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WSV - BVB II
Sa. ab 14 Uhr auf dem Ticker!
WSV-News: Watzke und Zorc kommen, Sube bleibt
(jak). Der Fußball-Regionalligist WSV hat am Donnerstag (17. Mai 2012) zwei weitere Personalentscheidungen verkündet. Torwart Bastian Sube hat seinen Vertrag verlängert, Mittelfeldspieler Jörn Zimmermann geht dagegen. Der 20-Jährige, der in der laufenden Regionalliga-Saison 19 Spiele mit insgesamt 586 Minuten bestritt, wegen eines Bänderrisses nun aber ausfällt, verhandelt nach Rundschau-Informationen mit dem Ligakonkurrenten Fortuna Düsseldorf I.
"Ich kann ihn verstehen", kommentierte Cheftrainer Hans-Günter Bruns die Entscheidung. "Jörn möchte unbedingt spielen, und das wird bei uns schwierig." Bruns geht davon aus, in der kommenden Woche die nächsten Neuverpflichtungen bekannt geben zu können. "Wir werden wie angekündigt etwas an der Altersstruktur ändern. Es kommen ein paar richtig gute, interessante Spieler." Der Chefcoach ("Ich glaube, dass das Spiel gegen den BVB einen wirklich tollen Rahmen erhält") hofft weiter auf die Zusagen von Innenverteidiger Daniel Flottmann und Mittelfeldspieler Maciej Zieba, an dem aber weitere Clubs Interesse zeigen. "Da warten wir einfach die kommenden Tage ab", so Bruns.
BVB-Cheftrainer Jürgen Klopp im März 2011 in der Mixed-Zone des Stadions am Zoo. Foto: Koldehoff
Der Ehrengastbereich des Wuppertaler Stadions am Zoo ist am Samstag (19. Mai 2012) prominent besetzt. Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportchef Michael Zorc haben sich für das entscheidende Spiel beim WSV, das um 14 Uhr beginnt, angemeldet. "Sie hatten das bereits vor Wochenfrist bei uns angekündigt. Wir freuen uns natürlich sehr über ihren Besuch. Daran kann man sehen, wie wichtig dem Dortmunder Vorstand der Aufstieg ist", so WSV-Präsident Friedhelm Runge. Der BVB würde nach der Meisterschaft und dem Pokalsieg den dritten Erfolg in Serie feiern. Watze war auch beim Testspiel im März 2011 im Stadion am Zoo, als der WSV gegen die stark ersatzgeschwächte Bundesliga-Mannschaft durch ein Tor von Silvio Pagano nach Vorlage von Tom Moosmayer mit 1:0 gewann.
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„Verschenkt wird nichts“
Von Jörn Koldehoff

Fußball: WSV will dem BVB II vor großer Kulisse einen großen Kampf liefern

Wie viele es nun sein werden, darüber sind sich die Spieler des WSV alles andere als einig. 3.000 – glaubt Linksverteidiger Felix Herzenbruch. Kapitän Tom Moosmayer erhöht auf 6.500, Torjäger Christian Knappmann träumt gar von 10.000. So oder so: Wenn der Fußball-Regionalligist am Samstag um 14 Uhr am letzten Spieltag auf den Tabellenführer Borussia Dortmund II trifft (Liveticker unter www.wuppertaler-rundschau.de), werden die Ränge im Stadion am Zoo nach langer Zeit wieder gut gefüllt sein. „Hoffentlich wird es kein Auswärtsspiel im eigenen Stadion“, appelliert Innenverteidiger Daniel Flottmann. „Wenn das Wetter mitspielt, könnten es auch 7.000 werden – mit genügend Rot-Blauen...“

Können Tom Moosmayer und Maciej Zieba auch am Samstag gegen den BVB II jubeln? Foto: Dirk Freund


Die Sorge ist nicht unbegründet. In Dortmund kennt die Fußball-Euphorie derzeit keine Grenzen kennt, selbst die Reserve wurde am vergangenen Wochenende von 2.243 Anhängern unterstützt. Ins Bergische Land reisen offenbar rund 3.000 Fans. Dagegen herrscht in Wuppertal seit Monaten eine fußballerische Gleichgültigkeit. Nun aber wittert der WSV, der nach dem 2:1 beim FC Schalke 04 II seit acht Partien ohne Niederlage ist, die Chance auf eine atmosphärische Wende. „Das ist eine tolle Herausforderung zum Abschluss der Saison. Hoffentlich honorieren die Fans unsere gezeigten Leistungen und erscheinen zahlreich“, sagt Herzenbruch. Womit er natürlich die Rückrunde meint. Mit zehn Siegen sowie jeweils vier Unentschieden und Niederlagen ist der WSV nach dem Winter das zweitbeste Team – nur der BVB II (16-1-1) war erfolgreichen. Moosmayer: „Es ist ein schöner Abschluss einer sehr guten Rückrunde.“
Keine Frage: Es ist deutlich zu spüren, dass die Mannschaft von Trainer Hans-Günter Bruns es genießt, nun doch noch einmal beachtet zu werden. Es ist eine große Chance und gleichzeitig Herausforderung für den gesamten Verein. Wir haben das Glück, noch mal ins Rampenlicht der Regionalliga West zu rücken und weiter Sympathien und Respekt zu sammeln“, weiß Flottmann. Rechtsverteidiger Raschid El Hammouchi: „Es ist uns egal, wer aufsteigt. Wir wollen auf jeden Fall versuchen, unsere Serie auszubauen – verschenkt wird nichts.“ Das findet auch Christian Knappmann, der seinen 30. Saisontreffer anstrebt: „Wir sind das Zünglein an der Waage, das Spiel ist somit für uns eine Ehrensache. Wir wollen uns mit einem Sieg von den Fans verabschieden und mit einem guten Gefühl in die nächste Spielzeit gehen.“ Marcel Landers: „Für uns besteht die Chance, uns bei den Fans ordentlich zu verabschieden.“


Wie der neue Kader aussieht, soll sich in den kommenden zwei Wochen entscheiden – und damit auch die Fragen, ob Flottmann, Landers und Maciej Zieba verlängern und Markus Kaya aus Velbert zum WSV wechselt. Das alles steht derzeit aber nicht im Mittelpunkt, denn, so Flottmann: „Das kann ein großes Fußballfest werden. Ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft auf dieses Highlight brennt.“
Wegen des erwarteten Andrangs öffnet der WSV wieder die Gegengerade. Das Zooviertel wird am 12.30 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt.
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"Projekt nach Kräften unterstützen"
Von Jörn Koldehoff

Die Friedrich-Bayer-Realschule auf Küllenhahn kooperiert ab dem Schuljahr 2012/13 mit dem Fußball-Regionalligisten WSV. Beide Seiten haben die Zusammenarbeit am Mittwoch (16. Mai 2012) offiziell bekannt gegeben. Zunächst werden die Nachwuchskicker noch in die allgemeinen, jeweils 28 Schülerinnen und Schüler umfassenden Sportklassen integriert. Ab Sommer 2013 sollen spezielle Fußballklassen eingerichtet werden. Die Kandidaten, die nicht unbedingt einem Verein angehören müssen, müssen gesonderte Aufnahmeprüfungen ablegen. Die berücksichtigen nicht nur das Können, sondern auch schulische Leistungen und Werte wie das Sozialverhalten.

Friedrich-Bayer-Realschule
Auf gute Zusammenarbeit (v.li.): WSV-Leichtathletik-Chef Thomas Ediger, Schulleiter Hartmut Eulner und Chefcoach Hans-Günter Bruns. Foto: Koldehoff


