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Dokumentation von 1.000 Kilometern
Wuppertaler Straßennetz unter der Lupe

Dokumentation von 1.000 Kilometern: Wuppertaler Straßennetz unter der Lupe
Die Hauptverkehrsader B7 an der Ohligsmühle. FOTO: Achim Otto
Wuppertal. Die Stadt Wuppertal nimmt ihr 1.000 Kilometer langes Straßennetz unter die Lupe: Im Juni und Juli befährt ein Messfahrzeug der Firma "eagle eye technologies" im Auftrag der Stadt jeden öffentlichen Straßenabschnitt.

Die Stadt will auf diese Weise eine genaue Dokumentation des Zustandes ihrer Straßen bekommen und sie als Grundlage für ein umfassendes Sanierungskonzept nutzen. Das Fahrzeug, das ab dem 4. Juni im Stadtgebiet unterwegs sein werden, sehen auf den ersten Blick wie übliche PKW aus, sind aber auf dem Dach mit einem High-Tech-Laserscanner und verschiedenen Kameras ausgestattet.

"Die jeweiligen Zeiten für die Befahrung können im Vorhinein nicht bekannt gegeben werden: Auf hoch belasteten Straßen kann nur zu verkehrsschwachen Zeiten gefahren werden. Damit die Daten nutzbar sind, muss zudem auch das Wetter passen. Der Fahrer und der Techniker am Beifahrersitz legen deshalb jeden Tag eine entsprechende Route fest. Das Fahrzeug fährt bei normaler Geschwindigkeit im Verkehrsfluss mit, von dem Laser gehen keine Gefahren für das Umfeld oder die Verkehrsteilnehmer aus.", so die Verwaltug.

Das Unternehmen bestätigt, dass im Rahmen der Befahrung keine personenbezogenen Daten erhoben oder ausgewertet werden. Kennzeichen und Gesichter werden vollständig unkenntlich gemacht.

Sollten sich dennoch Fragen zum Datenschutz ergeben, bittet die Stadt darum, diese unmittelbar an das verantwortliche Unternehmen zu richten: eagle eye technologies GmbH, Invalidenstraßen 97 / Platz vor dem Neuen Tor 4, 10115 Berlin, Tel.: 030 / 280 427 58 0, E-Mail: info@ee-t.info

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