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Neuer Polizeipräsident in Wuppertal
Röhrl folgt auf Radermacher

Neuer Polizeipräsident in Wuppertal: Röhrl folgt auf Radermacher
Markus Röhrl. FOTO: Michael Schad
Wuppertal / Solingen. Markus Röhrl wird neuer Polizeipräsident in Wuppertal und damit Nachfolger von Birgitta Radermacher, die seit Herbst Regierungspräsidentin in Düsseldorf ist. Das hat die Landesregierung in ihrer Kabinettsitzung am Dienstag (16. Januar 2018) auf Vorschlag von Innenminister Herbert Reul entschieden.

"Markus Röhrl ist Jurist und Polizist. Mit dieser Doppel-Qualifikation ist er bestens geeignet, die NRW-Polizei im Bergischen Städtedreieck zu führen", so Reul. Der 55-jährige Röhrl wechselt aus dem Düsseldorfer Polizeipräsidium, wo er seit 2016 die Direktion Kriminalitätsbekämpfung leitet.

"Ich freue mich auf die neue Aufgabe und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", sagt Röhrl, der sich als Teamplayer sieht. "Wir übernehmen gemeinsam Verantwortung für die Sicherheit der Menschen in Wuppertal, Remscheid und Solingen - und zwar jeden Tag."

Röhrl stieg nach den juristischen Staatsexamina und einem Jahr als Rechtsanwalt 1995 direkt in den Polizeidienst ein. Nach Leitungsfunktionen in Köln und Bonn war er von 2003 bis 2010 Referatsbereichsleiter im nordrhein-westfälischen Innenministerium. Als Abteilungsleiter im Landeskriminalamt baute er zwischen 2010 und 2016 das Cybercrime-Kompetenzzentrum auf.

Der gebürtige Düsseldorfer ist verheiratet und Vater einer Tochter und eines Sohnes.

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