In der Wuppertaler Innenstadt treffen unterschiedliche Lebensrealitäten aufeinander. Soziale Herausforderungen wie Armut, Wohnungslosigkeit und Sucht zeigen sich dort täglich im öffentlichen Raum. Gleichzeitig beschäftigen Fragen nach Sicherheit, Sauberkeit und gesellschaftlicher Teilhabe viele Menschen vor Ort. Die Stadtverwaltung sucht deshalb das Gespräch mit den Menschen und den sozialen Einrichtungen.
Die Veranstaltung setzt den Dialog des vergangenen Jahres fort und bietet Raum für verschiedene Perspektiven. Nach kurzen Impulsen aus der Praxis diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Thementischen, betrachten bestehende Angebote und erarbeiten neue Ansatzpunkte. Fachleute aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Polizei, Ordnungsamt und Wohlfahrtsverbänden stehen für Fragen und Gespräche bereit.
Sozialdezernentin Annette Berg: „Armut und soziale Notlagen werden in unserer Innenstadt besonders sichtbar. Dahinter stehen immer Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten und Unterstützungsbedarfen. Gleichzeitig erleben Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende und viele weitere Akteure die Veränderungen im öffentlichen Raum aus ihrer jeweiligen Perspektive. Mit der Innenstadtkonferenz möchten wir diese unterschiedlichen Sichtweisen zusammenbringen und gemeinsam darüber sprechen, was wir als Stadt und Stadtgesellschaft konkret tun können.“
Das Treffen am Kirchplatz 2 beginnt um 18 Uhr. Der Einlass startet bereits um 17:30 Uhr. Die Konferenz endet voraussichtlich um 20:15 Uhr.