Hart, heftig, abgründig

Oft sind sie harmlos, lieblich und weichgespült, die Krimis mit Lokal-Kolorit. Das kann man Andreas Hahns "Hungerkind" bestimmt nicht vorwerfen. Zwei verwahrloste Kinder, eines davon verhungert, in einer verschlossenen Wohnung. Von der Mutter fehlt jede Spur. Hochrangige Mafia-Mitglieder, die grausam hingerichtet werden. Eine russische Prostituierte, die sich große Sorgen um ihr Freundin macht. All das scheint zuerst nichts miteinander zu tun zu haben. Hat es aber doch. Von Stefan Seitzmehr