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GEW und Eltern
Dienstag: Kundgebung für bessere Schulen

GEW und Eltern: Dienstag: Kundgebung für bessere Schulen
Der Vorstand der GEW Wuppertal: Martina Haesen (Grundschule), Tino Orlishausen (Gesamtschule) und Richard Voß (Grundschule). FOTO: GEW
Wuppertal. Eltern und die Gewerkschaft für Erziehung Wis­senschaft Wuppertal (GEW) rufen zur Teilnahme an einer Kundgebung unter dem Motto "Lehrer statt Leere" auf. Sie beginnt am Dienstag (4. Dezember 2018) um 14 Uhr auf dem Alten Markt in Barmen.

Man fordere "die Parteien im Landtag und in den Stadträten auf, mehr in die Schulbildung zu investieren, werden sie doch seit Jahren nicht ausreichend finanziert. Der eklatante Lehrermangel und der Unterrichtsausfall sind nicht mehr hinnehmbar", heißt es.

Und weiter: "Die Schulen sind dramatisch unterbesetzt und laufen seit eini­ger Zeit nur noch in einem ,Notlauf-Programm‘. Viele notwen­dige Aufgaben, von Inklusion bis hin zur Prüfungsvorbereitung, werden häufig nur noch unzureichend begleitet. Alle Fachkräfte in Schulen arbeiten dabei seit langer Zeit am Limit. Es fehlen Lehrer, Sonderpädagogen und Fachkräfte für den Unterricht, die Beratung und die Betreuung von Kindern mit Förderbedarf. An allen Ecken und Enden ist die Decke zu kurz. Letztlich trifft es alle in der Schulgemeinschaft."

Zentrale Punkte seien demnach die Abschaffung des Numerus Clausus für alle Lehramtsfächer und auskömmliche Finanzierung der Universitäten zur Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern, das Ende der unterschiedlichen Bezahlung, eine insgesamt bessere Ausstattung der Schulen mit Personal und Materialien sowie eine bessere Weiterqualifizierung und Aufstiegschancen. Außerdem seien eine Entfristung der Arbeitsverträge, die Förderung einer Plattform zur weitreichenden Digitalisierung von Unterrichtsmaterialien sowie die primäre Verwendung von Haushaltsüberschüssen für die Bildung notwendig.

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