Alte Feuerwache nimmt zu Kinderarmut-Plakaten Stellung

Alte Feuerwache nimmt zu Kinderarmut-Plakaten Stellung

Die alte Feuerwache hat heute zu den viel diskutierten Plakaten zum Thema Kinderarmut in Wuppertal Stellung bezogen.

"Mit unserer provokanten Kampagne möchten wir das Thema Kinderarmut stärker in den Fokus der Bevölkerung, insbesondere der Politik, rücken", schreiben die Organisatoren. Seit 25 Jahren unterstützt die Alte Feuerwache Wuppertal bedürftige Kinder. Das verdeutliche, dass Kinderarmut in Wuppertal seit über 25 Jahren ein akutes Problem ist. "Täglich sind wir mit den Auswirkungen der Kinderarmut konfrontiert."

Ohne das bürgerschaftliche Engagement der Wuppertaler wäre ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit nicht möglich, und auch die Stadt bemühe sich, trotz angespannter Haushaltslage, die finanzielle Unterstützung stabil zu halten. Dennoch gehe das Team täglich an die Grenzen der Belastbarkeit, um das Ziel 'Kein Kind zurücklassen' zu erreichen. "Wie kann es sein, dass Institutionen, die diese Arbeit maßgeblich vorantreiben, einen Großteil ihrer Ressourcen auf den täglichen Kampf der Mittelbeschaffung verwenden müssen?"

Das Team der Alten Feuerwache wünscht sich eine breite gesellschaftliche Debatte darüber, wie die gesellschaftliche Teilhabe der Kinder verbessert, Chancengleichheit ermöglicht und das Vererben von Armut beenden werden kann. "Unser Dank gilt den engagierten Unterstützern, die es uns ermöglicht haben, die Kampagne umzusetzen, ohne den pädagogischen Etat der Einrichtung zu belasten, und wir danken den Wuppertalern, die mit einer leidenschaftlichen und kontroversen Diskussion die Kinderarmut dorthin gerückt haben wo sie hingehört: In den Fokus der Öffentlichkeit."

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