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Fußball-Oberliga: 3:4 (1:3) bei TuRU Düsseldorf
Bittere Niederlage für den FSV

Fußball-Oberliga: 3:4 (1:3) bei TuRU Düsseldorf: Bittere Niederlage für den FSV
Vohwinkels sportlicher Leiter Holger Gaißmayer. FOTO: Dirk Freund
Wuppertal. Ein Spiel, das alle Beteiligten so schnell nicht vergessen werden, erlebte der Fußball-Oberligist FSV Vohwinkel am Sonntag (1. Oktober 2017) im Stadion an der Feuerbachstraße bei TuRU Düsseldorf. Von Julian Schumacher

In der 41. Minute schien die Partie aus Sicht der "Füchse" eigentlich schon gelaufen. Jacob Yusuf Ballah traf zunächst zur Führung für die Gastgeber (27.), ehe Vensan Kilic den Spielstand mit einem Doppelpack auf 3:0 für den Tabellenführer hochschraubte (31./41.).

Dass die Köpfe in der Pause noch nicht komplett unten hingen, war Atsushi Kanahashi zu verdanken, der in Minute 43 sein viertes Saisontor erzielte und so auf 1:3 aus Sicht der Vohwinkler verkürzte. Kurz nach dem Seitenwechsel gelang Shun Terada der Anschlusstreffer. Den "Wahnsinn" perfekt machte Robin Rehmes, der einen Foulelfmeter verwandelte und so für den Ausgleich sorgte.

"Nach 40 Minuten Tiefschlaf haben wir letzten Endes hochverdient den Ausgleich gemacht, dann aber einmal mehr vergessen, uns zu belohnen. Da muss ein Lerneffekt her, dass man das nicht so verschenkt. Aktuell ist es so, wenn wir ein Gegentor kassieren, bekommen wir gleich darauf noch ein zweites", analysierte FSV-Coach Marc Bach.

Dass TuRU am Ende doch noch gewann - Malte Boermans vollstreckte einen Konter in der Nachspielzeit - lag Bachs Einschätzung nach auch an Schiedsrichter: "Mambasa wird erst klar gefoult, das Spiel läuft aber weiter und vor unserem Tor wird Asti (Torhüter Asterios Karagiannis, Anm. d. Red.) von drei Mann angesprungen. Das muss man eigentlich auch abpfeifen. Stattdessen geht der Ball im Nachschuss rein. In Summe ist das extrem ärgerlich."

Durch die bittere Niederlage rutschen die Vohwinkler auf Rang elf ab. Am kommenden Spieltag (8. Oktober, 15 Uhr, Lüntenbeck) empfangen sie den SV Straelen. "Insgesamt hat man aber gesehen, dass wir auch gegen den Tabellenersten mithalten können", konnte Bach dem Spiel doch noch etwas Positives abgewinnen.