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Bergische Uni
Netzwerk für Mobilität und Alter

Bergische Uni: Netzwerk für Mobilität und Alter
Von li.: Stephan A. Vogelskamp, Prof. Uwe Schneidewind, Ministerin Svenja Schulze, Prof. Anton Kummert, Reiner Nießen (VCD), Prof. Ulrike Reutter, Prof. Anke Kahl, Kerstin Helmerdig. FOTO: Kristina Malis
Bergische Uni. Der demografische Wandel in der Gesellschaft erfordert neue und nachhaltige Konzepte. Mit der Frage, wie Technologien für alle Altersgruppen nutzbar gemacht werden können, beschäftigt sich das neue Regionale Innovationsnetzwerk (RIN) Mobilität und Alter an der Bergischen Universität Wuppertal.

Nun fand die Auftaktveranstaltung auf dem Campus Freudenberg statt. Das NRW-Wissenschaftsministerium fördert das RIN Mobilität und Alter in seiner einjährigen Konzeptionsphase mit knapp 150.000 Euro.

"Um ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen an neuen Technologien teilhaben zu lassen, brauchen Wissenschaft und Forschung eine Sicht auf die Probleme der Betroffenen. Auch um die unterschiedlichen Belange in die Entwicklung neuer Lösungen zu integrieren”, so Wissenschaftsministerin Svenja Schulze gestern bei der Eröffnungsveranstaltung auf dem Campus Freudenberg.

Träger des Regionalen Innovationsnetzwerkes ist die Bergische Universität Wuppertal, die das Projekt in Kooperation mit der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesell-schaft mbH durchführt. Das Projekt ist der Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik zugeordnet, Netzwerkleiter ist Prof. Dr. Anton Kummert.

Das RIN Mobilität und Alter widmet sich insbesondere der Suche nach Lösungen für ganz alltägliche Problemstellungen, zum Beispiel der Frage, wie Rollator-Nutzern an Haltestellen eine sichere Einstiegsmöglichkeit in den Bus garantiert werden kann.

"Es gibt in der Bergischen Region bereits viele Akteure, die sich mit diesen Themen beschäftigen. Unsere Aufgabe wird jetzt sein, diese Akteure zusammenzubringen und bestehende Kompetenzen zu bündeln. Dafür wird es verschiedene Formate geben, geplant sind beispielsweise Vorträge, Projekte und Workshops zu unterschiedlichen Themen", erklärt Prof. Dr. Anton Kummert im Rahmen der Auftaktveranstaltung.

Regionale Innovationsnetzwerke sollen aufzeigen, wie es gelingen kann, die Grundlagen des gesellschaftlichen Wohlstands und Wohlergehens für die Menschen zu bewahren, um nachfolgenden Generationen ein intaktes soziales, ökonomisches und ökologisches Gefüge zu hinterlassen. Unter dem Motto "Globale Herausforderungen lokal meistern‟ fördert das Wissenschaftsministerium im Rahmen der Forschungsstrategie "Fortschritt NRW‟ neun Regionale Innovationsnetzwerke. Für diese Förderlinie stehen in der Zeit von 2012 bis 2022 Fördermittel in Höhe von rund 7 Millionen Euro zur Verfügung.