„Es geht darum, dass die jungen Talente künftig nicht mehr weit weg gehen müssen, sondern zu Hause wohnen bleiben können. Wir legen Wert darauf, dass die Jugendlichen einen guten Schulabschluss bekommen, aber auch auf die Talentsichtung und -förderung“, so Schulleiter Hartmut Eulner. Der Unterrichtsplan nimmt dabei Rücksicht: „Wenn ein Sportler am Wochenende bei einem wichtigen Wettkampf war, muss er natürlich nicht montags um 8 Uhr eine Matheklausur schreiben. Die wird dann verlegt.“ Auch sonst gebe es viele Hilfsangebote.
WSV-Cheftrainer Hans-Günter Bruns: „Wir werden dieses Projekt mit allen Kräften unterstützen, vor allem im Trainerbereich. Ich stehe total dahinter. Wir wollen im Bergischen Land dafür sorgen, talentierte Sportler heranzuziehen. Denn das Potenzial ist zweifelsohne vorhanden. Eine bessere Konstellation kann es nicht geben.“
Bruns appellierte an die Eltern („Sie sind oft die Ehrgeizigeren“), ihre Kinder nicht zu früh zu den Proficlubs zu schicken: „Sie werden damit allzu oft aus dem privaten Umfeld gerissen. Von den Jugendlichen, die zu diesen Großvereinen gelangen, schaffen es maximal fünf bis zehn Prozent in den oberen Jugend-, geschweige denn in den Seniorenbereich. Denen, die nach ein oder zwei Jahren weggeschickt werden, geht es bestimmt nicht gut.“ Die Friedrich-Bayer-Realschule trägt den Zusatz „sportbetonte Schule“. Sie steckt derzeit im Auswahlverfahren als „Eliteschule des Sports“. Einer der Absolventen war der Wuppertaler Weltklasseschwimmer Christian vom Lehn.
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Handball: BHC erhält Lizenz ohne Probleme
(jak). Die Handballer des Bergischen HC haben die Spielberechtigung für die Saison 2012/13 ohne Auflagen oder Bedingungen erhalten. Die Entscheidung der Lizenzkommission bezieht sich sowohl auf die Bundesliga als auch auf die 2. Liga. Bangen muss dagegen noch der bergische Konkurrent VfL Gummersbach, der bis zum 30. Mai 2012 eine finanzielle Lücke schließen muss. Außerdem darf der Europapokal-Finalist in der kommenden Saison nicht mehr in der Eugen-Haas-Halle antreten, so sie nicht mit einem besseren Licht ausgestattet wird und künftig über zweite Tribüne verfügt. Auch der TV Großwallstadt muss noch finanziell nachbessern.
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WSV-Trainer Bruns: "Kleiner Vorteil für uns"
(jak). WSV-Trainer Hans-Günter Bruns blickt auf das Saisonfinale am Samstag (19. Mai 2012) gegen Borussia Dortmund II:
Personal: „Außer Jörn Zimmermann, der sich einen Bänderriss zugezogen hat, und den Langzeitverletzten können wir mit der bestmöglichen Besetzung spielen. Das werden wir auch machen.“
Ehrgeiz: „Meine Mannschaft ist bereit, den Aufstiegskampf total offen zu halten. Sie macht einen sehr willigen Eindruck und hat in den letzten acht Spielen gezeigt, was sie kann. Es spielen am Samstag die beiden aktuell formstärksten Mannschaften gegeneinander. Das wird kein Spaziergang für Dortmund. Mein Team wird alles versuchen. Wir können unbeschwerter in das Spiel geht. Dortmund muss gegen uns gewinnen, damit der Aufstieg gelingt. Das ist schon ein kleiner Vorteil für uns. Das Hinspiel war eine enge Kiste trotz des 0:3. Es stand auf Messers Schneide. Meine Jungs haben ein hohes Maß an Moral und Leistungsbereitschaft. Und das Hinspiel liegt den Jungs im Magen.“

WSV-Trainer Hans-Günter Bruns (li.) setzt auch in der kommenden Saison auf die Dienste von Konditions- und Techniktrainer Thomas Ediger (re.), der die erfolgreichen Leichtathleten des Vereins betreut. Foto: Koldehoff


Christian Knappmann: „Es ist eine Hammerleistung, 29 Tore in der Regionalliga West zu erzielen. Vorher hätte ich gesagt: niemals! Wenn er es runden kann, wäre es eine tolle Sache. Er wird aber auch mustergültig von den Kollegen bedient. Wir haben einge der besten Torvorbereiter der Liga in unserer Mannschaft. Marcel Landers ist bei 17, 18 direkten Vorlagen, Tom Moosmayer bei 12 oder 13, Maciej Zieba bei acht.“
Marcel Landers: „Es geht nicht um sportliche Dinge. Er hat das Angebot zunächst nicht angenommen, wir haben es dann zurückgezogen. Jetzt unterhalten wir uns wieder. Der Zeitplan steht: Ich fahre am 1. Juni in Urlaub, da wird es kein Telefon mehr geben. Allein das Wort kann ich nicht mehr hören. Es sind momentan 30 bis 50 Telefonate, die ich täglich führe. Das ist nicht mehr lustig.“
Motivation aus Lotte: „Ich weiß, dass Spieler untereinander telefoniert haben. Das ist ja nicht verboten. Ob ein besonderer Anreiz da ist, weiß ich nicht. Vielleicht gehen die ersten drei Tage auf die Lotter Deckel, wenn man sich auf Mallorca trifft. Keine Ahnung.“
Aufsteiger: „Beide, Dortmund und Lotte, werden auch im nächsten Jahr eine gute Mannschaft haben – deshalb ist es uns ziemlich egal. Lotte wird oft verkannt. Die haben eine Menge Potenzial, auch finanzieller Art. Die meisten Spieler von Lotte können wir uns nicht leisten.“
Saisonfinale: „Mit Oberhausen bin ich mal bei Union Berlin am letzten Spieltag von der 3. Liga in die 2. Liga aufgestiegen. Da haben wir 3:0 gewonnen. Für uns geht es am Samstag vor allem um die Ehre – das ist auch nicht so schlecht...“
Zuschauerzahl: „Das ist ein positiver Aspekt. Vor großen Kulissen hat die Mannschaft immer eine gute Leistung gebracht. Es wird mit Sicherheit ein sehr gut besuchtes Spiel werden – und wir wollen einen positiven Eindruck hinterlassen. Auch in Wuppertal wird sich was bewegen. Unsere Zuschauer müssen mal über sich hinauswachsen.“
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Sport am Dienstag: Zinke und "Wiwe" als WSV-Fans
(jak). Trifft WSV-Torjäger Christian Knappmann im Ligabetrieb öfter als der Schalker Klaas-Jan Huntelaar? Die Frage wird am Samstag (19. Mai 2012) beantwortet. Beide stehen zurzeit bei 29 Treffern. "Die 30er-Marke zu knacken würde mich schon stolz machen, zumal oft das 1:0 oder der Siegtreffer dabei war. Stürmer werden nun an Toren gemessen, im Endeffekt legen alle diesen Maßstab an", findet der 31-Jährige, aber: "Man darf nicht vergessen, dass wir 36 Saisonspiele haben und Schalke nur 34." Außerdem, betont Knappmann, hingen Angreifer von den Vorlagen ab - und davon habe er von den Mitspielern viele gute bekommen.
Einst trugen sie das Trikot des WSV. Die Innenverteidiger André Wiwerink und Sebastian Zinke, die inzwischen für den Fußball-Regionalligisten Sportfreunde Lotte auflaufen, setzen nun auf die Schützenhilfe ihres ehemaligen Clubs. Die Konstellation ist klar: Um in die 3. Liga aufzusteigen, muss Lotte das Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück 2000 unbedingt gewinnen gleichzeitig darauf hoffen, dass der Spitzenreiter Borussia Dortmund II im Stadion am Zoo maximal ein Unentschieden erreicht - und dann die Meisterschale doch nicht überreicht bekommt. "Natürlich hoffen wir, dass der WSV alles gibt, damit er gegen den BVB II was holt", blickt Zinke auf das Wochenende. Dortmund liegt einen Punkt und elf Tore vor dem Team aus dem Tecklenburger Land.
Das sieht auch André Wiwerink so. "Erst einmal müssen wir die eigenen Hausaufgaben erledigen. Erst dann können wir auch nach Wuppertal schauen. Ich gehe davon aus, dass das Spiel vor einer so großen Kulisse am letzten Spieltag auch für den WSV ein Highlight ist und er sich vor den eigenen Fans ins Zeug legt", glaubt Wiwerink (Foto: www.sf-lotte.de) nicht an einen müden Ausklang. Sollte das gelingen, "dann geht bei der Abschlussfahrt auf Mallorca sicher das ein oder andere Bierchen auf unseren Deckel", lacht er.
Bis auf Jörn Zimmermann (Bänderriss) steht Trainer Hans-Günter Bruns wohl der komplette Kader zur Verfügung, auch Tom Moosmayer und Raschid El Hammouchi sind nach den drei freien Trainingstagen wieder eingestiegen. Durchaus erlaubte "motivierende" Anrufe aus Lotte habe es noch nicht gegeben, "jedenfalls bei mir nicht", lacht Bruns. Um wieder ernst zu werden: "Das wird auch nicht notwendig sein, denn die Mannschaft wird alles geben, um eine schlechte Runde doch noch versöhnlich abzuschließen."
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Handball-Bundesliga: BHC beurlaubt Trainer Schmitz
(jak/red). Der Handball-Bundesligist Bergischer HC hat sich von seinem Chefcoach HaDe Schmitz getrennt. In den letzten drei Spielen bis zum Saisonende übernehmen Jugendkoordinator Sebastian Hinze und BHC-Profi Kristoffer Kleven Moen die Verantwortung. Sie sitzen am Samstag (19. Mai 2012) beim Heimspiel gegen den TV Hüttenberg auf der Bank. Anwurf ist um 17.30 Uhr in der Solinger Klingenhalle.

