Wuppertaler SPD Zwei Vorträge über Ex-Bundespräsident Johannes Rau

Wuppertal · Die Wuppertaler SPD lädt zu zwei Vorträgen über den Menschen, Politiker und Visionär Johannes Rau ein – der erste findet am Donnerstag (14. März 2024) statt.

 Zum 25. Jahrestag der Inbetriebnahme der Buslinie 638 kam 1994 der damalige NRW-Ministerpräsident Johannes Rau (Mitte) wieder auf die Konradswüste – eingerahmt von Heinz Jürgen Seute (li.) und dem seinerzeitigen WSW-Chef Professor Hermann Zemlin.

Zum 25. Jahrestag der Inbetriebnahme der Buslinie 638 kam 1994 der damalige NRW-Ministerpräsident Johannes Rau (Mitte) wieder auf die Konradswüste – eingerahmt von Heinz Jürgen Seute (li.) und dem seinerzeitigen WSW-Chef Professor Hermann Zemlin.

Foto: Klaus-Günther Conrads

Am 23. Mai jährt sich zum 25. Mal die Wahl von Johannes Rau zum Bundespräsidenten. Von 1999 bis 2004 stand damit ein Wuppertaler an der Spitze des Staates, der zuvor fast 20 Jahre lang (von 1978 bis 1998) als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und vorher als Wissenschaftsminister (1970 bis 1978) die Weichen des ehemaligen Kohle- und Stahllandes Nordrhein-Westfalen in Richtung Wissenschaft, Forschung und Technologie neu gestellt ist.

„Es waren heftige Umbrüche, die Nordrhein-Westfalen in seinen fast drei Jahrzehnten als Mitglied oder an der Spitze der Landesregierung erschüttert haben. Dass an Rhein, Ruhr und Wupper nicht die Lichter ausgegangen sind, ist ein Verdienst von Johannes Rau“, meint der Vorsitzende der Wuppertaler SPD, Servet Köksal.

Der erste Vortrag steht unter dem Titel „Warum ist Johannes Rau heute aktueller denn je?“. Er beginnt um 18 Uhr im Forum des Johannes-Rau-Hauses (Robertstraße 5a). „Wir freuen uns, mit Heiner Flues einen fachkundigen Referenten gewonnen zu haben, der bereits bei der Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung an der Bergischen Universität im Januar vergangenen Jahres einen Vortrag über Johannes Rau gehalten hat“, so der Bildungsbeauftragte der Wuppertaler SPD, Ioannis Stergiopoulos.

Köksal: „Johannes Rau war durch sein Wirken auf vielfältige Weise beispielgebend – für seine Zeitgenossen und auch für jene, die nach ihm gekommen sind. Viele von uns hören gerne Anekdoten, die mit ihm in Verbindung gebracht werden. Diese belegen, dass auch ein Politiker, der herausgehobene Funktionen über lange Zeiträume innegehabt hat, stets ein Mensch bleiben kann.“