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Bergische Uni: Lösungen finden mit virtuellem Showcase

Bergische Uni : Lösungen finden mit virtuellem Showcase

Studierende des Studiengangs Industrial Design der Bergischen Universität Wuppertal stellen in jedem Semester aktuelle Abschlussarbeiten und Ergebnisse aus Studienprojekten vor. Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Ausstellung – wie das vergangene Semester – virtuell statt.

Die Studierenden haben dazu kurze Videoclips aus den unterschiedlichen Veranstaltungen zusammengestellt. Die Arbeiten unter dem Motto „Lösungen finden“ sind ab sofort unter www.uwid.uni-wuppertal.de zu sehen. „Was die Studierenden des Studiengangs Industrial Design in diesem Sommer gestaltet, gedacht und umgesetzt haben, stellen sie dieses Jahr virtuell vor, sodass Interessierte – auch ohne vor Ort zu sein – einen sehr guten Ein- und Überblick bekommen“, so die Veranstalterinnen und Veranstalter.

Die Studierenden im zweiten Semester beschäftigten sich mit den künstlerischen Grundlagen und dem Thema „Versteckte Bereiche“ im persönlichen Wohnumfeld. Dort sollten versteckte Nischen, Zwischenzonen, übersehene Bereiche, Ecken und Winkel aufgespürt werden und durch geschickte Ein- und Umbauten Lösungen entwickelt werden, um diesen Orten eine nützliche Bestimmung zu geben. Im Hauptfach des vierten Semesters, dem technischen Entwurf, packten die Studierenden in Gedanken ihre Koffer und nahmen einen Reisefön mit. Unter besonderer Berücksichtigung des technischen Aufbaus / Elektronik und der Elektromechanik, Mechanik, Lüftung, Kühlung etc. sowie der Gehäusearchitektur aus Kunststoffspritzguss wurden deren Abhängigkeiten auf die funktionalen und formalen Spielräume hin untersucht.

Ein Visionlabs-Projekt des sechsten Semesters thematisierte im Zeichen von Corona das Epidemiemanagement. In dem durch das Auswärtige Amt geförderten zweiten Visionlabs-Projekt „Powers in Play“ entwickelten die Studierenden Brettspiele, die Politik für Schülerinnen und Schüler erlebbar machen. Die Bachelor- und Masterabsolventinnen und -absolventen dieses Semesters beschäftigten sich unter anderem mit medizinischer Unterstützung für Kommunikation, Erkrankungen und Krisenfälle. Aber auch im Rahmen des privaten Umfelds wurden beispielsweise für gesunde Ernährung, Kosmetik, Sicherungssysteme und Werkzeuge Lösungen entwickelt.