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Gitter für freieren Blick

Betr.: Mauer am neuen Döppersberg

Beim Treffen zum Thema Döppersberg am 19. Januar im Sparkassenhochhaus habe ich Frau Dipl.-Ing. Architektin Yvonne von Salm auf die Kritik an der Steinmauer angesprochen und gefragt, ob nicht ein Metallgeländer sinnvoller wäre. Frau von Salm, die für Chapman Taylor maßgeblich an der Planung des Döpperbergs beteiligt war, teilte meine Kritik und war von der Idee eines Metallgeländers begeistert. Dabei ist die Lösung des Problems denkbar einfach. An der Längsseite der Bundesbahndirektion zur B7 hin existiert bereits ein schönes Metallgeländer, welches den Blick auf das Gebäude nicht versperrt. Würde man das gleiche Geländer statt der Steinmauer um den Bahnhofsvorplatz ziehen, hätte man zum einen eine einheitliche Gestaltung um die Bahndirektion und zum anderen einen freien Blick auf den Bahnhof und die Direktion.

Professor Dr.-Ing. Dietrich Hoeborn, Bergische Universität

(Rundschau Verlagsgesellschaft)
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