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Hafke (FDP): Warme Mahlzeiten für Kinder in Wuppertal sicherstellen

Corona-Pandemie : Hafke (FDP): Warme Mahlzeiten für Kinder sicherstellen

Auch im neuen Jahr bleiben in Wuppertal wegen der Corona-Pandemie die Schulen geschlossen oder es findet eine Notbetreuung statt. Marcel Hafke, Kreisvorsitzender der FDP und Abgeordneter im NRW-Landtag: „Für viele Kinder bedeuten die aktuellen Umstände eine enorme Belastung – von fehlenden Kontakten bis hin zu ausfallenden Mahlzeiten.“

Der FDP-Politiker: „Schulen sind für viele Kinder und Jugendliche oft die einzige Möglichkeit, am Tag eine vollwertige warme Mahlzeit zu erhalten. Diese wichtige Mahlzeit, die eigentlich selbstverständlich sein sollte, fällt vielerorts nun aus. Erschwerend kommt hinzu, dass vielen Familien, die auf monatliche Einkünfte aus Nebeneinkünften und Minijobs angewiesen sind, ebenfalls wegfallen. So kommen soziale Isolation und finanzieller Druck zusammen.“

Hafke: „Bereits vor dem Krisenbeschleuniger ,Corona-Pandemie` war in Wuppertal jedes dritte Kind von Kinderarmut betroffen, die Dunkelziffer liegt vermutlich noch höher. Durch den ausfallenden Unterricht haben die Lehrkräfte und Sozialarbeiter aktuell deutlich weniger Möglichkeiten, den Familien Unterstützung anzubieten.“ Er sieht die Stadt Wuppertal in der Pflicht: „Die Stadt muss dringend dafür Sorge tragen, dass wirklich alle Kinder und Jugendlichen in Wuppertal zuverlässig die Möglichkeit haben, eine warme Mahlzeit pro Tag zu erhalten. Bislang ist das Angebot von städtischer Seite weder flächendeckend noch transparent organsiert.“

Auch Karin van der Most, schulpolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion, drängt auf eine schnelle Lösung: „Auch, wenn die Schulen geschlossen sind, könnten ausgewählte Schulmensen Essen zubereiten, dass dann Corona-konform als Lunchpakete ausgegeben wird. An den meisten Grundschulen ist die Versorgung mit Mittagessen zwar noch gegeben, an den weiterführenden Schulen ist dieses Angebot aber komplett eingestellt. Das sollten wir überdenken. Wenn die Mensen aus wirtschaftlichen Gründen kein Essen bereitstellen können, könnte man auch mit geeigneten privaten Unternehmen kooperieren. Eines jedenfalls sollten wir uns als Stadtgesellschaft nicht leisten. Und das sind hungrige Kinder.“