„Glanzstoff“, „Bemberg“ und andere Vortrag: Wuppertal und die Kunstseide

Wuppertal · Wuppertal war einst ein Zentrum der deutschen Kunstseidenindustrie und spielte sogar auf dem Weltmarkt eine bedeutende Rolle. Wie es dazu kam, zeichnet Reiner Rhefus am Donnerstag (3. September 2026) um 19 Uhr bei einem Vortrag des Bergischen Geschichtsvereins nach.

Das ehemalige „Glanzstoff“-Gebäude in Elberfeld.

Foto: Peter Bergener

Vor 125 Jahren ließen sich die „Vereinigten Glanzstoff-Fabriken AG“ in Elberfeld nieder. Gleichzeitig experimentierte die Türkischrotfärberei J. P. Bemberg in Barmen mit dem neuartigen künstlichen Seidenfaden. In den 1920er-Jahren entwickelte sich Wuppertal schließlich zu einem Zentrum der deutschen Kunstseidenindustrie.

Passend zum Thema findet der Vortrag an einem historischen Schauplatz statt: im original erhaltenen Sitzungssaal der ehemaligen Konzernzentrale, der heutigen Seniorenresidenz am Laurentiusplatz (Auer Schulstraße 12). Der Eintritt ist frei.