In Symbiose mit der Landschaft

"Die Tausend originalen Farben der Toskana und Cinque Terre" beschreibt Guus Reinartz am Dienstag (24. Februar 2015) in einem Multivisions-Vortrag. Er beginnt um 19.30 Uhr im Wuppertaler Hof (Winklerstraße 5).

 Natur pur ...

Natur pur ...

Foto: Guus Reinartz

Zusammen mit ihren Kunst- und Kulturschätzen, heißt es, sei die farbenfrohe Landschaft der wahre Reichtum der Toskana und Cinque Terre. Tatsächlich besitzen diese Gebiete dank ihrer Lage am Mittelmeer, ihrer Gebirgsmorphologie, aber auch wegen der vielen Veränderungen durch Menschenhand, eine der abwechslungsreichsten Landschaften Europas.

Ein Kaleidoskop atemberaubender Eindrücke stellt nicht nur größere Städte (wie u.a. Florenz, Arezzo, Siena und Pisa) mit ihren einmaligen Kunstglanzstücken in den Vordergrund, sondern auch viele malerische Dörfer, prachtvolle alte Klöster, erntereife Getreidefelder, sanfte Hänge geschmückt mit kleinen Bauernhäusern, in Nebel getauchte Täler und Hügel, mäandernde Flüsse und ungewöhnlich geologische Formationen. In den "Crete Senesi" (südöstlich von Siena) mit ihren typischen kahlen Hügeln, durch tiefe Erosionsfurchen geprägt, sind die fotogenen Reihen von Zypressen das einzig Senkrechte.

Gezeigt werden auch authentische Menschen, die hier beheimatet sind. Sie haben oft noch ein sehr enges Verhältnis zu ihrer Umgebung. Sie wohnen und leben nicht nur dort, sondern in Symbiose mit ihrer Landschaft.

Außerdem besucht Guus Reinartz, auf halbem Wege zwischen Pisa und Genua an der Ligurischen Küste, die Cinque Terre. Ein kultureller und landschaftlicher Hochgenuss; hoch über dem Meer, ein Küstenstreifen von nur 15 Kilometern, aber von einer einmaligen Anziehungskraft: in wunderbarer Harmonie sind Form, Maß und Farbe hier vereint.

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