Das Publikum liebt (auch) die Patzer
Verein der Woche ist die Theatertruppe Eckbusch: Fröhlichkeit statt Perfektion
„Nächstes Jahr feiern wir unser 20-jähriges“, freut sich Birgit Gonsior (55), Regisseurin der „Theatertruppe Eckbusch“. Und eigentlich reichen die Wurzeln noch zehn Jahre länger zurück. Denn Eltern, deren Kinder die Grundschule Birkenhöhe besucht hatten, gründeten 1993 einen ersten Zusammenschluss, aus dem 2003 die „Theatertruppe Eckbusch e.V“ entstand. Die zurzeit 21 Vereinsmitglieder bringen jedes Jahr ein neues Theaterstück auf die Bühne, wobei alle Mitglieder aktiv in die Vereinsarbeit eingebunden sind.
„Jeder kann sich nach seinen Fähigkeiten und Interessen einbringen. Wir haben riesigen Spaß beim Proben und Spielen. Für die nächste Saison suchen wir aber noch schauspielbegeisterte junge Männer um die Dreißig.“ Perfektion wird nicht erwartet. Denn: „Jeder Patzer wird vom Publikum begeistert aufgenommen und auch die Souffleuse darf zu hören sein“, schmunzelt Gonsior.
In jeder Hinsicht aktiv – auch als Kulissenschieber: Die Theatertruppe Eckbusch mit Utensilien der aktuellen Produktion, die noch dreimal zu sehen ist.
Mehr als 16.000 Zuschauer haben die mittlerweile 18 turbulenten Inszenierungen der Theatertruppe besucht. „Unsere Zuschauer erwarten Komödien, bei denen sich die Ereignisse überschlagen oder Verwechslungen an der Tagesordnung sind“, erklärt die Leiterin. Texte und Namen werden dabei stets so bearbeitet, dass Wuppertaler Lokalkolorit entsteht.
Die aktuelle Inszenierung, „Die schwebende Jungfrau“, wird letztmalig am 9., 10. und 11. März in der Färberei (Stennert 8, Oberbarmen) aufgeführt. Der Eintritt kostet neun, Kinder zahlen sechs Euro.
„Alle Einnahmen des Vereins werden nach Abzug der Kosten gespendet“, berichtet Gonsior. „Die Träger der Spielstätten bekommen jeweils die Hälfte der Erlöse des Abends. Ein weiterer Teil geht an ’Interplast Germany’, einen Verein, der mittellose Menschen in Nepal medizinisch betreut. Der Rest wird für Anschaffungen des Vereins verwendet. Wobei die Getränkeausgaben dank des Sinziger-Gutscheins zunächst nicht mehr zu Buche schlagen...
Kontakt: Theatertruppe Eckbusch e.V., Frank Figge, Am Eckbusch 35, 42113 Wuppertal, www.theatertruppeeckbusch.de
Gehören auch Sie einem Verein an, der sich ganz besonderen Zielen oder ausgefallenen Interessen verschrieben hat, in dem besonders engagierte Mitglieder aktiv sind – oder der es aus welchen Gründen auch immer verdient hätte, ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken? Dann melden Sie sich. Neben einer redaktionellen Würdigung winkt dem „Verein der Woche“ eine Urkunde und ein Warengutschein des Sinziger-Mineralbrunnens in Höhe von 300 Euro. Bewerbungen bitte an die Wuppertaler Rundschau, Postfach 100165, 42001 Wuppertal oder an redaktion@wuppertaler-rundschau.de
„Kontrolliertes Toben...“
Verein der Woche: Die SSG Ronsdorf bietet Sport im Familienverbund an / Eigene Sporthalle geplant
(pf). „Von der Rückenschule für Erwachsene über Kinderschwimmen bis hin zu Rettungstauchen und Trendsportarten ist alles dabei“, freut sich Anne Fuhrmann (45), Kinderturnwartin bei der Sport- und Spielgemeinschaft (SSG) Ronsdorf – und fügt begeistert hinzu: „Ein paarmal im Jahr organisieren wir auch mehrtägige Freizeiten am Wasser, in der Eifel oder im Sauerland“.