Ausgezählt: HaDe Schmitz ist nicht mehr Trainer des BHC. Foto: Freund


"Nach dem erschreckend schwachen und leblosen Auftritt der Bergischen Löwen bei der 37:20-Niederlage in Flensburg haben die Verantwortlichen nach ausführlicher Analyse und zahlreich geführten Gesprächen bis in den frühen Dienstagmorgen am heutigen Nachmittag BHC-Trainer HaDe Schmitz mit sofortiger Wirkung beurlaubt und wollen damit dem immer noch möglichen Klassenerhalt in der Toyota Handball-Bundesliga im Saisonendspurt einen finalen Schub und neuen emotionalen Nährboden geben", heißt es in der Erklärung des BHC.
Man sei zwar weiterhin von Schmitz' Arbeit überzeugt. "Jedoch war in den letzten Wochen eine Abwärtsspirale zu erkennen - die Mannschaft hat die sportliche und taktische Spielvorbereitung einfach nicht mehr auf die Platte übertragen bekommen und umsetzen können“, so BHC-Geschäftsführer Stefan Adam. „Wir hatten genau zwei Möglichkeiten - entweder lassen wir den sich abzeichnenden Trend weiterlaufen, oder wir nehmen mit einem kurzfristigen Wechsel im Endspurt jetzt die Mannschaft in die Pflicht, um für die verbleibenden drei Spiele die kämpferische und emotionale Komponente noch einmal zusätzlich zu befeuern."
Hinze betreut das Juniorenteam des BHC, er beendet gerade seine A-Lizenz-Ausbildung. "Als Kapitän der BHC-Aufstiegsmannschaft weckt er die notwendigen Emotionen auf und neben dem Platz und wird gemeinsam mit Kristoffer Kleven Moen die Mannschaft für die verbleibenden Spiele heiß machen, da habe ich keine Zweifel. Auf zahlreiche funktionierende taktischen Systeme können beide ohnehin zurückgreifen", so Adam. „Als stellvertretender Mannschaftskapitän und einer der tragenden Persönlichkeiten in der Mannschaft bildet Kristoffer Kleven Moen, der aufgrund seiner Meniskus-Operation in dieser Saison ohnehin nicht mehr zum Einsatz kommen kann, den zweiten Part des Interimsgespanns. Chrischa Hannawald ergänzt als Verantwortlicher für die Torhüter das Trio an der Seitenlinie.“
Fußballer Drei Ex-Wuppertaler in der 2. Liga
(jak). Gleich drei ehemalige Spieler des WSV sind am Montagabend (14. Mai 2012) mit Jahn Regensburg in die 2. Fußball-Bundesliga aufgestiegen. Nach dem 1:1 im Hinspiel reichte dem Drittligisten in der Relegation ein 2:2 beim favorisierten Karlsruher SC. Tim Erfen wurde vor fast 30.000 Zuschauern im ausverkauften Wildpark in der 46. Minute eingewechselt, sah drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit die gelb-rote Karte. Mario Neunaber stand die gesamte Zeit über auf dem Feld. Manager des Teams von der Donau, dessen Etat angeblich nur 1,5 Millionen Euro beträgt, ist Franz Gerber, der von 1974 bis 1976 beim WSV unter Vertrag stand und für den Bundesligisten bzw. Zweitligisten in 62 Partien 31 Treffer erzielte. Anschließend wechselte "Schlangen-Franz" zum FC St. Pauli.
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Sport am Montag: Kaya wartet ab / Stadion am Zoo füllt sich
(jak). Der Transfer von Markus Kaya vom NRW-Ligisten Spielvereinigung Velbert zum Regionalligisten WSV hängt weiter in der Schwebe. Nach Rundschau-Informationen wollen die Niederbergischen dem Regisseur nun doch einen Arbeitsplatz besorgen. Kaya selber bestreitet eine Vorentscheidung. ""Es ist noch alles offen. Ich habe mit mit WSV-Trainer Hans-Günter Bruns noch nicht getroffen", so der 32-Jährige am Montag (14. Mai 2012) gegenüber der Wuppertaler Rundschau.
Bruns geht indes weiterhin davon aus, in den kommenden anderthalb Wochen mehrere Personalentscheidungen bekannt geben zu können. Im letzten Saisonspiel muss er auf jeden Fall auf Jörn Zimmermann (Bänderriss) verzichten. Tom Moosmayer (Fuß umgeschlagen) dürfte dagegen wieder dabei sein.
Beim WSV laufen die Vorbereitungen auf das Saisonfinale am Samstag (19. Mai 2012) um 14 Uhr gegen Borussia Dortmund II auf Hochtouren. Inzwischen werden im Stadion am Zoo rund 3.000 Fans des BVB erwartet, nachdem in der Stadt des deutschen Meisters und Pokalsiegers zu Wochenbeginn bereits 800
der 2.300 angelieferten Gästekarten verkauft sowie weitere 200 über das Online-Ticketing abgesetzt worden sind. Der WSV öffnet wegen des gestiegenen Zuschauerinteresses wieder die Gegengerade. Das Zooviertel wird ab 12.30 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt. Den 2:0-Sieg der Dortmunder Reserve gegen den VfL Bochum II hatten 2.246 Anhänger der Schwarz-Gelben verfolgt. Dortmund liegt als Tabellenführer vor dem letzten Spieltag einen Punkt vor den Sportfreunden Lotte.
Ein ehemaliger Spieler des WSV ist unterdessen neuer Sportdirektor beim Zweitliga-Absteiger Alemannia Aachen. Uwe Scherr (45) löst am Tivoli den Niederländer Erik Meijer ab. Scheer bestritt in der Saison 1998/99 insgesamt neun Regionalliga-Spiele für die Rot-Blauen, ehe er im Unfrieden schied. Scherr war 1990 mit dem 1. FC Kaiserslautern DFB-Pokalsieger und 1991 deutscher Meister geworden. danach kickte er für Schalke 04 und den 1. FC Köln. Zuletzt war er Leiter des Schalker Nachwuchsleistungszentrums.
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Wuppertal vor "Super-Sport-Samstag"
Marco Quotschalla (li.) traf gegen seinen Ex-Verein. Torwart Robin Himmelmann konnte dennoch lächeln. Foto: Koldehoff


(jak). Die Wuppertaler Sportfans stehen vor einem "Super-Samstag". Am kommenden Wochenende (19. Mai 2012) empfängt der Fußball-Regionalligist WSV um 14 Uhr im Stadion am Zoo die Reserve von Borussia Dortmund. Weil die vor dem letzten Spieltag Tabellenführer ist und in die 3. Liga aufsteigen will, wird eine große Kulisse erwartet. 2.300 Tickets sind bereits in den Vorverkauf nach Dortmund gegangen, für die große Typisierungsaktion im Pressehaus hat der WSV zudem 850 Freikarten spendiert. Weil in den ersten drei Profiligen sämtliche Entscheidungen gefallen sind, wird inzwischen mit mindestens 4.000 Fans gerechnet. Um 17.30 Uhr beginnt in der Solinger Klingenhalle der Abstiegskrimi der Handball-Bundesliga zwischen dem Bergischen HC und dem TV Hüttenberg. Momentan gibt es noch rund 450 der insgesamt 2.600 Tickets. Der Spiel war von 19 Uhr um 90 Minuten vorverlegt worden, damit die Handballfans rechtzeitig zum Champions-League-Finale zwischen dem FC Bayern und dem FC Chelsea vor dem Fernseher sitzen können.
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Fußball am Sonntag
Niederrheinliga: WSV II - Sportfreunde Baumberg 2:2 (So., 15 Uhr).
Landesliga: SV Burgaltendorf - Cronenberger SC 0:0, Spvg Schonnebeck 1910 - TSV 05 Ronsdorf 3:0, Rot-Weiß Essen II - FSV Vohwinkel 3:0, SSV 07 Sudberg - DJK Arminia Klosterhardt 2:3 (So., 15 Uhr).
Bezirksliga: TSV Ronsdorf II - TG Hilgen 6:4 (So., 13 Uhr), SC Sonnborn 07 - SV Jägerhaus Linde 7:0, 1. FC Union Solingen - TSV Einigkeit Dornap 8:5, SC Ayyildiz Remscheid - ASV Wuppertal 3:2 (So., 15 Uhr).
Kreisliga: TSV Fortuna Wuppertal - SCB Neandertal 1:3 (So., 11 Uhr), SSVg Heiligenhaus II - SC Uellendahl 1:3 (So., 12.30 Uhr), SV Union Velbert II - C.S.I. Milano Wuppertal 0:1 (So., 13 Uhr), TSV Gruiten - SF Dönberg 2:3, Türkgücü Velbert - SV Heckinghausen 1:0, Mettmanner Kickers - TuS Grün-Weiß Wuppertal 1:1, FK Jugoslavija Wuppertal - SSV Germania Wuppertal 1:0, FC Polonia Wuppertal - Türkspor Neviges 2:1 (So., 15 Uhr).
Sport am Samstag: BHC-Schlappe und RSC-Sieg
(jak). Fußball: Durchaus gefragt waren die Freikarten für das Heimspiel gegen Borussia Dortmund II (19. Mai 2012), die der Regionalligist WSV am Samstag (12. Mai 2012) allen Teilnehmern der Typisierungsaktion im Pressehaus spendierte. Am Ende hatten 850 Menschen zugegriffen. "Wir hoffen, dass für die beiden Wuppertaler, aber auch andere Erkrankte passende Knochenmarkspender gefunden werden", so WSV-Pressesprecher Dirk Zilles. Sowohl der DFB als auch der BVB hatte die Aktion unterstützt.
Handball-Bundesliga: SG Flensburg-Handewitt - Bergischer HC 37:20 (20:9). Sa., 17 Uhr, Campushalle. Der BHC kam bereits in den ersten Minuten ohne seinen verletzten Abwehrchef Carlos Prieto böse unter die Räder. Nach dem 1:1-Zwischenstand (4.) zog der Europapokal-Finalist auf und davon. Nach 19 Minuten hatte der BHC erst zwei Treffer erzielt. Auch nach dem Wechsel war der BHC, der sich jede Menge Abspielfehler und Fehlwürfe leistete, ohne jede Chance und zerstörte sich das bis dahin bessere Torverhältnis gegenüber dem TV Hüttenberg. Beide Teams treffen am kommenden Samstag (19. Mai 2012) um 17.30 Uhr in der Solinger Klingenhalle aufeinander. BHC-Tore: Knudsen 6, Reinarz 4, Klev 2, Böhm 4, Karason 1, Wöss 1, Pekeler 1. BHC-Neuzugang Viktor Szylagyi traf einmal. Am Abend kam es für den BHC noch dicker: Die Mitkonkurrenten Hüttenberg (31:29 gegen HBW Balingen-Weilstetten) und HSG Wetzlar (25:25 beim TuS-N-Lübbecke) punkteten. Der BHC rutschte damit auf den vorletzten Rang ab, der Abstand zum rettenden Ufer beträgt drei Spieltage vor dem Ende vier Punkte. Die weiteren Gegner sind noch HBW Balingen-Weilstetten (Heimspiel in der Uni-Halle) und die Rhein-Neckar Löwen (auswärts).
Rollhockey-Bundesliga: RSC Cronenberg - Valkenswaardse RC 5:0 (4:0). Sa., 15.30 Uhr, Alfred-Henckels-Halle. Der RSC spaziert ins Halbfinale. Gegen die Niederländer trafen Haupt, Nusch, Bernadowitz, Wochnik und Behrendt. Nach der Pause ließ es der Titelverteidiger ruhiger angehen, um Teamfouls und blaue Karten zu vermeiden. Der Gegner in der Vorschlussrunde ist die IGR Remscheid, die die RESG Walsum im Rückspiel mit 5:4 nach Penaltyschießen bezwang. Im anderen Halbfinale trifft die ERG Iserlohn auf den RSC Darmstadt.
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Sport am Samstag: BHC vor hoher Hürde im hohen Norden
Ein kleiner Pieks für ein Menschenleben: Auch Jan-Marco Behr vom Handball-Bundesligisten BHC stellte sich in den Dienst der guten Sache. Er fiel wegen einer Verletzung für die Partie in Flensburg aus. Foto: Koldehoff


