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Volleyball-Bundesliga: Sonntag (16 Uhr) gegen Haching
Volleys: Zwei sollen noch kommen

Volleyball-Bundesliga: Sonntag (16 Uhr) gegen Haching: Volleys: Zwei sollen noch kommen
Die Bergischen Volleys nutzen nun auch die Bayer-Halle an der Rutenbeck als Heimspielstätte. FOTO: Volleys
Wuppertal / Solingen . Der Volleyball-Bundesligist Bergische Volleys gibt am Sonntag (16 Uhr) sein Saisondebüt in der Halle an der Rutenbeck – der zweiten Heimspielstätte neben der Wittkulle in Solingen. Gegner sind die Alpenvolleys Haching. Ein Interview mit Volleys-Manager Helmut Weissenbach. Von Jörn Koldehoff

Rundschau: Herr Weissenbach, wie schätzen Sie den Bundesliga-Start Ihres Teams ein, das gegen Lüneburg und bei den Rhein-Main Volleys jeweils 0:3 verlor?

Weissenbach: Der Spielplan mit den drei Krachern zu Beginn hat bei uns zunächst für großen Respekt gesorgt. Wir haben das Spiel am 5. November gegen Netzhoppers KW als erste Standortbestimmung gesehen. In den beiden Spielen gegen die Spitzenteams aus Lüneburg und Frankfurt haben wir aber Spaß entwickelt, phasenweise Qualität gezeigt und auch Rückstände aufgeholt.

Rundschau: Das reichte aber nicht.

Weissenbach: Der Unterschied lag in der Konstanz und im couragierten Auftreten. Beide Gegner liefen wie ein Schweizer Uhrwerk und waren bereits besser eingespielt, das müssen wir respektieren. Die Stimmung stimmt und die nächsten drei Meisterschaftsspiele und der DVV-Pokal werden uns zeigen, wo wir stehen. Wir wollen am 8. November in das Viertelfinale des DVV-Pokals einziehen (beim Drittligisten Kieler MTV, Anm. der Red.) und dann ein Knaller-Los im Bergischen Land bekommen.

Rundschau: Auf wie viele Zuschauer hoffen Sie morgen in Wuppertal?

Weissenbach: Die Vorfreude ist sehr groß. Die Bayer-Halle ist einfach eine schöne Arena. In den Herbstferien werden sicherlich einige Fans noch mal Sonne tanken gehen. Wir freuen uns, wenn die Jugend die Stars der Bergischen Volleys anfeuern. Mit 500 oder mehr Fans wären wir sehr zufrieden.

Das Team der Bergischen Volleys stellt sich erstmals in der Saison in Wuppertal vor. Für jedes Ass in Heimspielen spendet der Verein übrigens 25 Euro an das Kinderhospiz Bergisches Land. FOTO: M. Linder

Rundschau: Folgt der erste Saisonsieg?

Weissenbach: Trainer Johan Isacsson wird unser Team gegen die Alpen-Auswahl aus Tirol bestimmt gut einstellen. Unser Gegner hat eine unheimliche individuelle Klasse und gehört zu den Top-Fünf der Liga. Es wird sich zeigen, ob wir uns in einen Rausch spielen können und die ersten Punkte einfahren oder die österreichische Weltauswahl die Oberhand behält.

Rundschau: Ist der international besetze Kader komplett oder soll noch jemand kommen?

Weissenbach: Wir werden nachlegen müssen. Wir sind auf der Suche nach zwei Spielern, die uns sportlich weiter helfen und zu unserem Geldbeutel passen.

Rundschau: Wie lautet Ihr Zwischenfazit zum Projekt "Bergische Volleys"? 

Weissenbach: Ein tolles Projekt im Bergischen Land, das viel Potenzial hat! Es macht Spaß, dem Trainer und dem Team täglich zu zusehen. Die Jugend schaut nach oben zu den "Großen" und die Spieler kommen nicht nur bei der Jugend gut an. Es ist schön, mit den Bergischen Volleys Bestandteil einer sehr starken Bundesliga zu sein, die erfreulicherweise nun auch regelmäßig live im Fernsehen zu sehen ist.