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Fußball-Regionalliga: Samstag beim 1. FC Köln U21
WSV: Alipour setzt Manno auf die Tribüne

Fußball-Regionalliga: Samstag beim 1. FC Köln U21: WSV: Alipour setzt Manno auf die Tribüne
Gaetano Manno muss auf seinen nächsten Einsatz warten. FOTO: Dirk Freund
Wuppertal. Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV bestreitet das Auswärtsspiel am Samstag (10. November 2018) bei der Zweitvertretung des 1. FC Köln ohne Gaetano Manno. Der Kapitän ist aus disziplinarischen Gründen nicht im Kader. Von Jörn Koldehoff

"Es ist etwas vorgefallen", erklärt Trainer Adrian Alipour gegenüber der Wuppertaler Rundschau. Die genauen Hintergründe sollen intern bleiben. Manno musste bereits am vergangenen Samstag aussetzen, allerdings wegen der fünften gelben Karte. Vize-Kapitän Peter Schmetz sowie Daniel Hägler fehlen weiterhin verletzungsbedingt. Dafür kehrt Stürmer Kamil Bednarski, der zuletzt zwei Mal auf der Tribüne saß, zurück ins Aufgebot. "Er hat gut trainiert und ist auf jeden Fall dabei", legt sich der WSV-Coach fest.

Die Trainingswoche sei "sehr intensiv" verlaufen, blickt Alipour zurück: "Wir wissen natürlich, dass wir nach den letzten beiden Ergebnissen in der Pflicht sind." Der WSV hatte gegen Fortuna Düsseldorf II (2:3) und gegen den Aufsteiger 1. FC Kaan-Marienborn (1:1) im heimischen Stadion am Zoo fünf Punkte abgegeben. "Wir müssen wesentlich zwingender sein", fordert Alipour. "Gerade in den ersten beiden Halbzeiten waren wir nicht mit 100 Prozent unterwegs. Ich habe keine Ahnung warum. Düsseldorf und Kaan-Marienborn waren dagegen hoch motiviert."

Obwohl die Kölner Reserve aus 16 Spielen nur neun Punkte geholt hat und Tabellenvorletzter ist, rechnet der WSV-Coach nicht mit einer einfachen Aufgabe: "Das ist kein Fallobst. Die Spieler sind technisch, läuferisch und taktisch gut ausgebildet." Die Mannschaft von Trainer Markus bietet mit 15 erzielten Toren die schwächste Offensive der Liga auf. Bester Torschütze ist der erst 19-jährige Kaan Caliskaner mit drei Treffern.

Im heimischen Franz-Kremer-Stadion gelang den jungen Geißböcken in der laufenden Saison noch kein Sieg. Zwei Unentschieden stehen sechs Niederlagen gegenüber. Da das Profiteam zeitgleich in einem Hochsicherheitsspiel auf Dynamo Dresden trifft, ist kaum zu erwartet, dass der durchschnittliche Besuch bei Spielen der Reserve (533 Zuschauer) diesmal allzu deutlich übertroffen wird.

Für den WSV ist es der Auftakt zu drei Auswärtspartien in Folge. Am 17. November geht es zum Tabellenschlusslicht TV Herkenrath, eine Woche später steigt das Pokal-Viertelfinale beim Oberliga-Spitzenreiter VfB Homberg.

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