(jak). Handball: Personell geschwächt muss der Bundesligist BHC am Samstag (12. Mai 2012) um 17 Uhr beim Europapokal-Finalisten SG Flensburg-Handewitt antreten. Neben Christian Hoße (Reha nach Schulter-Operation) können auch Jan-Marco Behr (Patellasehne), Kristoffer Kleven-Moen (Meniskus) und Carlos Prieto (Kiefer) nicht mitwirken. Hoße und Behr sind am Freitag nicht mit in den hohen Norden gereist, sondern nehmen am Samstag an einer Typisierungsaktion für zwei an Leukämie erkrankte Wuppertaler teil. Das Hinspiel verlor der BHC, der vier Spieltage vor dem Saisonende drei Punkte hinter dem rettenden Ufer liegt in der Uni-Halle mit 25:36. Am kommenden Samstag (19. Mai 2012) empfängt das Team von Trainer HaDe Schmitz um 17.30 Uhr in der Solinger Klingenhalle den TV Hüttenberg. Es ist wohl die letzte Chance, doch noch auf sportlichem Wege den Abstiegskampf offen zu halten. In Hüttenberg hatte der BHC einen Auswärtssieg gefeiert.

Gelungene Choreographie im Gästeblock des WSV in Herne. Kurz danach explodierte allerdings auch ein Knallkörper. Foto: Koldehoff


Fußball: Einen gelungenen Abend verlebte nach eigenen Angaben Christian Knappmann, der Torjäger des Regionalligisten WSV. Erst erzielte der 31-Jährige beim Auswärtsspiel in Herne gegen den FC Schalke 04 II seinen 29. Saisontreffer. Damit ist die Chance nun riesengroß, die legendäre 30er-Marke zu knacken. Dann fuhr er - ebenso wie die Teamkollegen Tom Moosmayer, Raschid El Hammouchi und Felix Haas - mit den Fans im Zug zurück nach Wuppertal. "Das war eine richtig geile Tour mit einer Top-Stimmung. Alle Mitreisenden haben sich vorbildlich verhalten. Das war eine gelungene Aktion von Fans und Spielern", befand Knappmann. Sie war auf einem Fanabend vereinbart worden.
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"BVB II in die Meisterschaftssuppe spucken"
Von Jörn Koldehoff

Frank Fahrenhorst konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Als der ehemalige Bundesliga-Profi erfuhr, dass der WSV am letzten Spieltag ausgerechnet auf den Schalker Lieblingsgegner Dortmund trifft, wünschte er WSV-Trainer Hans-Günter Bruns „viel Erfolg“. Keine Frage: Nach einer alles andere als zufrieden stellend verlaufenen Saison stehen die Wuppertaler am 19. Mai noch einmal im Mittelpunkt. Während der Tabellenzweite Sportfreunde Lotte (73 Punkte) gegen den SC Wiedenbrück 2000 antritt, gastiert die BVB-Reserve im Stadion am Zoo.

Verlierer und Gewinner: Frank Fahrenhorst (Schalke 04 II) und WSV-Cheftrainer Hans-Günter Bruns nach der Partie in Herne. Foto: Koldehoff


Und das offenbar – nach Wochen der Minuskulissen – vor einer stattlichen Zuschauerzahl. 2.300 Tickets hatte Kartenmanager Thorsten Samson am Donnerstag zur Geschäftsstelle des Deutschen Meisters gebracht. „Ich hoffe, dass die BVB-Fans nicht in der Überzahl sein werden“, appelliert deshalb Bruns. „Meine Mannschaft hat in den vergangenen Wochen und Monaten eine tolle Entwicklung hingelegt. Ich denke, dass die Wuppertaler Interesse zeigen werden. Es ist eine spannende Partie, und inzwischen spielen wir ansehnlichen Fußball.“
Auch Innenverteidiger Daniel Flottmann setzt auf die eigenen Anhänger: „Die Mannschaft hat es verdient, dass noch einmal der ein oder andere Wuppertaler den Weg ins Stadion findet. Und dann haben wir ja noch eine Rechnung mit den Dortmundern offen und wollen ihnen noch in die Meisterschaftssuppe spucken.“ Das Hinspiel, das erst im April stattfand, verlor der WSV in der „Roten Erde“ zwar mit 0:3. „Das Ergebnis gab aber überhaupt nicht den Spielverlauf wieder“, fand Bruns.
Zwei ehemalige Wuppertaler werden dem WSV am kommenden Samstag kräftig die Daumen drücken. Die Innenverteidiger Sebastian Zinke und André Wiwerink hoffen mit Lotte darauf, dass Dortmund im Stadion am Zoo maximal ein Unentschieden holt, einen eigenen Sieg vorausgesetzt. Und dann ist das noch die große Frage, ob Christian Knappmann der erfolgreichste Torjäger in den ersten vier deutschen Ligen wird. Momentan liegt er mit seinen 29 Treffern gleich auf mit dem Schalker Klaas-Jan Huntelaar...
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Daniel Flottmann: "Moral, Charakter und gewisse Qualität"
(jak). Bestens gelaunt verließen die Mannschaft des WSV die Herner Mondpalast-Arena. Einige mit dem Bus, andere mit Privatwagen - Christian Knappmann, Felix Haas und Tom Moosmayer reisten mit dem Fans im Zug zurück.

Ein Dokument für das Deutsche Sportmuseum: Christian Knappmanns Aufnahme vom Rasen in der Herner Mondpalast-Arena.


