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Feuer in Wuppertaler Wohnhaus: Mieter sprangen aus Fenster​

Großeinsatz am Kleinen Werth : Feuer in Wohnhaus: Mieter sprangen aus dem Fenster

In einem Mehrfamilienhaus am Kleinen Werth in Barmen hat am Freitagabend (8. September 2023) gegen 19 Uhr eine Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in voller Ausdehnung gebrannt. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort.

Der Mieter der Wohnung, in der die Flammen ausgebrochen waren, wurde von den Einsatzkräften der Feuerwehr aus den Räumen gerettet. Er ist nach ersten Angaben so schwer verletzt, dass er in eine Spezialklinik nach Düsseldorf gebracht werden musste, um dort weiter intensivmedizinisch behandelt zu werden.

Zwei Mieter einer Wohnung im zweiten Obergeschoss, in die massiv Rauch gezogen war, sprangen indes in Panik aus dem auf der Rückseite des Gebäudes befindlichen Fenster. Sie trafen nach dem Sturz aus mehreren Metern auf der Rasenfläche auf. Dabei zogen sie sich Verletzungen zu. Beide wurden in ein Wuppertaler Krankenhaus gebracht. (Bilder)

Die Feuerwehr holte unterdessen weitere Menschen, denen der bereits Fluchtweg abgeschnitten war, über die Drehleiter aus dem Gebäude. Der Rettungsdienst untersuchte anschließend insgesamt acht von ihnen, vier wurden zur weiteren Behandlung in die Klinik gefahren.

Die Feuerwehrmänner löschten die Flammen mit zwei C-Rohren, die von Trupps unter Atemschutz eingesetzt wurden. Die Wohnung aufgrund der massiven Brandeinwirkung komplett zerstört. Teile der Einrichtung wurden von den Einsatzkräften ins Freie gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt.

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Im Einsatz waren insgesamt 65 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit acht Rettungswagen, drei Notärzten und einem leitenden Notarzt. Neben der Berufsfeuerwehr halfen der Löschzug Hahnerberg mit einer Drehleiter und der Löschzug Langerfeld mit einem weiteren Fahrzeug. Weitere Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr besetzten die verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr. Der Kleine Werth war während des Einsatzes komplett gesperrt.

(red/jak)