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Etwas mehr Arbeitslose

Etwas mehr Arbeitslose

Die Arbeitslosigkeit ist in Wuppertal im Juli auf 17.394 Personen gestiegen. Damit suchten 134 Menschen mehr als im Juni einen Job. Die Quote stieg von 9,7 Prozent im Juni auf aktuell 9,8 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf 9,9 Prozent.

Im Juli meldeten sich mehr Personen neu oder erneut arbeitslos (3.754) als sie ihre Jobsuche beendeten (3.680). Besonders junge Menschen sind betroffen. Die Arbeitslosigkeit von ausländischen Mitbürgern ist im Vergleich zu 2015 um 15,8 Prozent gestiegen und liegt damit deutlich höher als in Remscheid (8,1) und Solingen (8,8).

Die Arbeitgeber meldeten im Juli 684 freie Arbeitsstellen in Wuppertal. Insgesamt werden damit 1.964 Arbeitskräfte gesucht, das sind 111 Stellen oder sechs Prozent mehr als vor einem Jahr.

Statistisch gesehen konkurrieren im Juli 19,7 Arbeitslose in Wuppertal um eine Stelle im Bereich Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit. Am günstigsten ist in Wuppertal das Verhältnis zwischen Arbeitslosen und gemeldeten Stellen im Bereich Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung. Hier kommen auf eine Arbeitsstelle aus diesem Berufsbereich rechnerisch nur 3,2 Arbeitslose.

In den vergangenen sechs Monaten wurden 1.697 Ausbildungsstellen für Wuppertal gemeldet. Dies sind 116 Stellen oder 7,3 Prozent mehr Stellen als im letzten Jahr.

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Von den gemeldeten Stellen sind aktuell in Wuppertal noch 778 Ausbildungsstellen frei und damit 149 mehr als im letzten Jahr. Die meisten offenen Stellen gibt es aktuell beispielsweise noch als Altenpfleger, Verkäufer, Kaufleute Büromanagement, Fachleute Systemgastronomie, Bankkaufleute, Kaufleute Einzelhandel, Zahnmedizinische Fachangestellte, Kaufleute Groß- und Außenhandel, Industriemechaniker, Immobilienkaufleute, Konditoreifachverkäufer, Friseure, Dachdecker, Kaufleute Versicherungen und Finanzen, Köche sowie Restaurantfachleute.