Stürmer Christian Knappmann: "Das war ein mehr als verdienter Sieg. Wir haben uns nie aus der Ruhe bringen lassen und auch nach dem Rückstand weiter unser Spiel gemacht. Eines zu sagen liegt mir aber besonders am Herzen: In Deutschland wird immer von Jugendförderung gesprochen, aber ein Verein wie Schalke bietet solch einen Platz an. Eine Schande!"
Innenverteidiger Daniel Flottmann: "Ohne in Euphorie zu verfallen: Die Mannschaft hat heute wie in den letzten Wochen und Monaten Moral, Charakter und eine gewisse Qualität gezeigt. Wie unsere mitgereisten Fans hatten auch wir auf dem Platz die ganze Zeit das Gefühl, dass wir das hier heute noch drehen. Als Aushilfscapitano darf ich heute wohl sagen, dass ich stolz auf die Jungs bin und wir zur Belohnung nochmal ein Highlight am nächsten Wochenende bekommen."
Torwart Martin Klafflsberger: "Ein verdienter Sieg! Wir waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, bekommen aber durch eine Unachtsamkeit das blöde Gegentor und nutzen unsere Chancen nicht. Im zweiten Durchgang kam der erlösende Ausgleich. Und dann war klar, dass wir das Spiel noch gewinnen."
Mittelfeldspieler Robert Fleßers: "Wir haben das Spiel von Beginn an kontrolliert, aber nach vorne fehlte oft der letzte Pass. Das Gegentor kam sehr überraschend. Da haben die Schalker schneller reagiert als wir. Nach der Pause haben wir versucht, das Spiel zu drehen. Dementsprechend gab es öfters Räume für Schalke. Wir haben unsere Serie jetzt weiter ausgebaut, und dank der Ergebnisse dürfen wir am entscheidenden Saisonfinale teilnehmen."
Mittelfeldspieler Marcel Landers: "Als Allererstes ist das eine absolute Frechheit des FC Schalke 04. So einen Platz kann man nicht anbieten. Das Spiel war zwar nicht ganz so gut wie zuletzt, aber: Mund abputzen, fertig!"
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Trainer Bruns: "Es ist eine Supersache!"
(jak). Es war eine kurze, schmerzlose Pressekonferenz in der angrenzenden Turnhalle der Mondpalast-Arena. Nachfragen gab es nicht. Und das, obwohl die Trainer beider Mannschaften die vorangegangenen 90 Minuten durchaus konträr gesehen hatten. Vor allem Schalkes Coach Bernhard Trares hatte eine relativ exklusive Sicht auf das Geschehen.

Zwei Trainer, zwei Meinungen: Bernhard Trares (li.) und Hans-Günter Bruns (re.). Foto: Koldehoff


