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Bundesgartenschau
Stadt strebt BUGA-Bewerbung an

Bundesgartenschau: Stadt strebt BUGA-Bewerbung an
Die alle zehn Jahre stattfindende Internationale Gartenausstellung in Berlin hat eine Seilbahn. FOTO: Dominik Butzmann
Wuppertal. Wuppertal als Austragungsort der Bundesgartenschau? 2025 könnte das Realität werden, wenn die Politik die Initiative der Stadtspitze unterstützt. In acht Jahren wäre der nächstmögliche freie Austragungszeitpunkt im Rahmen des üblichen Zweijahres-Turnus' – und der soll jetzt konkret ins Auge gefasst werden. Von Roderich Trapp

"Wer soll das können, wenn nicht wir als grünste Großstadt Deutschlands", so Oberbürgermeister Andreas Mucke am Montag. Er hatte zuletzt in Berlin die Internationale Gartenausstellung besucht und sich vor Ort ein Bild gemacht. Fazit: "Was die können, können wir auch." Schon zuvor hatte eine Delegation der Bundesgartenschau-Gesellschaft Wuppertal besucht und die Stadt ermutigt, sich zu bewerben.

Nächster Schritt dazu soll eine Machbarkeitsstudie sein, die rund 150.000 Euro kostet und über Sponsoren finanziert werden muss. "Wir sind dabei, das Geld einzuwerben und der Politik entsprechende Vorschläge zu machen", so Mucke. Möglicher Zeitplan: Im Herbst könnte die Studie auf den Weg gebracht werden, im März dann die formale Bewerbung erfolgen. Muckes Vision: "BUGA 2025 – dann vielleicht mit fertiger Seilbahn und Pina-Bausch-Zentrum ..."