Seit 1993 hat sich die SSG Ronsdorf zu einem der größten Sportvereine in Wuppertal entwickelt. Die über 600 Mitglieder können zwischen mehr als 30 Sportangeboten wählen.„Wir wollen jüngeren Kindern eine Möglichkeit zum kontrollierten Toben geben sowie Kinder und Jugendliche von der Straße und vom Computer wegholen“, erklärt Anne Fuhrmann das Selbstverständnis des Vereins: „Und wenn die Eltern nicht nur ihre Kinder zum Sport schicken, sondern auch selbst aktiv werden, freuen wir uns ganz besonders“.
Bewegung, die Spaß macht – auch ganz Kleine können bei der SSG Ronsdorf aktiv werden. Foto: Peter Fichte
Um Familien für ein gemeinsames Sporterlebnis zu begeistern, hat der Verein einen Familienbeitrag eingeführt und bietet alle Kurse auch integrativ, also für Menschen mit und ohne Behinderungen, an. Alle Familienangehörigen, ob Großeltern oder Enkel, können jede angebotene Sportart ausprobieren, jederzeit zwischen allen Angeboten wechseln und natürlich auch mehrere Angebote gleichzeitig nutzen. Fast alle Präventionskurse sind mit dem „Sport Pro Siegel“ ausgezeichnet, das eine gleichbleibend hohe Qualität der Übungsstunden garantiert.
Für die Zukunft hat die SSG Ronsdorf große Ziele. „Die städtischen Turnhallen werden immer häufiger von Schulen und Leistungssportlern belegt“, so Fuhrmann, „deshalb planen wir eine eigene Sporthalle mit integriertem Vereinsheim als Zuhause für unseren Verein und unsere Vereinsmitglieder.“
Kontakt: SSG Ronsdorf, Gansbusch 18, 42369 Wuppertal, Tel. 8706941,
www.ssg-ronsdorf.de
Gehören auch Sie einem Verein an, der sich ganz besonderen Zielen oder ausgefallenen Interessen verschrieben hat, in dem besonders engagierte Mitglieder aktiv sind – oder der es aus welchen Gründen auch immer verdient hätte, ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken? Dann melden Sie sich. Neben einer redaktionellen Würdigung winkt dem „Verein der Woche“ eine Urkunde und ein Warengutschein des Sinziger-Mineralbrunnens in Höhe von 300 Euro. Bewerbungen bitte an die Wuppertaler Rundschau, Postfach 100165, 42001 Wuppertal oder an redaktion@wuppertaler-rundschau.de
Für viele Kinder eine (zweite) Heimat
Vielfältige Angebote: Unser erster „Verein der Woche“ ist der Kinderschutzbund in Wuppertal / Zur Belohnung gibt es für 300 Euro Sinziger-Getränke
(pf). Er selbst ist dem Kinderalter längst entwachsen: Seit fast 40 Jahren gibt es den Kinderschutzbund in Wuppertal. Der ehrenamtlich geführte Verein ist die erste Anlaufstelle für alle Fragen rund um Familie und Erziehung sowie für Eltern und Kinder, die einfach nicht mehr weiter wissen. Sieben hauptberufliche Mitarbeiterinnen und mehr als 240 Ehrenamtliche engagieren sich für das Wohl von Kindern und jungen Familien. Dabei reicht das Angebot von telefonischen Beratungen über Kinder- und Elterntreffpunkte bis zur Vermittlung von professionellen Hilfen.
„Häufig fehlt jungen Eltern ein geeignetes Vorbild für die Erziehung oder der Zusammenhalt und die Unterstützung der Familie“, berichtet Kerstin Holzmann, die Erste Vorsitzende. Deshalb können sich im Elterntreff junge Mütter und Väter mit Kleinkindern kennen lernen und austauschen, während die Kinder Platz zum Krabbeln, Spielen und Toben haben.
