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Forensik-Debatte
Bürgerinitiative Kleine Höhe: "Ganz neu planen"

Forensik-Debatte: Bürgerinitiative Kleine Höhe: "Ganz neu planen"
Protest vor dem Rathaus im November 2016. FOTO: Simone Bahrmann
Wuppertal. Die Bürgerinitiative "Kleine Höhe" hat soeben in einem Antrag Rat und Oberbürgermeister aufgefordert, in Sachen Forensik ganz neu zu planen. Von Stefan Seitz

Gefordert wird, die Planungen für den Bau einer Forensik auf der Kleinen Höhe sofort einzustellen. Warum? Weil die (dem Land gehörende) Fläche an der Parkstraße für eine forensische Klinik geeignet sei. Die kleine Höhe als Natur-Areal dürfe, so die Bürgerinitiative, nicht versiegelt werden.

Aber: Stadtspitze und Land – so Stadtdirektor Johannes Slawig vor kurzem im Stadtentwicklungsausschuss – haben die Kleine Höhe als Forensikstandort mit Priorität im Blick, und sehen die Zukunft der Fläche an der Parkstraße als Gewerbegebiet.

Und: Die Bürgerinitiative ist höchst verärgert darüber, dass die Großkoalitionäre SPD und CDU im Hauptausschuss, wo der Kleine-Höhe-Bürgerantrag vorgestellt und begründet wurde, jede politische Diskussion über die Forderungen der Initiative verweigert haben – mit dem Argument eines laufenden Verwaltungsverfahrens.

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