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Lärmschutz an A 46: Flüsterasphalt für Sonnborner Kreuz in Wuppertal

Lärmschutz an der A 46 : Flüsterasphalt für das Sonnborner Kreuz

Die Ersatzbauwerke von A46-Brücken am Sonnborner Kreuz sollen nach Angaben des Wuppertaler Bundestagsabgeordneten Helge Lindh mit „lärmmindernden Fahrbahnbelag“ ausgestattet werden. Dies geht aus einem Schriftverkehr mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hervor, so der SPD-Politiker.

„Flüsterasphalt ist ein wichtiger Bestandteil moderner Lärmschutzmaßnahmen. Im Bereich Katernberg konnte dieses Mittel bereits erfolgreich implementiert werden. Es ist daher eine ausgesprochen positive Meldung, die uns aus dem Bundesverkehrsministerium erreicht hat: Das Sonnborner Kreuz erhält, trotz der zu bewältigenden Steigungen und besonderen bautechnischen Herausforderungen, Flüsterasphalt“, so Lindh. „Ich bin sicher: Ohne den gemeinsamen Druck aus Bürgerschaft und Politik hätte es hier keine Bewegung gegeben. Nicht zuletzt der Besuch unseres stellv. SPD-Fraktionsvorsitzenden Sören Bartol im vergangenen Sommer konnte die Dringlichkeit des Anliegens nochmals unter Beweis stellen.“

Gleichzeitig sei klar, dass die Lärmbelastung durch die Autobahn an vielen Stellen weiterhin unzureichend gemindert werde und die Planungen den realen Belastungen nicht standhielten. „Ich werde daher weiterhin gemeinsam mit den engagierten Bürgerinnen und Bürgern den Kontakt zur neuen Bundesautobahngesellschaft und dem Verkehrsministerium suchen, um auf die Belastung, aber auch die Chancen für den Lärmschutz, die sich aus den anstehenden Sanierungs- und Ausbauarbeiten an der A 46 ergeben, hinzuweisen“, erklärt der Sozialdemokrat. „Die Anwohnerinnen und Anwohner verdienen eine stärkere Berücksichtigung beim Lärmschutz als bisher. Das BMVI ist gefordert, hier Wege zu finden, um die Voraussetzungen für besseren Lärmschutz bereits jetzt zu schaffen und Vorsorge zu betreiben. Es ist nicht zuletzt dem konstruktiven und permanenten Dialog der Bürgerinitiativen zwischen Sonnborn und Wichlinghausen zu verdanken, dass ins das Thema Lärmschutz weiter Bewegung kommt.“