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OB Mucke bei Polizei-Senioren
"Wuppertal entwickelt sich positiv"

OB Mucke bei Polizei-Senioren: "Wuppertal entwickelt sich positiv"
Andreas Mucke bei seiner Rede. FOTO: Wiemers
Wuppertal. "Wuppertal entwickelt sich positiv" – das sagte Oberbürgermeister Andreas Mucke bei einem Besuch bei den Senioren der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im "Wuppertaler Hof". Die Stadt wachse und habe mittlerweile rund 360.000 Einwohner. Von Anton Wiemers

Es gehe voran, am besten sehe man das am Döppersberg, der sich im Zeitplan befinde. Vermutlich im Juli 2017 werde nach drei Jahren Sperrung die B 7 wieder eröffnet. Der Döppersberg soll bis Ende 2018 fertiggestellt sein. Mit der Deutschen Bahn verhandele man noch, dass bei der Sanierung des Gebäudes auch das Dach mit erneuert werde, so Mucke. Der Umbau des ältesten Bahnhofsgebäude Deutschlands soll 2018 beginnen.

Die Idee einer Seilbahn vom Döppersberg über die Universität nach Küllenhahn hält der Oberbürgermeister für machbar. Laut Gutachten sei der Betrieb wirtschaftlich. Der Rat entscheidet in Kürze. Er würde sich sehr freuen, wenn Wuppertal seinen Ruf als Stadt der innovativen Mobilität mit einer Seilbahn bestätigen würde, sagte Mucke.

Mit Blick auf die Bürgerbüros seien viele Ablaufprozesse am Steinweg verbessert, Öffnungszeiten angepasst und neun Stellen neu besetzt worden. Die Bürgerbüros müssten erhalten bleiben und "das volle Programm" anbieten. Die Schließung der Außenstelle in Beyenburg sei eine Folge der geringen Inanspruchnahme. Das Stadtoberhaupt hofft, dass nach der Umstellungsphase das Büro wieder besetzt werden kann.

Die Arbeitsgruppe "Soziale Ordnungspartnerschaften" habe insgesamt 33 "Angsträume" in Wuppertal ausgemacht, davon zwei der Stufe drei ("deutlich angstbesetzt"). Alle anderen Bereiche lägen darunter. Eine Steuerungsgruppe zur Verbesserung der Situation auf öffentlichen Straßen und Plätzen soll jeweils Abhilfe schaffen. "Wuppertal ist Spitzenreiter der sichersten Großstädte in Deutschland", so Mucke.

Zum Stichwort "Alte Bereitschaftspolizeiabteilung" auf Lichtscheid erklärte der Oberbürgermeister, dass man nach dem Umzug eventuell nach 2025 das Gelände mit Wohnhäusern bebauen könne.