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Fußball-Regionalliga: Montag gegen RWO
Letztes WSV-Heimspiel für lange Zeit

Fußball-Regionalliga: Montag gegen RWO: Letztes WSV-Heimspiel für lange Zeit
Zwei Fäuste für drei Punkte: die Torschützen Jonas Erwig-Drüppel (li.) und Christopher Kramer nach dem Sieg. FOTO: Jochen Classen
Wuppertal. Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV hat durch den 2:0-Auswärtssieg in Wattenscheid das Abstiegsgespenst – so es überhaupt bereits ums Stadion am Zoo kreiste – zunächst verscheucht. Am Montag (1. Oktober 2018) ab 20.15 Uhr will das Team von Trainer Adrian Alipour im Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen nachlegen. Von Jörn Koldehoff

"Er war natürlich immens wichtig für uns. Mich freut es riesig für die Jungs, dass sie sich endlich für ihren großen kämpferischen Aufwand in den letzten Wochen belohnt haben", analysierte Vorstandsmitglied Manuel Bölstler den Erfolg vor nur 743 Zuschauern in der Lohrheide.

Dabei hatte der WSV im Gegensatz zu den vergangenen Wochen auch das Glück auf seiner Seite. Nach dem Führungstreffer durch Christopher Kramer (achtes Saisontor), aber auch dem 2:0 durch den Ex-Wattenscheider Jonas Erwig-Drüppel drängten die Gastgeber und hatten durchaus Chancen.

Es war auch Joshua Mroß, der überraschend statt Sebastian Wickl im Tor stand (Alipour: "Wir wollten einfach einen neuen Impuls setzen"), zu verdanken, dass der WSV gewann. Der 21-Jährige zeigte unter den Augen von Ex-Coach Christian Britscho mehrere starke Paraden. Nachdem Vizekapitän Peter Schmetz mit einem Kurzeinsatz sein Comeback feierte, dürfte nun auch Gino Windmüller zurückkehren. Nur Daniel Hägler fällt aus.

Oberhausen, das vom ehemaligen WSV-Profi Mike Terranova trainiert wird, ist mit 18 Punkten aus zehn Spielen erfolgreich in die Saison gestartet. Einen Rückschlag gab es allerdings im Niederrheinpokal, als sich das Team eine 5:6-Niederlage nach Elfmeterschießen gegen den Oberligisten Spielvereinigung Velbert leistete.  Einst mit vielen ehemaligen WSV-Kickern ausgestattet, steht mit Raphael Steinmetz nur noch ein in Wuppertal bekannter Kicker im RWO-Kader. Der heute 24-Jährige war m Sommer 2017 aus Oberhausen ins Stadion am Zoo gewechselt, aber bereits im Januar 2018 nach nur zehn Ligaeinsätzen wieder zurück.

Für den WSV ist das Match am Montag das vorerst letzte Heimspiel. Es folgen die Auftritte beim SC Wiedenbrück (6. Oktober), 1. FC Bocholt (Pokal, 10. Oktober), in Rödinghausen (19. Oktober) und beim Bonner SC (26. Oktober). Erst am 30. Oktober läuft das Alipour-Team wieder an der Hubertusallee auf, dann gegen die Zweitvertretung von Fortuna Düsseldorf.

Das Derby sollte eigentlich bereits am zweiten Oktober-Wochenende angepfiffen werden, wurde aber (mal wieder) aus Sicherheitsgründen auf Ende des Monats verlegt – weil dann das Bundesliga-Team der Düsseldorfer fast zeitgleich auf Mainz 05 triifft.

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