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Metall-Diebesbande kam aus Wuppertal

Metall-Diebesbande kam aus Wuppertal

Der Polizei ist ein Schlag gegen eine überörtlich agierende Metall-Diebesbande gelungen, die von Wuppertal aus agierte. Acht von elf Haftbefehlen wurden bislang vollstreckt. Zudem wurden die Wohnungen der Tatverdächtigen in Hagen, Schalksmühle und Wuppertal durchsucht.

Es handelt sich um eine aus dem Ausland stammende Gruppe von Männern im Alter von 21 bis 27 Jahren.

Sie werden verdächtigt, in Firmen in mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz eingebrochen zu sein. Betroffen waren in NRW unter anderem Unternehmen in Wuppertal, Krefeld, Bottrop, Velbert, Breckerfeld, Soest, Hagen, Essen, Menden, Schalksmühle, Wetter und Freudenberg. In Rheinland-Pfalz wurden Diebstähle in Rengsdorf und Oberhonnefeld-Gierend verübt.

In den meisten Fällen erbeuteten die Einbrecher Buntmetall (u.a. Kupfer, Messing, Edelstahl), aber auch hochwertiges Werkzeug, das sie mit vor Ort gestohlenen Fahrzeugen abtransportierten. Die Beute wurde zum Teil sichergestellt.

Den Tatverdächtigen können bislang 35 Einbrüche nachgewiesen werden. Teilweise hatten die Diebe die Firmen mehrfach aufgesucht; der Schaden belief sich je nach Menge und Art des Metalls auf etwa 10.000 Euro bis 150.000 Euro. Insgesamt dürfte er bei rund einer Million Euro liegen.

Neben der intensiven Ermittlungsarbeit half auch "Kommissar Zufall" den Beamten. So wurden die Einbrecher auf einer ihrer Diebestouren mit einem geklauten Lkw von einer Radaranlage geblitzt.