Hans-Günter Bruns (Trainer WSV): “Ich bin froh, dass sich hier nur Jörn Zimmermann verletzt hat. Er hat sich einen Bänderriss zugezogen. So einen Platz haben ich noch nie gesehen, auch nicht in unteren Klassen. Es war für beide Mannschaften schwer, auf diesem Rasen Fußball zu spielen. Beide wollten gewinnen. Das war für den späten Zeitpunkt der Saison ein gutes Spiel. Wir hatten dabei das glücklichere Ende. Das war in Ordnung. In der 1. Halbzeit waren wir die eindeutig bessere Mannschaft, das 1:0 fiel aus dem Nichts. In der zweiten Halbzeit wurde die Fehlerquelle auf beiden Seiten größer. Die Mannschaft hat einen Lauf und ist gut drauf. Sie ist inzwischen in der Lage, Rückstände aufzuholen. Das spricht für die Moral. Wir haben während des Spiels ab und an auf den Ticker geguckt. Es ist eine Supersache, dass es jetzt zum Finale kommt und wir beteiligt sind. Die Mannschaft hat sich das verdient. Zünglein an der Waage zu sein.”
Bernhard Trares (Trainer FC Schalke 04 II): “Wir haben sehr gut gespielt, das Spiel kontrolliert. Wir waren die bessere Mannschaft, hatten die Chance zum 2:0. Aber wir machen sie eben nicht. Solche Spiele muss man gewinnen. Wir sind halt eine junge Mannschaft und machen den Sack nicht zu. Ich habe gedacht: Heute kannst du auch mit einem Unentschieden aus dem Spiel gehen. Aber meine Mannschaft wollte das nicht. Grundsätzlich war es eine gute Leistung, aber das Ergebnis stimmt eben nicht. Das hat Gründe, die ich kenne.”
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Die Analyse
Das war kein Champagner-Duell. Aber es spricht für das Team, dass es einen Rückstand gedreht hat. Eine Niederlage wäre auch nicht verdient gewesen. Nun kommt es in der Tat am kommenden Wochenende noch einmal zu einem "großen" Spiel mit einer guten Kulisse. Die Stimmen und Reaktionen folgen!
90.+1. Minute
Das Spiel ist aus, die Serie hält!
90. Minute
Grund, viel nachspielen zu lassen, gibt es nicht.
89. Minute
So spielt ein Torjäger. Er ackerte viel, tat sich gegen Fahrenhorst schwer, war dann aber im entscheidenden Moment da.
88. Minute
Das war Saisontreffer 29. Die 30er-Marke ist in Reichweite.
Die Analyse
Was für ein brillanter Konter. Abelski mit zentimetergenauem Pass auf landers, der perfekt nach innen flankt. Und Knappmann lässt sich die Chance aus sechs Metern nicht entgehen.
TOOOOOOOOOOOOR FÜR DEN WSV
Knappmann mit dem 2:1!
86. Minute
Baltes bleibt links hängen. Auch diesmal wieder ein Platzfehler. Da scheitert selbst ein Techniker.
85. Minute
Schuss von Quotschalla aus 20 Metern. Himmelmann flieht zur Seite und sichert sich den Ball.
84. Minute
Die Fans singen "Ohne Knappmann fahr'n wir nicht nach Haus'." Wechsel bei Schalke: Erwig-Drüppel für den Ex-WSVer Ernst.
83. Minute
Landers sucht Knappmann, passt aber zu unpräzise nach innen an die Strafraumgrenze.
82. Minute
Langlitz nimmt den Nachschuss aus der Drehung. Im American Football hätte es einen Zusatzpunkt gegeben, so hoch fliegt der Ball über den Kasten.
81. Minute
Schlieter klärt nach einem Steilpass zur Ecke für Schalke.
80. Minute
Abelski sucht Quotschalla, der aber von zwei Verteidigern zugedeckt war.
79. Minute
Wechsel beim WSV: Baltes für Zieba, der für Betrieb gesorgt hat.
78. Minute
Knappmann stürzt im Duell mit Fahrenhorst. Kein Elfer.
78. Minute
Schalke im Vorwärtsgang, doch Quotschalla hilft hinten aus. Beide spielen nun auf Sieg.
77. Minute
Van den Bergh verhindert einen Konter. Die Partie ist nun recht munter und offen.
76. Minute
Dortmund führt nun 2:0 gegen Bochum. Das Finale rückt näher...
75. Minute
Offenbar hat ein 15-Jähriger bei dem Böller ein Knalltrauma erlitten.
74. Minute
Freistoß für den WSV im Mittelkreis.
73. Minute
Fast das 2:1 für Schalke. Ernst umkurvt Himmelmann, legt nach innen, aber Schmidt verspringt der Ball vier Meter vor der Linie...
72. Minute
Knappmann wittert seine Chance nach einem Steilpass, wird aber zurückgepfiffen. Abseits.
72. Minute
Abelski mit einem Linksschuss aus der Drehung. Technisch gut gemacht, doch nicht hart genug.
71. Minute
Sieht man das komplette Spiel, geht der Ausgleich natürlich in Ordnung.
Die Analyse
Wieder war es Zieba, der den Akzent setzt und von links flankt. Leicht abgefälscht, landet sie bei Qutschalla, der an alter Wikungsstätte die Kugel volley nimmt. Aus zehn Metern schlägt der Ball unhaltbar ein.
TOOOOOOOOOOOOR FÜR DEN WSV
Quotschalla macht das 1:1!
68. Minute
Flottmann will Fleßers links schicken, doch der winkt ab. Der Ball fliegt ins Leere.
68. Minute
Stattdessen Langlitz mit einem satten Schuss von rechts. Anderthalb Meter über die Latte.
67. Minute
Die erste Halbzeit des WSV war in Ordnung, nach dem Wechsel hat die Mannschaft bis jetzt nur noch Hausmannskost geboten.
66. Minute
Van den Bergh mit einem Querschläger. Das ist gerade nicht seine Minute. Ecke für Schalke, aber harmlos.
65. Minute
Wechsel beim WSV: Abelski für Asaeda. Gelbe Karte für van den Bergh wegen Meckern.
64. Minute
Asaeda tankt sich auf der linken Seite durch, aber auch seine Flanke landet im Aus.
63. Minute
Die segelt aber bereits kurz nach dem Abflug durch das Aus. Schlecht gemacht von Schmidt.
62. Minute
Ecke für Schalke.
Die Zuschauerzahl
404 Zuschauer sind mit dabei...
60. Minute
Landers zielt flach auf den kurzen Pfosten. Torwart Himmelmann ist aber zur Stelle. Der Konter der Schalke wird kurz hinter der Mittellinie per taktischem Foul gestoppt.
59. Minute
Der WSV muss auf jeden Fall einen Gang zulegen, um die Niederlage zu verhindern. Jetzt ein Freistoß auf der linken Angriffsseite.
58. Minute
Zieba legt nach der Ecke auf Schlieter, der von halbrechts draufhält. Doch der ball rutscht ihm über den Spann und geht weit vorbei.
57. Minute
Der WSV versucht es weiter. Landers sucht Knappmanns Kopf. Sabah klärt zur Ecke.
56. Minute
Zieba flankt von links, Knappmann steigt höher, der Keeper noch etwas höher. Er klärt.
55. Minute
Keine Frage: Das zieht wieder eine Geldstrafe nach sich.
54. Minute
Flottmann klärt in höchster Not vor Torres, der durch war.
53. Minute
Im WSV-Gästeblock explodiert ein Knallkörper. Kurz danach steigt weißer Rauch auf. Der Schiri unterbricht das Spiel kurz.
53. Minute
Pass von Asaeda rechts heraus auf Landers, der jedoch ausrutscht. Der Ball rollt ins Aus.
52. Minute
Zieba dribbelt im Strafraum, flankt aus Fleßers, der aber aus vier Metern über den Kasten köpft - und im Abseits stand.
51. Minute
Der WSV ist durchaus bemüht, doch der entscheidende Pass kommt einfach nicht an.
50. Minute
Flanke von Ernst, Kopfball-Bogenlampe von Schmidt - kein Thema für Klafflsberger.
49. Minute
Noch einmal der Hinweis: Jeder, der morgen zwischen 10 und 16 Uhr zur Typsierung ins Pressehaus am Otto-Hausmann-Ring 185 kommt und eine Blutspende abgibt, erhält eine Stehplatz-Freikarte für die Partie gegen den BVB II. Mehr Infos: rechts oben!
48. Minute
Landers passt in die Spitze, aber Knappmann hatte auf ein kurzes Anspiel gewartet. Missverständnis.
47. Minute
Gute Aktion der WSV-Fans: Sie halten rot-blaue Herzen und die Zahl 1954 in die Luft.
46. Minute
Wechsel bei Schalke: Thiele für Loheider.
46. Minute
Landers spielt natürlich weiter auf der rechten Offensivseite.
46. Minute
Und schon geht es weiter!
Weiter geht's!
Nach bereits zwölf Minuten kommen die Teams zurück...
Die Analyse
Der WSV liegt in der Herner "Mondkrater"-Arena mit 0:1 zurück. Allerdings nicht, weil Schalke einen Angriffswirbel veranstaltet. Sondern weil die Abwehr einmal gepennt hat. Reißt die niederlagenfreie Serie?
45. Minute
Halbzeit in Herne.
44. Minute
Noch eine Minute.
43. Minute
Nach vorne hat der WSV in den vergangenen Minuten nichts mehr zustande gebracht.
42. Minute
Volkmer spielt übrigens mit einer Gesichtsmaske.
41. Minute
Sollten die Gelsenkirchener zru Halbzeit führen, kann man das als eher glücklich bezeichnen. Das allerdings wird Trainer Trares nicht wirklich stören.
40. Minute
Zieba schlenzt den nachfolgenden Ball in die Mauer.
39. Minute
Es war im Grunde die zweite echte Chance der Schalker. Gelb für Muhovic. Wechsel beim WSV: Landers für Zimmermann.
Die Analyse
Etwas überraschend geht der Gastgeber in Führung. Langlitz netzt nach einer Ecke ein. Da hatte die Abwehr gepennt.
Tor für Schalke
Langlitz macht das 1:0.
37. Minute
Zimmermann humpelt vom Feld. Kann er weitermachen?
36. Minute
Im Spitzen-Fernduell sind die Konkurrenten aus Dortmund und Lotte weiter gleichauf - jeweils 1:0.
35. Minute
Schöner Angriffszug des WSV. Zimmermann passt hart nach innen, Knappmann verpasst um Millimeter. Gezählt hätte der Treffer aber ohnehin nicht - Abseits!
34. Minute
Himmelmann saß neulich übrigens bei einem Bundesliga-Spiel der Schalker auf der Bank. Kein Wunder bei der Verletztenmisere.
33. Minute
Freistoß von Flottmann aus 25 Metern. Satt getroffen, doch Torwart Himmelmann hält den Ball.
32. Minute
Und nun verhindert der Acker das 1:0 für Schalke. Torres will an Klafflsberger vorbei, doch der Ball springt auf einer der zahllosen Hügel - und in die Hand des WSV-Keepers.
31. Minute
Schmidt zirkelt die Kugel direkt aufs Tor. Klafflsberger lässt ihn kurz aus der Hand gleiten, hat ihn dann aber direkt. Keine Gefahr.
30. Minute
Foul von van den Bergh auf der rechten Abwehrseite an Torres im Luftkampf. Musste man nicht unbedingt geben. Nun also der Freistoß.
29. Minute
Eingedenk der äußeren Umstände ist es ein ordentlicher Auftritt des WSV.
28. Minute
Knappmann nach links auf Zieba, dessen Linksflanke etwas zu flach angesetzt ist.
27. Minute
Schlieter mit tollem 40-Meter-Wechsel auf Zieba, der seinen ersten Gegenspieler eindreht, von der Torauslinie nach innen passt, aber keinen Abnehmer findet.
26. Minute
Erste richtige Offensivaktion der Schalker. Torres kurvt von links nach innen, zieht aus 16 Metern ab - Klafflsberger geht in die Knie und hält den Schuss sicher.
25. Minute
So richtig prickelnd ist es noch nicht, allerdings auch kein Sommerfußball. Eher ein Kampfspiel. Aber was soll auch sonst hier auf dem Geläuf entstehen?
24. Minute
Ermahnung an Sabah, der den Ball nach dem Pfiff weggeschlagen hatte. Die Karte bleibt aber stecken. War auch nicht so schlimm, und die Partie verläuft eh fair.
23. Minute
Ernst auf dem rechten Flügel. Pass nach innen, aber Flottmann steht sichtig und entschärft den Ball.
22. Minute
Auch der BVB II führt jetzt - 1:0 gegen Bochum II.
3x2 Karten zu gewinnen!
Die Rundschau verlost 3x2 Karten für das letzte Heimspiel am 19. Mai 2012. Die Frage lautet: Welcher Schalker spielte in der vergangenen Saison für den WSV? a) Quotschalla II b) Ernst? Schicken Sie eine E-Mail mit Ihrem Namen und Ihrer Anschrift an verlosung@wuppertaler-rundschau.de – unter allen richtigen Zuschriften werden die Gewinner ermittelt. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!
20. Minute
Zieba mit einem weiteren guten Dribbling. Pech, dass er an der Außenlinie noch angeschossen wird. Abstoß. Aber der Techniker kommt auf dem Acker noch am besten zurecht.
19. Minute
Lotte führt in Trier mit 1:0. Gut für den Kassierer des WSV...
18. Minute
Schöner Seitenwechsel auf Zieba, der sich den Ball etwas zu weit vorlegt und zu Boden geht. Kein Freistoß, korrekte Entscheidung!
17. Minute
Konterversuch der Schalker, die bislang etwas bieder wirken. Schmidt läuft auch prompt ins Abseits.
16. Minute
Die Wuppertaler Fans feuern das Team an - ansonsten herrscht eine sonore Gesprächsatmosphäre auf der Tribüne. Arena sieht anders aus...
15. Minute
Knappmann im Kopfballduell mit dem routinierten Fahrenhorst. Der Schiri erkennt ein Foulspiel des Wuppertalers. Kann man geben, etwas gedrückt.
14. Minute
Kanppmann in Rechtsaußenposition - er holt einen Einwurf heraus.
13. Minute
Fehlpass Fleßers im Mittelfeld. Und auch Knappmann verliert die Kugel. Ernst setzt bei seinem Schuss alles auf eine Karte und hämmert drauf. Der Ball landet an der Eckfahne.
12. Minute
