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Fußball-Regionalliga: Wuppertaler SV
Bölstler: Saisonziel mit Mannschaft und Fans

Fußball-Regionalliga: Wuppertaler SV: Bölstler: Saisonziel mit Mannschaft und Fans
WSV-Vorstandsmitglied Manuel Bölstler. FOTO: Dirk Freund
Wuppertal. Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV nimmt am Sonntag (17. Juni 2018) das Training wieder auf. Die erste Einheit für die kommende Saison beginnt gegen 11.15 Uhr auf dem Freudenberg. Fußballvorstand Manuel Bölstler blickt im Rundschau-Interview auf die Transfers und die Erwartungen.

Rundschau: Der Kader umfasst momentan 24 Spieler – was kann oder wird sich noch verändern bis zum Saisonstart Ende Juli?

Bölstler: Im Großteil wird sich nicht mehr viel verändern. Es ist möglich, dass wir in der Vorbereitung eventuell noch mal auf einer Position nachjustieren müssen beziehungsweise uns noch jemand verlässt, der sich wenig Spielzeiten ausrechnet. Wir sind mit dem Kader hochzufrieden. 

Rundschau: Auf welchen der bislang acht Transfers sind Sie besonders stolz?

Bölstler: Ich möchte hier keinen Transfer besonders hervorheben. Jeder hat seine eigene Geschichte. Die Spieler, die wir für die kommende Saison dazugewinnen konnten, wären vor einem Jahr nicht zu uns gekommen, weil sie da noch nicht die großen sportlichen Perspektiven gesehen haben. Das hat sich nun geändert, und dieses positive Image haben wir uns über die letzten Jahre kontinuierlich aufgebaut. Stellenweise arbeiten wir an so Verpflichtungen vier bis Monate mit ganz vielen Gesprächen. Wir haben fast alle unsere Wunschspieler bekommen. 

Rundschau: Wie viele Zuschauer erhoffen Sie sich für die Testspiele gegen den Zweitligisten 1. FC Köln und den Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen jeweils?

Bölstler: Das ist immer schwer einzuschätzen. Zur Saisoneröffnung gegen Köln hoffe ich auf über 5.000, zum Abschlusstest unter der Woche gegen Leverkusen auf 4.000.

Rundschau: Wieso haben Sie sich für ein Kurztrainingslager vom 29. Juni bis 1. Juli in Nieheim entschieden?

Bölstler: Der Wunsch des Trainers danach war enorm groß. Es ist einfach wichtig, vor allem nach den zahlreichen Verpflichtungen, ein paar Tage sich "wegschließen" zu können, um gemeinsam an unseren Zielen für die Saison zu arbeiten.

Rundschau: Nach Platz drei in der vergangenen Saison und dem Aufstieg der Uerdinger – wird Platz eins und damit der garantierte Sprung in Liga 3 das Ziel des WSV?

Bölstler: Ich weiß, dass der Anspruch im Tal sehr hoch ist und dass wir mit dem 3. Platz und den Verpflichtungen sicherlich diesen nicht gedrückt haben. Wer mich kennt, weiß auch, dass ich immer nach Größerem strebe und den Verein entwickeln möchte. Nur muss man die Kirche auch immer im Dorf lassen. Andere Vereine haben einfach ganz andere finanzielle Möglichkeiten, was wir Stück für Stück mit unserer akribischen Arbeit in allen Bereichen ausgleichen konnten. Wir werden gemeinsam mit der Mannschaft und den Fans bei unserem nächsten Fantalk unser Saisonziel definieren. Wir wollen hier alle mit in unser Boot nehmen. 

Rundschau: Welche anderen Vereine erwarten Sie oben? Wer hat sich aus Ihrer Sicht besonders verstärkt bzw. ein starkes Team zusammen?

Bölstler: Das ist noch schwer zu sagen, da das Transferfenster noch lange offen ist. Es sind aber die üblichen Verdächtigen. Viktoria Köln, RW Essen, Dortmund, Rödinghausen, Wiedenbrück, RWO, Aachen.

Wie schätzen Sie die Aufsteiger TV Herkenrath (Mittelrhein), SV Lippstadt, Kaan-Marienborn (Westfalen) und SV Straelen (Nordrhein) ein?

Bölstler: Sie sind sehr schwer einzuschätzen. Als Aufsteiger geht man natürlich immer mit Euphorie in die neue Saison. Man muss sehen, wie sich die Mannschaften entwickeln. 

Rundschau: Wie viele Dauerkarten sind bislang verkauft? Und auf wie viele hoffen Sie bis zum Saisonauftakt?

Bölstler: Aktuell etwa 660. Es wäre schön, wenn wir bis zum ersten Spiel auf 900 kommen.

Rundschau: Würden Sie gerne mit einem Heimspiel in die Saison starten – oder ist es Ihnen egal?

Bölstler: Ein Heimspiel als erstes Spiel ist natürlich immer schön …