Hohe Temperaturen können den Körper stark belasten und gesundheitliche Beschwerden auslösen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere, Menschen mit chronischen Erkrankungen, pflegebedürftige Personen sowie Menschen, die im Freien arbeiten oder keinen ausreichenden Zugang zu kühlen Aufenthaltsorten haben.
Das Gesundheitsamt der Stadt Wuppertal rät deshalb zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen:
Ausreichend trinken: Am besten Wasser oder ungesüßte Getränke – auch dann, wenn noch kein Durstgefühl besteht.
Anstrengungen vermeiden: Körperliche Aktivitäten möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegen.
Wohnräume kühl halten: Früh morgens oder abends lüften und Räume tagsüber möglichst verschatten.
Kühle Orte aufsuchen: Längere Aufenthalte in der direkten Sonne vermeiden und schattige oder kühle Bereiche nutzen.
Auf andere achten: Besonders Angehörige, Nachbarinnen und Nachbarn sowie Menschen unterstützen, die Hilfe benötigen.
Kinder und Tiere schützen: Kinder oder Haustiere niemals – auch nicht für kurze Zeit – in abgestellten Fahrzeugen zurücklassen.
Bei Beschwerden wie Schwindel, starken Kopfschmerzen, Übelkeit, Verwirrtheit oder Kreislaufproblemen sollte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. In akuten Notfällen ist der Rettungsdienst unter 112 zu verständigen.
Weitere Informationen zum richtigen Verhalten bei Hitze sowie aktuelle Hinweise des Deutschen Wetterdienstes finden Bürgerinnen und Bürger im Hitzeportal unter www.wuppertal.de). Dort informiert die Stadt auch über Trinkwasserangebote, kühle Orte und weitere Maßnahmen des kommunalen Hitzeschutzes.
Zusätzlich fasst der Flyer „Sonne. Hitze. Schutz!“ die wichtigsten Verhaltensempfehlungen übersichtlich zusammen.