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Wichlinghausen: Eine winzige Währungsreform


Stiftung begrüßt das 100. „Winzig-Baby”, weitet ihr Angebot auf den gesamten Stadteil aus

Mit dem Winzig-Dollar kann man künftig in ganz Wichlinghausen bezahlen. Foto: privat


Das Projekt „Winzig-Dollar für Wichlinghausen-Süd” hat in den letzten Monaten gehörig an Fahrt aufgenommen. So konnte die Winzig-Stiftung nun der 100. Familie aus dem Bezirk das hilfreiche Zahlungsmittel überreichen, mit dem junge Eltern vielfältige Angebote rund ums Baby (mit-)finanzieren können.
„Mit der Unterstützung durch den Winzig-Dollar ist die Entscheidung für die Babymassage sehr schnell gefallen”, freut sich beispielsweise die Mutter der kleinen Lina, die als 100. Nutznießer der Stiftung vermutlich noch nicht viel von ihrem Glück ahnt...
Das Baby-Jubiläum nahm die Winzig Stiftung zum Anlass für weitere gute Nachrichten. So wird das Projekt um ein weiteres Jahr verlängert auf den Geburtsjahrgang 2012. Außerdem will Stiftungsgründer Rüdiger Theis das bislang auf den Süden des Stadtteils beschränkte Projekt auf ganz Wichlinghausen ausweiten. Allerdings bekommen die Eltern dann nur noch 30 Winzig-Dollars pro (Baby-)Nase, zehn weniger als bisher. Ein Problem sei das nicht, meint Projektleiterin Janine Schneider. Die Erfahrung habe gezeigt, dass Eltern die bisher ausgegebenen 40 Winzig-Dollar nicht vollständig einlösten. Pro Familie wird die hilfreiche Währung aber ohnehin dreimal ausgegeben: zur Schwangerschaft, zur Geburt und zum ersten Geburtstag des Kindes.
Jeder Winzig-Dollar hat einen Einlösewert von zehn Euro, so dass ordentliche Ersparnisse bei Geburtsvorbereitung, Babymassage, Krabbelgruppen, Zoobesuch und vielem mehr winken. Viele Angebote bieten nicht nur vergnügte Stunden mit dem Nachwuchs, sondern legen oftmals auch den Grundstein für langfristige Verbindungen mit anderen jungen Eltern ­ eine nicht zu unterschätzende Hilfe im täglichen Erziehungsstress.
Es häufen sich im übrigen die Anfragen auch aus anderen Stadtteilen, berichten die Winzig-Dollar-Drucker. Eine weitere Ausweitung des Projektes hat die Winzig-Stiftung jedoch bereits auf der Agenda. „Wir sind auf der Suche nach Geldgebern, die Patenschaften für andere Wuppertaler Stadtteile übernehmen”, verrät Schneider.
Potentielle Sponsoren informiert Projektleiterin Janine Schneider gerne persönlich unter Telefonl 2680152 www.winzig-dollar.de.


25.05.2011
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