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Fußball-Regionalliga
WSV-Kassensturz am Wochenende

WSV-Kassensturz am Wochenende
Der A-Jugendliche Tim Corsten (li.) kam im Testspiel des Regionalliga-Teams beim SC Paderborn II zum Einsatz. FOTO: Jochen Classen
Wuppertal. Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler hat die erste Etappe auf dem Weg zur Rettung erfolgreich absolviert. Die angestrebten 100.000 Euro sind mit Hilfe der Crowdfunding-Aktion erreicht (wir berichteten). Komplett aufatmen können die Fans des Vereins aber trotzdem noch nicht. Von Jörn Koldehoff

Noch gibt es mehrere Unwägbarkeiten. "Der Betrag muss am Samstag um 20 Uhr stehen. Es könnte theoretisch sein, dass bis dahin Spenden zurückgezogen werden und wir wieder unter 100.000 rutschen. Auch dann ist die Aktion nicht erfolgreich! Daher: Puffer aufbauen, WSV weiter unterstützen!", heißt es auf der Homepage.

Darüber hinaus müssen auch die weiteren 160.000 Euro zusammenkommen, die fehlen, um den Spielbetrieb bis zum Saisonende sicherzustellen. Zwar ist durch Vertragsauflösungen, Gehaltseinsparungen und Sponsorenzusagen schon einiges realisiert. Aber reicht das? "Wir werden nach der Aktion hierüber berichten", kündigte Vorstandssprecher Lothar Stücker am Donnerstagmittag gegenüber der Wuppertaler Rundschau einen entsprechenden Kassensturz zum Wochenende an.

Sollten die gesamte Aktion sogar ein kleines Plus bringen, ist auch die Verpflichtung eines Neuzugangs für den Sturm nicht komplett ausgeschlossen. Klar ist aber: Es wäre ganz sicher kein gestandener Angreifer mit Torgarantie.

Und so reist der WSV mit dem vorhandenen, um vier Akteure dezimierten Kader zum Testspiel am Samstag (19. Januar 2019) beim ASC 09 Dortmund (14 Uhr). "Vor uns liegen arbeitsreiche Wochen", weiß Trainer Adrian Alipour. Nicht nur auf dem Feld.

Die Rundschau-Radrunde