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Wuppertaler Diabetestag
Neue und altbewährte Medikamente

Wuppertal. Abnehmen und mehr bewegen oder doch die chemische Keule schwingen? Immer mehr Menschen sind von Diabetes betroffen und müssen sich diese Frage stellen. Dabei sind in den letzten Jahren einige neue Medikamente entwickelt worden, welche die Diabetestherapie unterstützen sollen.

Welches sind die Vor- und Nachteile gegenüber den Mitteln, die bereits seit Jahrzehnten verschrieben werden? Welche Möglichkeiten bestehen, wenn die Tabletten nicht mehr wirken? Antworten gibt es am Samstag (18. März 2017) beim Wuppertaler Diabetestag, den die Ärztliche Diabetesinitiative Wuppertal in diesem Jahr zum 18. Mal veranstaltet.

Erwartet werden etwa 400 Besucher – so viele waren es in den Jahren zuvor. Um 12 Uhr öffnen die Pforten der Gesamtschule Unterdörnen und geben den Weg frei zu Mitgliedern der Selbsthilfegruppen, des Stadtsportbundes, den Beratern der Insulinhersteller und deren Ausstellung. Ein einzigartiges Informationsangebot in unserer Stadt, das vor allem wegen der persönlichen Atmosphäre geschätzt wird.

Ab 14 Uhr moderiert Rainer Wolf-Schatz den interaktiven Workshop zum Thema "Neue und altbewährte Medikamente". Die ärztlichen Experten referieren den aktuellen wissenschaftlichen Stand und stellen in einem Rollenspiel die Möglichkeiten zur Behandlung in typischen Situationen dar. Das Publikum wird dabei in bewährter Weise laufend einbezogen, so dass Betroffene die Gelegenheit zur Diskussion finden. Zu viele Menschen mit Diabetes sind sich bezüglich der richtigen Behandlung unsicher – der Wuppertaler Diabetikertag und die regelmäßigen Treffen der Selbsthilfegruppen sind für sie eine große Hilfe.