In den Kleiderläden gibt es gut erhaltene gebrauchte Kleidung, Spiele und Bücher zu günstigen Preisen. „Hier können Eltern und Kinder besonders einfach und unkompliziert Kontakt mit uns aufnehmen“, rät Holzmann. Und die aus den Verkäufen eingehenden Spenden helfen wiederum bei der Durchführung anderer Projekte.
Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Kinderschutzbundes servieren Kindern ein warmes Mittagessen in den Räumen des Kinderschutzbundes an der Schloßbleiche. Und nach dem Essen werden Schulaufgaben gemacht oder der Kicker (im Hintergrund) strapaziert... Foto: Peter Fichte
Dabei liegt den Mitarbeitern des Kinderschutzbundes besonders die Elberfelder „Kinder-Ma(h)lZeit“ am Herzen. „Hier, an der Schloßbleiche, bekommen Kinder, die nicht zur Betreuung an Schulen angemeldet sind und mittags zu Hause nicht versorgt werden, montags bis freitags von 12 bis 15 Uhr ein kostenloses, warmes Mittagessen. Auf Wunsch helfen wir auch bei den Hausaufgaben oder spielen mit den Kindern“, so Holzmann. „Viele Kinder finden bei uns so was wie eine Heimat, machen keine Dummheiten und lernen ein soziales Miteinander.“ Manchmal führt die Aufmerksamkeit, die Kinder beim Kinderschutzbund erhalten, sogar zu besseren Noten in der Schule.
Der Kinderschutzbund finanziert seine Arbeit hauptsächlich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Bußgeldzuweisungen. Weitere Informationen gibt es im Internet:
www.kinderschutzbund.wtal.de
Gehören auch Sie einem Verein an, der sich ganz besonderen Zielen oder ausgefallenen Interessen verschrieben hat, in dem besonders engagierte Mitglieder aktiv sind oder der es aus welchen Gründen auch immer verdient hätte, ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken? Dann melden Sie sich. Neben einer redaktionellen Würdigung winkt dem „Verein der Woche“ eine Urkunde und ein Warengutschein des Sinziger-Mineralbrunnens in Höhe von 300 Euro. Bewerbungen bitte an die Wuppertaler Rundschau, Postfach 100165, 42001 Wuppertal oder an redaktion@wuppertaler-rundschau.de
Wir suchen den „Verein der Woche“
Eine Gemeinschaftsaktion der Wuppertaler Rundschau mit dem Sinziger Mineralbrunnen
Sie sind ein wichtiges Fundament unserer Stadt. Sie sorgen für Bewegung, für kulturelles Leben oder für soziale Unterstützung. In Hunderten von Vereinen organisieren sich Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger, verbringen ihrer Freizeit mit Tätigkeiten die mögen und für wichtig halten. Dieses Engagement wollen wir belohnen - in einer Gemeinschaftsaktion mit dem Mineralbrunnen Sinziger sucht die Rundschau in diesem Jahr allwöchentlich den „Verein der Woche“.
Von dieser Woche an können sich Vereine um die Auszeichnung bewerben. Gesucht werden die Wuppertaler Vereine mit den tatkräftigsten ehrenamtlichen Kräften, mit den ausgefallensten Interessen, mit der längsten Tradition oder einfach die Vereine, die endlich einmal im Licht der Öffentlichkeit stehen sollten.
Die eingehenden Bewerbungen werden gemeinsam von der Wuppertaler Rundschau und Sinziger geprüft und bewertet. Beide Partner wählen anschließend den jeweiligen „Verein der Woche“. Der ausgezeichnete Verein erhält zur Belohnung eine Urkunde, einen Warengutschein des Sinziger Mineralbrunnens in Höhe von 300 Euro und wird in unserem Blatt sowie online porträtiert.
Bewerbungen werden schriftlich unter Wuppertaler Rundschau, Postfach 100165, 42001 Wuppertal oder per Mail unter
redaktion@wuppertaler-rundschau.de entgegengenommen.