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Kundgebung für AZ-Verbleib an der Wuppertaler Gathe​

1. Mai in Elberfeld : Kundgebung für AZ-Verbleib an der Gathe

Rund 150 Personen haben sich am Maifeiertag (1. Mai 2023) vor dem Autonomen Zentrum (AZ) an der Elberfelder Gathe versammelt.

Sie nahmen laut Polizei an einer „nicht angezeigter Standkundgebung mit Redebeiträgen und lauter Musik“ teil. Dabei ging es um eine liberale Flüchtlingspolitik, aber auch um den Erhalt des AZ an der Gathe. Die Stadt plant, das Gelände für den Bau unter anderem einer DITIB-Moschee zur Verfügung zu stellen. Die Initiative „Gathe für alle“ sammelt zurzeit Unterschriften für ein Bürgerbegehren. (Bilder:).

„Zeitweise zündeten bislang Unbekannte Pyrotechnik, die in einen Hinterhof an der Markomannenstraße geworfen wurden. Mehrfachen Aufforderungen einen Versammlungsleiter zu benennen, um einen geordneten Versammlungsablauf zu gewährleisten, kamen die Teilnehmer nicht nach“, hieß es am Abend aus dem Präsidium. Es gab drei Strafanzeigen. Die Polizei war mit einem großen Aufgebot an Einsatzkräften vor Ort. Nachdem sich die Kundgebung aufgelöst hatte, zogen kleine Gruppen zum Schusterplatz. Dort versammelten sich rund 350 Menschen.

Bereits um 13:55 Uhr waren der Leitstelle „circa 100 vermummte Personen auf der Bergstraße in Elberfeld gemeldet“ worden. Polizeikräfte stoppten auf der Gathe 28 Personen: „Es kam zum Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände. Dazu wurden sieben Strafanzeigen gefertigt und fünf Platzverweise ausgesprochen.“