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Uni-Gleichstellungspreis verliehen
Viel Power für Mädchen und junge Frauen

Uni-Gleichstellungspreis verliehen: Viel Power für Mädchen und junge Frauen
Preisverleihung im Rahmen der Senatssitzung: Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch, Sarah-Lena Debus, Prof. Dr. Anton Kummert und Dr. Christel Hornstein (v.l.) FOTO: Friederike von Heyden
Wuppertal. Für seine Verdienste um die Nachwuchsförderung von Frauen in MINT-Fächern hat das zdi-Zentrum Bergisches Schul-Technikum (BeST) den Gleichstellungspreis der Bergischen Universität erhalten. Projektleiter Prof. Dr. Anton Kummert und BeST-Koordinatorin Sarah-Lena Debus nahmen die Trophäe entgegen.

"Mit vielfältigen Aktionen ist es gelungen, junge Frauen dafür zu gewinnen, die eigenen technischen, kreativen und handwerklichen Fähigkeiten auszuprobieren", sagte Dr. Christel Hornstein in ihrer Laudatio. "Sie erhalten Einblicke in zukunftsorientierte Technologien und lernen sowohl die Atmosphäre eines Studiums und als auch die Arbeit in Unternehmen kennen", so die Gleichstellungsbeauftrage der Uni Wuppertal.

Eine dieser Aktionen sei der Kongress "MädchenPower – Technik und Talent", der am 11. Juli zum dritten Mal in Wuppertal stattfindet. Darüber hinaus beteilige sich das BeST regelmäßig am "Girls‘ Day" und der "SommerUni für Mädchen" in Technik und Naturwissenschaften. Auch beim Standardprogramm mit MINT-Kursen am Nachmittag, am Wochenende oder in den Ferien sei der Mädchenanteil durchweg sehr hoch.

"Besonders gefragt sind beispielsweise die Angebote 'Gestaltung interaktiver Medien‘, '3D-Druck meets Upcycling‘ oder 'Intelligente Robotik‘", so Dr. Christel Hornstein. "Gerade Technologien, Produkte und Dienstleistungen rund um Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sprechen Mädchen an und stehen im Fokus der kommenden MINT-Angebote des BeST", ergänzt Prof. Dr. Kummert.

Das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro ist gedacht als Basis für die Beschaffung eines Elektrofahrzeuges. "Wir führen Informationsveranstaltungen in bislang über 67 Partnerschulen durch und betreuen gleichzeitig Projekte mit Unternehmen im gesamten bergischen Städtedreieck", erklärte Sarah-Lena Debus. "Das erfordert eine hohe Mobilität des gesamten Teams. Ein eigenes Fahrzeug wird deshalb sehr hilfreich sein."

Seit der Gründung 2008 wird das Bergische Schul-Technikum als Teil der landesweiten Gemeinschaftsoffensive "Zukunft durch Innovation.NRW (zdi)" von der Bergischen Universität getragen und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie von der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit unterstützt. Es ermöglicht Schülerinnen und Schülern aller Schulformen ab der Jahrgangsstufe 8, Berufsfelder und Studiengänge in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik kennen zu lernen.

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