Beschlussvorschlag in Wuppertal SPD: Höhere Quote für sozialen Wohnungsbau

Wuppertal · Um den sozialen Wohnungsbau zu fördern, spricht sich die Wuppertaler SPD für eine Ausweitung der Quote aus. Dies sei ein „geeignetes Instrument“.

Symbolbild.

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Foto: Alfred Derks

„Wenn nicht endlich gegengesteuert wird, verfügt der Wuppertaler Wohnungsmarkt in gut zehn Jahren nur noch über rund 5.570 preisgebundene Wohnungen“, so die SPD. Diese „seit Jahren absehbare Entwicklung“ habe die Verwaltung, die vom Stadtentwicklungsausschuss mit einer Prüfung beauftragt worden war, bestätigt. Geprüft werden sollte, ob eine Anhebung der 20 Prozent Quote an öffentlich gefördertem Wohnungsbau bei größeren Bauvorhaben zielführend wäre.

„Wir sehen uns mit der Antwort der Verwaltung in der Annahme bestärkt, dass eine Anhebung der Quote auf 30 Prozent ein wichtiges und richtiges Mittel ist, um Wohnraum für Wuppertalerinnen und Wuppertaler mit niedrigen Einkommen zu schaffen und gleichzeitig eine Verbesserung der sozialen Durchmischung zu erreichen“, so Servet Köksal (SPD, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Bauen).

Ein entsprechender Beschlussvorschlag zur Anhebung der Quote öffentlich geförderten Wohnraums bei größeren Bauvorhaben soll nun im Fachausschuss beraten und in der Ratssitzung am 26. Februar beschlossen werden. „Wir setzen darauf, dass der Verwaltungsvorschlag zur Ausweitung der Wohnungsbauquote eine breite Mehrheit in den Gremien finden wird, da dieser Vorschlag den Notwendigkeiten und Gegebenheiten entspricht“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Klaus Jürgen Reese.