Diskussion über Forensik-Standort Kleine Höhe OB Mucke: "Die Argumente prüfen"

Wuppertal · Zu einem ersten Gespräch hat Oberbürgermeister Andreas Mucke die Vertreter der Bürgerinitiative "Kleine Höhe", der Elterninitiative "Kleine Höhe — keine Forensik in Wuppertal" und des Bürgervereins Eckbusch getroffen.

 Oberbürgermeister Andreas Mucke.

Oberbürgermeister Andreas Mucke.

Foto: Jens Grossmann

Es ging darum, sich kennen zu lernen und früh in den Dialog einzusteigen — trotz unterschiedlicher Standpunkte.

Mucke möchte, dass die Bürger alle Infos zum Stand des Projektes und zum Bebauungsplan aus erster Hand bekommen. Geplant sind außerdem feste Gesprächsrunden, ein Planungsbeirat, gemeinsame Besuche bestehender Forensik-Einrichtungen, öffentliche Fachveranstaltungen und eine eigene Internetseite. Mucke wörtlich: "Wir werden über die Instrumente der Bürgerbeteiligung, wie sie im Bebauungsplanverfahren stehen, deutlich hinaus gehen. Es ist mir wichtig, dass wir Argumente aufnehmen und prüfen.

Auftakt einer breiten Informationskampagne von Stadt und Land soll eine erste Veranstaltung zum Thema "Maßregelvollzug" am Donnerstag (11. Februar 2016) ab 18.30 Uhr sein — der Ort steht noch nicht fest. Dann sind kleinere und größere Veranstaltungsangebote mit unterschiedlichen Schwerpunkten geplant.
Oberbürgermeister Andreas Mucke will sich mit den Forensik-Bürgerinitiativen von nun an regelmäßig im Rathaus oder vor Ort unterhalten.