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Fußball-Regionalliga: Sonntag ab 14 Uhr
Liveticker: WSV - RW Essen

Fußball-Regionalliga: Sonntag ab 14 Uhr: Liveticker: WSV - RW Essen
WSV-Torjäger Christopher Kramer will mit seinen Kollegen die Hinspiel-Scharte auswetzen. FOTO: Dirk Freund
Wuppertal. Mit dem Derby gegen RW Essen beginnt für den Fußball-Regionalligisten Wuppertaler SV am Sonntag (2. Dezeber 2018) um 14 Uhr der Jahresendspurt (zum Liveticker). Von Jörn Koldehoff

Drei Mal ist die Mannschaft von Trainer Adrian Alipour noch gefordert. Wobei die Spiele in Lippstadt (8. Dezember) und gegen Verl (15. Dezember) als Standardprogramm anzusehen sind.

Was man wiederum vom Derby am Sonntag absolut nicht behaupten kann. "Jeder kennt die Brisanz", weiß WSV-Vorstandsmitglied Manuel Bölstler. Die bezieht sich weniger auf eine prickelnde Tabellensituation (der Gastgeber ist Siebter, Essen Achter) als vielmehr aus der Rivalität beider Clubs. Und der Tatsache, dass die Rot-Blauen am zweiten Spieltag eine herbe 1:5-Klatsche kassierten.

"Jeder weiß, was damals passiert ist. Diesmal wollen wir gewinnen und die Schmach wettmachen", legt sich Bölstler, der davon ausgeht, dass das Trainingslager Ende Januar in der Türkei aufgeschlagen werden kann, fest. Auch um die Fans nach dem unbefriedigenden Saisonverlauf versöhnlich zu stimmen. Was allerdings auch in Essen so gesehen wird. Schließlich liegt auch der Meister von 1955 satte zwölf Punkte hinter Spitzenreiter Viktoria Köln.

"Gegen Essen ist es immer das Highlight-Spiel der Saison. Dieses Derby hat aufgrund des Hinspiel-Ergebnisses noch eine Ausnahmestellung", findet Gino Windmüller, der 2017 von der Hafenstraße an die Hubertusallee gewechselt war und in der vergangenen Saison zwei 3:1-Erfolge gegen seinen Ex-Club feiern konnte.

Auch diesmal wird es ein Wiedersehen der besonderen Art: Neben Windmüller trugen Daniel Grebe, Jan-Steffen Meier und Kamil Bednarski das Trikot der Essener. RWE bietet seinerseits mit Enzo Wirtz einen ehemaligen Wuppertaler auf. Der 22-Jährige ist mit fünf Saisontreffern bislang bester RWE-Schütze. Der WSV setzt dagegen einmal mehr auf Christopher Kramer (12 Tore).

Acht Heimspiele fanden in der laufenden Spielzeit im Stadion am Zoo statt. Im Schnitt kamen 2.511 Fans. Diesmal werden es auf jeden Fall mehr. Bis Donnerstag waren – inklusive der Dauerkarte – rund 2.700 Tickets abgesetzt. Angesichts des Tabellenstandes und der Wettersituation wäre der WSV mit 6.000 Besuchern zufrieden. Ob das Derby finanziell ein großer Erfolg wird, bleibt abzuwarten. Das Geld der Dauerkarten ist längst in der Kasse, zudem sind die Ausgaben für den Ordnungsdienst diesmal deutlich höher als sonst. Auf jeden Fall sollen aber drei Punkte verbucht werden ...

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