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Kulturrucksack 2018
Es wird wieder kreativ

Kulturrucksack 2018: Es wird wieder kreativ
Ein Video drehen mit dem Smartphone - wie geht das? FOTO: Marco Rentrop
Wuppertal. Bunt, kostenfrei und am Puls der Zeit sind 2018 die Ferien- und Freizeit-Workshops des Wuppertaler Kulturrucksacks für junge Wuppertaler zwischen 10 und 14 Jahren. Von YouTube-Videos drehen, Hip Hop tanzen, Klamotten entwerfen, eigene Songs produzieren, Landschaften bauen und Theater spielen ist alles dabei. 

Beliebte Workshops, wie "Klamotten selbst gestalten" (16. bis 20. Juli) der Modedesignerinnen Navina Binkenborn (Edda Mör) und Anne Jonas Ulbrich (Liebesgruss), "Sing deinen Song" im "Loch" unter Leitung von Maik Ollhoff und Simon Binkenborn (16. bis 20. Juli) oder "Smartphone Music" mit Björn Krüger und André Scollick (15. bis 29. Okober) sind wieder mit im Programm.

Zum ersten Mal dabei ist das inklusive Hip-Hop-Projekt am Arrenberg, eine Kooperation mit "behindert na und?" und dem Kinder- und Jugendtreff Arrenberg. Eine Woche lang werden die "Vier Elemente des Hip Hop: Rap, Breakdance, Djing und Graffiti" erprobt und bei einem Jam präsentiert. Das übergeordnete Thema ist Respekt, denn jeder hat seine Stärken und Schwächen und jeder findet seinen Platz und ist wertvoll für die Gemeinschaft.

Neues gibt es auch zum Thema bewegte Bilder. Darunter der Workshop "YouTube Filme". Hier lernen jungen Filmemacher mehr übers das Drehen und Schneiden mit Handy, Tablet und Kamera.

Auf dem Kulturrucksack steht nicht nur Wuppertal drauf, da steckt auf vielen Ebenen Wuppertal drin. Das vom Land NRW finanzierte und initiierte Projekt wird in Wuppertal in enger und lebendiger Zusammenarbeit zwischen Kulturbüro, Jugendamt und dem Kommunikationszentrum die börse durchgeführt. Künstler unserer Stadt leiten die Workshops. Kooperationen mit Jugendzentren, Kultureinrichtungen und der freien Szene bereichern die Angebote jedes Jahr mehr.

Unter der Rubrik Kultur vor Ort bringen Wuppertaler Jugendzentren erneut Projektideen mit ein. Darunter ist das Spielmobil der Stadt Wuppertal mit Straßenjuwelen. Aus Ästen, Baumrinde, abgeblätterten Graffiti-Wänden oder alten Spraydosen entsteht persönlich angefertigter Schmuck. Das Spielmobil ist mit dem Kulturrucksack-Angebot vom 3. September bis 13. Oktober an Wuppertaler Spielplätzen zu finden.

Ein weiter durchlaufener Workshop ist "Das Naba macht Theater" unter Leitung von Lilay Huser. Mit der bekannten Schauspielerin konnte eine weitere hochkarätige Wuppertaler Künstlerin für den Kulturrucksack gewonnen werden. Dies zeigt, wie stark das Jugendprojekt mit der örtlichen Kulturszene verbunden ist.

Das trifft auch auf die Dozenten von Tanz: verrückt zu. Hier geben die die Tänzer Anna Wehsarg und Jan Möllmer ihr Kulturrucksack-Debüt. 

Weiter geht in diesem Jahr auch die Zusammenarbeit mit dem Skulpturenpark. Thema sind "Sagenhafte Figuren" des Bildhauers Markus Lüppertz, die alten Erzählungen entspringen und zur Inspiration für eigene fantasievolle Objekte dienen. 

Ideen zur Gestaltung des Viertels rund um das ehemalige Textilwerk in Oberbarmen sind bei dem Workshop "Baumeister, aufgepasst" gefragt, der neuen Kooperation mit dem "Projektbüro Urbane Nachbarschaft BOB". 

Was kann man mit einem Quadratmeter Wuppertal anfangen? Bei dem Ferienkurs "1 Quadratmeter Wuppertal" entdecken die Teilnehmer das städtische Umfeld der börse und stecken ihre kreativen Einfälle in einen 1x1 Meter großen Rahmen. 

Mehr zu allen Angeboten des Kulturrucksacks 2018 unter www.kulturrucksack-wuppertal.de

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