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Wuppertaler SPD-Bundestagsabgeordneter Lindh: „Signale werden gehört“

Corona-Pandemie : Lindh: „Signale werden gehört“

Der Bundestag soll am Mittwoch (25. März 2020) eine umfassende Unterstützung für die von der Corona-Krise betroffene Unternehmen beschließen. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Helge Lindh zeigt sich optimistisch, dass die getroffenen Regelungen unbürokratisch und zeitnah Entlastung in der Wuppertaler Wirtschaft bewirken.

„Das am Mittwoch zu verabschiedende Paket an Zuschüssen, Kreditlinien und Sonderprogrammen ist das größte seiner Art in der Geschichte der Bundesrepublik. Es zeigt, dass der Staat an der Seite der Beschäftigten steht. Die Geschwindigkeit der Verabschiedung innerhalb weniger Tage ist zudem ein starkes Signal: Wir nehmen die Lage ernst“, so der Sozialdemokrat.

„9.000 bis 15.000 Euro Zuschuss bedeuten für den einzelnen Unternehmer immer noch einen harten Einschnitt, darüber bin ich mir bewusst. Dennoch ist das Programm für Kleinunternehmen der richtige Weg, der diesen gerade für Wuppertal wichtigen Wirtschaftszweig durch die Krise führen wird. Ohne Verluste wird es nicht gehen. Aber solidarisch können wir daran arbeiten, dass alle Gruppen auch nach der Krise vor einer Existenz stehen, die Ihnen in Zeiten des Aufschwungs bereitsteht“, so Lindh. „Gerade der Dienstleistungsbereich, Einzelhandel und Beschäftigte, die einen Dienst am Menschen und der Gemeinschaft verrichten, haben sich in den letzten Tagen besonders eindringlich und berechtigterweise auch bei mir zu Wort gemeldet. Nach den positiven Signalen aus Düsseldorf können wir nach den kommenden Beschlüssen sagen, dass die Bundesregierung das gesamte Land im Blick hat. Auch Kunst- und Kulturschaffende. Das zügige und konstruktive Engagement der freien Wuppertaler Szene hat sich gelohnt!“

Die Entscheidung, nicht nur Großunternehmen, „die ebenfalls ein berechtigtes Interesse an staatlicher Unterstützung haben“, sondern auch Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständigen unter die Arme zu greifen, zeige, „dass die Gesellschaft geschlossen durch diese Krise geht, für die es keinen Schuldigen gibt. Nun sind wir alle gefragt, an einem Strang zu ziehen und die wirtschaftlichen Folgen abzumildern.“

Das Kabinett habe angekündigt, die nötigen Formulare so unbürokratisch und zeitnah wie möglich zur Verfügung zu stellen. „Ich danke den beteiligten Ministerien für ihr Engagement“, so Lindh.