Tag des offenen Denkmals Die verwaisten Wuppertaler Zoosäle öffnen ihre Türen

Wuppertal · Am Tag des offenen Denkmals lassen sich Orte entdecken, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind – so auch am Sonntag (13. September 2026). Die Untere Denkmalbehörde lädt zum Rundgang durch die architektonisch wie städtebaulich spannenden Zoosäle ein.

Für die Zoosäle wird weiter nach einer Verwendung gesucht.

Foto: Achim Otto

Von 11 bis 16 Uhr können alle Interessierten das denkmalgeschützte Gebäude an der Hubertusallee 30 kennenlernen und mehr über seine Geschichte und Bedeutung für die Entwicklung des Zooviertels erfahren. Mitarbeiterinnen der Unteren Denkmalbehörde bieten Führungen und Vorträge an, bei denen es viel Wissenswertes zu erfahren gibt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Die Zoosäle, die seit vielen Jahren verwaist sind, blicken auf eine lange Geschichte zurück: Das zweigeschossige Gaststättengebäude wurde 1881 errichtet und bereits 1898/99 auf der Rückseite um eine Halle erweitert. Mit dem Gebäude begann die städtebauliche Erschließung des Wohnviertels am Zoo. Gemeinsam mit der nahezu zeitgleich entstandenen Schwebebahnstation bilden die Zoosäle den Endpunkt einer wichtigen Hauptachse des Viertels.