Bevor der Winter kommt: Inspektion fürs Dach

Im Winter muss das Dach einiges aushalten - also am besten jetzt noch nach dem Rechten sehen - oder sehen lassen! Von enormer Wichtigkeit ist dabei die Dichtheit an Anschlüssen und Übergängen zu Dachfenstern, Kamin oder Antennen.

An diesen Stellen besteht das Risiko, dass kleine Risse vorhanden sind, die sich vor allem bei kalten Minus-Temperaturen schnell ausweiten können und Feuchtigkeit ins Innere des Hauses lassen.

Sind Dämmlecks vorhanden, lassen sie sich besonders einfach bei Schnee entdecken. "Eine einheitlich weiße Dachfläche signalisiert, dass alles bestens ist. Taut es jedoch an einzelnen Stellen, wohingegen die restliche Schräge bedeckt bleibt, so zeigt dies an, dass an den Tau-Stellen Wärme aus dem Dach nach außen dringt: dort ist die Dämmung bzw. die Abdichtung mangelhaft", erläutern die Experten von dach.de den Tipp. Aber auch Eiszapfen kommen als Indikator für wärmere Zonen in Frage: Ist die Schneedecke sehr dick, schmilzt die untere Schicht und läuft als Wasser Richtung Regenrinne. Beim Kontakt mit dem kalten Vordach gefriert das Wasser erneut. Ist die Rinne einmal gefroren, läuft sie über, wodurch das Wasser zu Eiszapfen erstarrt. Auch in diesem Fall ist das System nicht mehr intakt und bedarf dringend einer Ausbesserung oder Erneuerung.

Vor allem in schneereichen Regionen sollte das Dach außerdem über eine Schneesicherung verfügen. Denn bei abgehenden Dachlawinen haftet im Schadensfall immer der Hausherr, warnen die Experten von dach.de. Einmal angebracht sorgen Schneefanggitter oder Rundhölzer dafür, dass abrutschende Schneemassen aufgehalten werden und keine Gefahr mehr droht.