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SPD-Politikerin gestorben
Trauer um Ingrid Rode

SPD-Politikerin gestorben: Trauer um Ingrid Rode
Ingrid Rode. FOTO: SPD
Wuppertal. Die Ronsdorfer SPD trauert um Ingrid Rode. Die Diplom-Physikerin starb am 4. Januar 2017 im Alter von 68 Jahren. "Mit ihrem Tod haben wir nicht nur ein Mitglied verloren, sondern auch eine gute Freundin und ehrliche Ratgeberin, die wir alle sehr vermissen werden", so die Sozialdemokraten

Rodes Eltern waren Mitglieder im Ronsdorfer SPD-Ortsverein. Ingrid, die mit der sozial-liberalen Koalition sympathisierte, blieb lange parteilos. Nach dem Misstrauensvotum gegen Helmut Schmidt entschloss sie sich 1984, in die SPD einzutreten.

Rode war seit 1994 Mitglied der Bezirksvertretung und zuletzt Sprecherin der SPD-Fraktion. "Als Diplom-Physikerin waren ihr analytisches Denken und eine konstruktive Lösungssuche vertraut. Diese Fähigkeiten setzte sie auch in ihrer politischen Arbeit ein. Dabei verlor sie nie den Blick auf die sozialdemokratischen Werte, deren Umsetzung für sie ein wichtiges Ziel war. Insbesondere der Einsatz für die Schwächeren in unserer Gesellschaft war ihr das wichtigste Anliegen, welches sich auch in ihrem starken Engagement im Sozialen Hilfswerk Ronsdorf widerspiegelt", heißt es im Nachruf der SPD.

Rode fungierte von 1995 bis 1998 Vorsitzende der SPD Ronsdorf und führte von 2008 bis 2016 die Kasse. Von 1999 bis 2004 saß sie als sachkundige Bürgerin im Umweltausschuss und war Stadtverordnete im Rat der Stadt Wuppertal.

Oberbürgermeister Andreas Mucke hat den Angehörigen von Ingrid Rode in einem Schreiben seine Anteilnahme ausgedrückt. "Wir trauern mit Ihnen und Ihrer Familie um einen Menschen, der der Stadt Wuppertal auf vielfältige Weise verbunden war und dem wir sehr viel zu verdanken haben", so der Oberbürgermeister.

Ingrid Rode sei eine Kommunalpolitikerin mit Herz und Seele gewesen, die sich für die sozialdemokratischen Werte eingesetzt und dabei stets klare Worte gefunden habe.

"Die Wuppertaler und insbesondere die Ronsdorfer Sozialdemokraten haben eine engagierte Politikerin verloren, der vor allem immer die Menschen am Rande der Gesellschaft am Herzen lagen. Hier fällt jedem sofort ihr unermüdlicher Einsatz für das Sozialen Hilfswerk Ronsdorf ein", schreibt Mucke.

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