Zieba legt Knappmann den Ball in den Lauf. Der zieht mit links ab, der Schuss wird geblockt - Ecke. Doch Schalke kann sich befreien.
11. Minute
Der WSV wird munterer und übernimmt langsam die Initiative. Aber geordnete Spielzüge bleiben schwierig.
10. Minute
Ernst wird von Herzenbruch gestoppt und landet auf dem "Rasen". Den geforderten Freistoß erhält er aber nicht.
9. Minute
Nachdem der Rostocker Stadtrat mit Steuergeldern den FC Hansa gerettet hat, möchten wir nun zu Samenspenden für das Garten- und Forstamt der Stadt Herne aufrufen.
8. Minute
Der Ball verspringt wie beim Flippern. Fleßers bekommt ihn deshalb ans Schienbein. Den Konter kann er trotzdem stoppen.
8. Minute
Diagonalwechsel von van den Bergh über 40 Meter auf Zieba. Der allerdings stand im Abseits. Befand jedenfalls der Assistent auf der Gegengeraden.
7. Minute
Ob der Platzwart von der Stadt Herne entlohnt wird, ist ebenfalls unklar. Vielleicht soll er ja auch Biotope anlegen, mutmaßt ein altgedienter Kollege...
6. Minute
Es ist ein gediegener Auftakt der beiden Teams, die sich noch abtasten. Das ist auf dem Gemüseacker aber auch kein Wunder. Da gilt es erst einmal Sicherheit zu gewinnen.
5. Minute
Den ersten Schuss feuert Asaeda ab. Ein Aufsetzer, der Torwart Himmelmann aber recht problemlos hält.
4. Minute
Anstelle von Moosmayer trägt heute Daniel Flottmann die Binde. Eine Auszeichnung. Ob der Innenverteidiger auch in der kommenden Saison noch in Wuppertal spielt, steht noch nicht fest.
3. Minute
Der ehemalige Schalker Marco Quotschalla spielt im Sturm neben Christian Knappmann. Vielleicht wird er aber auch ab und an mit Zieba die Position tauschen.
2. Minute
Asaeda spielt im inneren Mittelfeld statt des verletzten Tom Moosmayer. Der ist beim Saisonfinale gegen Dortmund nun auf jeden Fall dabei. Ihm drohte eine Sperre wegen der fünften gelben Karte.
2. Minute
Erster Angriffsversuch des WSV über Zieba, der aber auf der linken Seite hängen bleibt. Hinter ihm spielt Ken Asaeda.
1. Minute
Der Ex-WSVer Dominik Ernst agiert heute als Rechtsaußen - und somit im Duell gegen Felix Herzenbruch.
1. Minute
Der Ball hoppelt, im wahrsten Sinne des Wortes.
Es geht los!
Die Teams sind auf dem Platz. Der WSV spielt ganz in Blau, Schalke komplett in Weiß. Vor dem Anpfiff werden aber noch einige Schalker Spieler verabschiedet. Darunter ist Jonas Erwig-Drüppel, der zum Zweitligisten Eintracht Braunschweig wechselt.
Schalke II - WSV: Die Fakten vor dem Spiel (3)
(jak). Zuschauerzahl: So richtig zieht die Begegnung die Fans nicht an. So um die 400 dürften kurz vor dem Anpfiff zugegen sein. Im Gästeblock haben sich um die 80 Anhänger aus Wuppertal eingefunden.
Unglaublich: Besonders drollig waren die Szenen, die sich rund 45 Minuten vor dem Anpfiff hier abspielten. Die Akteure des WSV inspizierten den Rasen - und waren reichlich entsetzt ob der Kraterlandschaft. Torjäger Christian Knappmann zückte gar das iPhone, um dieses Beispiel gärtnerischen Desasters für die Nachwelt zu dokumentieren...
Stimme: Am Stadionmikrophon steht ein Wuppertaler: Dirk Oberschulte-Beckmann, der auch die Partien in der Arena begleitet.
Alter Bekannter: Während aus den Lautsprechern die Schalker Vereinslieder dröhnen, bereitet sich ein Ex-Königsblauer auf die Partie vor. Marco Quotschalla war im Winter zum WSV gewechselt. Er brennt natürlich hier auf ein Tor.
Aufstellung: WSV: Klafflsberger - van den Bergh, Schlieter, Flottmann, Herzenbruch - Zimmermann, Fleßers, Asaeda, Quotschalla - Zieba, Knappmann.
Ersatz: Sube - Baltes, Landers, Abelski, Haas.
Trainer: Bruns.
Schalke II: Himmelmann - Langlitz, Weber, Sabah, Fahrenhorst, Volkmer, Ernst, Muhovic, Loheider, Schmidt, Torres Jimenez.
Ersatz: Görres - Pires-Rodrigues, Erwig-Drüppel. Taskin, Thiele, Wiegel, Darwiche.
Trainer: Trares.
Freikarten-Aktion: Wer am morgigen Samstag (12. Mai 2012) an der großen Typisierungsaktion im Wuppertaler Pressehaus am Otto-Hausmann-Ring 185 teilnimmt, erhält eine Freikarte für das Heimspiel am 19. Mai 2012 um 14 Uhr im Stadion am Zoo gegen Borussia Dortmund II. Der WSV hatte sich spontan bereiterklärt, sich in den Dienst der guten Sache zu stellen. Auch der DFB und der BVB haben grünes Licht gegeben. Den Teilnehmern werden fünf Milliliter Blut abgezapft, die dann daraufhin untersucht werden, ob sie für eine Knochenmarkspende geeignet sind. Mehr zu der Aktion, die das Leben von zwei an Leukämie erkrankten Wuppertalern retten soll, gibt es auf seiner Sonderseite (einfach rechts oben auf das Banner klicken).
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Schalke II - WSV: Die Fakten vor dem Spiel (2)
(jak). Das Wetter: Es ist warm bei 17 Grad, aber bedeckt. Momentan regnet es nicht. Perfektes Fußballwetter sieht aber anders aus.
Der Platz: Offiziell heißt das Stadion, in dem heute gespielt wird, „Mondpalast-Arena“. Grund ist die Patenschaft des gleichnamigen Volkstheaters. Platz haben 13.500 Zuschauer. In aller Munde ist es aber vor allem wegen seines grottenschlechten Rasens. In der vergangenen Saison ähnelte er der Mond-Oberfläche oder der Bahn in Hoppegarten nach dem letzten Rennen des Tages. Auch heute ist er nicht wirklich gut. Vielleicht auch das ein Grund, warum die Schalker hier nur drei Siege eingefahren haben. „Es hilft alles nichts“, wollte sich WSV-Trainer Bruns damit nicht aufhalten.
Finale: Gewinnt der BVB II heute das Heimspiel gegen Bochum II und unterliegt gleichzeitig Lotte in Trier, ist der Drops gelutscht – dann steigt die Dortmunder Reserve als Aufsteiger in die 3. Liga fest. Bei einem Remis der Sportfreunde wegen der Tordifferenz im Grunde auch, wenn auch eben nur theoretisch. Wenn nicht, kommt es am 19. Mai im Stadion am Zoo zum Finale. Und dann werden auch jede Menge schwarz-gelbe Fans in Wuppertal erwartet. WSV-Ticketmanager Torsten Samson hat am Donnerstag 2.300 Karten ins Ruhrgebiet gebracht.
Zug: Es sind drei Spieler, die nach der Partie mit dem Fans und der Bahn zurück nach Wuppertal reisen: Tom Moosmayer, Christian Knappmann und Felix Haas. Es sei als Dankeschön für die Unterstützung gedacht, so Moosmayer.
Wechsel: Lukas van den Bergh ersetzt erneut den erkrankten Raschid van den Bergh, Jörn Zimmermann darf für Marcel Landers ran – das hat Trainer Bruns angekündigt. Außerdem darf Martin Klafflsberger noch einmal das Tor hüten an Stelle von Christoph Semmler. Tom Moosmayer ist verletzt. Noch ist offen, wer für ihn spielt. Mit dabei ist natürlich Christian Knappmann, dem noch zwei Treffer zur 30er-Marke fehlen.
Der Schiedsrichter: Andre Wenzel aus dem weltberühmten Gnarrenberg-Brillit mit seinen zwölf angeschlossenen Gemeinden in Niedersachsen leitet heute die Partie. Axel Martin und Franz Bokop helfen ihm dabei an den Linien.
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Schalke II - WSV: Die Fakten vor dem Spiel (1)
(jak). Torjäger: 54-mal hat der FC Schalke 04 II bislang getroffen, besonders häufig Andreas Wiegel (9), Manuel Torres (8), Philipp Hofmann (6) und Pascal Schmidt (5). Beim WSV (63) führen Christian Knappmann (28), Maciej Zieba (9) sowie Tom Moosmayer und Robert Fleßers (je 4) die Liste an. Erstaunlich: Auf eigenem Platz hat Schalke II nur fünfmal gewonnen, vier Unentschieden geholt, aber achtmal verloren. Die Auswärtsbilanz des WSV (5-6-6) ist nahezu ausgeglichen.
Der Gegner: Mit 44 Punkten liegt die Schalker Reserve auf dem zehnten Rang. Viele Jahre haben die Königsblauen ihre Zweitvertretung eher stiefmütterlich behandelt. Ex-Manager Rudi Assauer dachte einst sogar nach, mit Wattenscheid zu kooperieren. Inzwischen hat rund um die Veltins-Arena ein Umdenken eingesetzt. In der Saison 2013/14 soll das neue Amateurstadion auf dem Gelände des alten Parkstadions eingeweiht werden. Das alles macht Sinn angesichts solcher Talente wie Maxilian Dittgen und Max Meyer, die gerade bei der U17-EM in Slowenien für Furore sorgen.
Hinspiel: Die Partie am 9. Dezember 2011 ging an den WSV. Zieba (38.) und Fleßers (61.) erzielten vor 1.117 Zuschauern im Stadion am Zoo die Treffer. Drei Spieler standen dabei auf Seiten der Königsblauen im Mittelpunkt – allen voran der ehemalige Nationaltorwart Timo Hildebrand, der an der Hubertusallee Spielpraxis sammelte, sowie Ex-Profi Frank Fahrenhorst. Und natürlich der ehemalige WSVer Dominik Ernst, der nach nur einer Saison im Sommer 2011 aus Wuppertal nach Gelsenkirchen wechselte.
Glückauf: Hallo und einen schönen guten Abend aus der Mondpalast-Arena in Herne. Hierhin hat es den WSV zum letzten Auswärtsspiel der Regionalliga-Saison 2011/12 geführt. Das Ziel ist klar: Auch in den beiden Partien heute beim FC Schalke 04 II und am 19. Mai 2012 gegen Borussia Dortmund II will das Team von Trainer Hans-Günter Bruns ohne Niederlage bleiben und damit die Spielzeit auf dem fünften Rang abschließen. Ob der erste Teil gelingt, das erfahren Sie in den kommenden Stunden. Gute Unterhaltung!
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Sport am Donnerstag: Kaya bestätigt WSV-Interesse
(jak). Markus Kaya, Mittelfeldregisseur des NRW-Ligisten Spielvereiniung Velbert, hat Gespräche mit dem Regionalligisten WSV bestätigt. „Es ist richtig, dass mich Trainer Hans-Günter Bruns gefragt hat, ob wir uns mal zusammensetzen können, und er mich gerne verpflichten würde“, erklärte der 32-Jährige (Foto: Stefan Rittershaus) am Donnerstag (10. Mai 2012) auf Anfrage der Wuppertaler Rundschau. Eine Entscheidung sei aber noch offen: „Wichtig ist für mich das Gesamtpaket – deshalb unterhalte ich mich selbstverständlich auch mit Velbert.“ Kayas Vertrag in der Nachbarstadt läuft noch bis 2013, ein Ausstieg sei aber kein Problem. „Wir haben ein freundschaftliches und ehrliches Verhältnis. Mit Präsident Oliver Kuhn ist das so abgesprochen.“ Einen Wechsel nach Wuppertal kann sich Kaya grundsätzlich vorstellen, „zumal ich sehr motiviert bin und der WSV in der nächsten Saison oben mitspielen will“. Dennoch stehe noch nichts fest. Kaya hatte in Velbert und Oberhausen insgesamt fast fünf Jahre mit Bruns zusammengearbeitet: „Wir sprechen oft miteinander, nicht nur über Fußball.“ Der WSV-Coach selber geht davon aus, dass der neue Kader in den kommenden 14 Tagen steht. Dann mit Kaya als Neuzugang? „Wir spielen in Velbert ja vielleicht noch die Relegation für die Regionalliga, deshalb kann sich das in meinem Fall etwas verzögern. Aber dann gibt es sicher schon eine gewisse Tendenz." So oder so...
Handball: Hoffnungsschimmer für den Bundesligisten Bergischer HC im Abstiegskampf: Wie der Ligakonkurrent Frisch Auf Göppingen am Donnerstag (10. Mai 2012) auf seiner Homepage bekannt gegeben hat, zieht das DHB-Bundessportgericht der HSG Wetzlar die zwei Punkte vom 26:25-Erfolg gegen Göppingen ab. In der Auseinandersetzung ging es um die Spielberechtigung von Andrej Klimovets (Wetzlar), der offenbar noch für die TSG Haßloch auflaufen durfte. Wetzlar hat damit nur noch drei Punkte Vorsprung vor dem BHC, der noch auf die SG Flensburg-Handwitt (Samstag, 12. Mai 2012, 17 Uhr), den TV Hüttenberg (19. Mai, 17.30 Uhr, Klingenhalle Solingen), HBW Balingen-Weilstetten (26. Mai, 19 Uhr, Unihalle Wuppertal) und die Rhein-Neckar Löwen (2. Juni, 16.30 Uhr) trifft.
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WSV-News: Asaeda hat Vertrag aufgelöst
(jak). WSV-Trainer Hans-Günter Bruns und seine Einschätzungen vor dem letzten Auswärtsspiel am Freitag (11. Mai 2012) beim FC Schalke 04 II.
Verträge: „Heute Nachmittag kommt es zu einem Gespräch mit Jörn Zimmermann und seinem Berater. Ich hoffe, danach ist die Personalie abgeschlossen. Ich denke, dass wir das hinbekommen. Wir wollen die Jungen mitnehmen und den Kader verjüngen. Der Vertrag mit Ken Asaeda wurde aufgelöst, der mit Benjamin Baltes und Ben Abelski noch nicht. Aber ich bin überzeugt, dass sie Vereine finden werden. Ich habe selber schon Anfragen für sie bekommen. Sonst können sie leider nur in der Zweiten spielen und trainieren.“

