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Entwarnung am Döppersberg

Entwarnung am Döppersberg

Der Bombenfund auf der Großbaustelle am Döppersberg in Wuppertal hat kaum bis keine Auswirkungen auf den Zeitplan und die Kosten. Das hat die Stadt am Mittwoch (3. Juni 2015) in einer ersten Bilanz nach dem kurzfristigen Baustopp und dem Inkrafttreten des neuen Sicherheitskonzepts bekannt gegeben.

"Das maximale Kostenrisiko der Stadt für die von der Bauberufsgenossenschaft geforderte Aufrüstung der dort eingesetzten Bagger mit Stahlplatten und Sicherheitsglas und die ständige Begleitung der Arbeiten durch einen Feuerwerker beziffert die Projektleitung nach derzeitigem Kenntnisstand insgesamt mit einen sechsstelligem Betrag deutlich unter einer halben Million Euro", heißt es.

Momentan verhandele man noch mit dem beauftragten Unternehmen über die Aufteilung, aber: "Diese Kosten aus diesem Munitionsfund können aus dem extra für solche Fälle von der Stadt eingeplanten Risikopuffer finanziert werden und erhöhen somit nicht das Gesamtprojektbudget von 140,5 Millionen Euro."

Obwohl in den betroffenen Abschnitt der Boden aus Sicherheitsgründen nur noch in 25- statt 50-Zentimeter-Schichten ausgehoben werden darf, gibt es keine Verzögerungen. Der Tiefbau habe "dank des harmlosen Winters sehr gut im Zeitplan" gelegen, zudem wurden Arbeiten in den nicht betroffenen Baustellenarealen vorgezogen.