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Für "Wuppertaler in Not": Von Fehmarn nach Dänemark in Weltrekordzeit

Für "Wuppertaler in Not" : Von Fehmarn nach Dänemark in Weltrekordzeit

Der Wuppertaler Jürgen Zilian von der LG Wuppertal ist als ältester Teilnehmer in die "Beltrekordliste" der rund 22 Kilometer langen Strecke von Fehmarn nach Dänemark geschwommen. Mit der Aktion sammelte der 62-Jährge Spenden für die Aktion "WiN — Wuppertaler in Not", die auch von der Wuppertaler Rundschau getragen wird.

Die monatelange Vorbereitung hat sich gelohnt. Am 9. August um 5:04 Uhr startete Jürgen Zilian noch vor Sonnenaufgang am Strand in Puttgarden. Mit dabei waren sein Trainer Wolfgang Scheel, Sohn Daniel und Mathias Trabitzsch, die ihn vom Begleitboot aus mit Getränken versorgten und motivierten.

Seit 1998 findet das Marathonschwimmen "Beltquerung" statt. Der Wuppertaler nahm in diesem Jahr als erster Flossenschwimmer teil. Mit einer Zeit von 5:41 Stunden stellte er bei optimalen Wassertemperaturen von 21 Grad Celsius einen neuen Weltrekord auf. Dieser in Deutschland einzigartige Marathon gilt neben dem Ärmelkanal und der Meerenge von Gibraltar zu den drei wichtigsten Marathonschwimmen weltweit.

Die Konkurrenz auf der Distanz ist groß: Der Fehmarnbelt ist eine der am stärksten befahrenen Wasserstraßen Europas. Frachter kreuzen, parallel ziehen die Fähren der Vogelfluglinie ihre Bahn. Als zwei größere Containerschiffe kamen, musste Zilian die Schwimmrichtung ändern - Schwimmer haben keine Vorfahrt. Strömungen bis zu drei Knoten und Wellenhöhen von bis zu einem Meter begleiteten den Langstreckenschwimmer der LG Wuppertal.

Erschöpft, aber glücklich erreichte Zilian mit seinem Begleitteam noch vor Mittag das Zielufer von Rødby auf Lolland: "Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender für WIN und allen, die mich bei diesem Abenteuer unterstützt haben!" Neben der persönlichen Herausforderung sammelt der 62-Jährige mit seiner Schwimmaktion für "Wuppertaler in Not". Die genaue Spendensumme wird in Kürze bekannt gegeben.