Abflug: Ken Asaeda verlässt den WSV. Foto: Dirk Freund


Personal: „Wir haben für die Schalke-Partie den einen oder anderen Ausfall, deshalb können einige andere spielen. Es gibt eine komplett neue rechte Seite. Raschid El Hammouchi hat eine allergische Reaktion. Es muss herausgefunden werden, wo das herkommt. Für ihn spielt wieder Lukas van den Bergh. Offensiv nehme ich Jörn Zimmermann in die Startformation. Tom Moosmayer fällt aus. Tom ist umgeknickt, er hat eine Bänderdehnung und wird nächste Woche wieder einsteigen. Für ihn kommt Ken Asaeda, der ebenfalls uns verlässt und sich präsentieren kann. Das ist eine Art Dankeschön. Ich denke, dass sie alles abrufen werden, um sich gut zu präsentieren. Thomas Schlieter kommt in die Mannschaft zurück und agiert mit Daniel Flottmann in der Innenverteidigung. Felix Haas hat übrigens hervorragend gespielt. Im Tor steht Martin Klafflsberger für Christoph Semmler.“
Tabelle: „Ich habe es schon länger gesagt: Jetzt können wir noch einmal unter Wettkampfbedingungen testen, aber wir wollen Platz fünf verteidigen. Wir schenken nichts weg. Es sind genügend auf dem Platz, die etwas können. Gegen Dortmund werden wir wieder die komplette Mannschaft aufbieten – es sei denn, morgen entscheidet sich die Saison. Dann müssten wir noch einmal überlegen. Es wäre superschön, wenn es nächste Woche zu einem Endspiel gegen Dortmund kommt – dann gibt es noch einmal eine gute Zuschauerzahl. Wir müssen es nehmen, wie es kommt. Aber darauf haben wir keinen Einfluss.“
Mondpalast-Arena: „Vor fünf, sechs Wochen war der Platz in einem sehr schlechten Zustand. Wie er aktuell ist, weiß ich nicht – so oder so, wir müssen da spielen. Es wäre schade, wenn er keine Kombinationen zuließe.“
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WSV reist nach Bad Kreuznach / Kleiner Kader der Zweiten
(jak). WSV-Trainer Hans-Günter Bruns und seine Einschätzungen vor dem letzten Auswärtsspiel am Freitag (11. Mai 2012) beim FC Schalke 04 II.
Schalker Reserve: „Die sind schwer einzuschätzen. Zuletzt haben sie in Bochum 4:1 in Unterzahl gewonnen. Das sind gut ausgebildete Jungs, die Fußball spielen können. Da darf man nicht nachlässig sein. Wenn man die lässt, wird es ganz, ganz schwer.“
Fan-Aktion: „Ich weiß noch nicht, wie viele Spieler zurück mit den Fans im Zug fahren. Tom Moosmayer hatte mich angesprochen, ob das in Ordnung ist. Natürlich habe ich zugestimmt. Thomas Schlieter und Marcel Landers reisen ohnehin direkt aus Oberhausen an. Für mich ist es von meinem Wohnort eine Viertelstunde bis nach Herne über die A42.“
Trainingslager: „Wir fahren vom 7. bis 14. Juli nach Bad Kreuznach. Der Unterschied zu Waldbreitbach beträgt 2.000 Euro. Dafür sind die Bedingungen top – vom Hotel bis zu den Plätzen. Der MSV Duisburg, der FSV Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen II fahren auch dahin. Am 11. Juli spielen wir gegen Eintracht Trier. Am 14. Juli auf der Rückfahrt wollen wir gegen einen klassentieferen Club antreten, weil die Mannschaft dann mausetot ist. Dann ist auch ein Landesligist eine Herausforderung.“
Peter Radojewski bleibt Trainer der Zweiten. Foto: Koldehoff
Zweite Mannschaft: „Im Umfeld bleibt alles beim alten. Schröder, Hausmann, Ünal, Knetsch, Gümüstas, Pasiov, Kloster, Musto und Leikauf bleiben. Wir haben richtig interessante Jungs dazugewonnen. Florim Zeciri, Nermin Jonuzi (SSV Sudberg), Kevin Weggen (RWE U19, zentrales Mittelfeld), Markus Wolf (RWE II, linke Seite), Florian Grün (FC Wülfrath, offensives Mittelfeld), Maximilian Claus (TSG Sprockhövel, Sturm). Gesucht wird noch ein Torwart. Wir wollen den Kader nicht aufbauschen, sondern eine knackige Formation mit Perspektive. Wir wollen erreichen, dass mehr aus den unteren Bereichen nach oben kommen. Das Gleiche machen wir mit der A-Jugend, da sind wir bei 60, 70 Prozent. Da wollen wir den Aufstieg wieder hinbekommen. Über gute Leistungen können die Jungs den Weg nach oben finden. Deshalb nehmen wir wenig Geld in die Hand. Es gibt genügend gute Spieler, die bereit sind, sich über Leistung zu empfehlen. Einige werden mit ins Trainingslager nach Bad Kreuznach fahren, damit ich mir einen Überblick verschaffe.“
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