Betr.: Stammzellenspender-Aktion
Für Herrn Lange und Herrn Birkenbach müssen dringend Blutspender gefunden werden. Und wie immer ist der letzte Satz: Es wird nicht von der Krankenkasse übernommen. Einfach nur traurig. Hoffentlich bleibt unser Bundesgesundheitsminister gesund. Wenn er mal Hilfe benötigt, hoffentlich sagt dann seine Krankenkasse nicht: Tut uns leid, das übernehmen wir nicht.
Ich drücke Herrn Lange und Herrn Birkenbach beide Daumen, dass Blutspender gefunden werden.
Ursel Möglich, Aprather Weg 90, Wuppertal
Betr.: „Lernender Wahlkampf“, Rundschau vom 5. Mai
Interessant zu lesen, dass erstaunlicherweise einzelne Politiker bemerkt haben, dass ihre Wahlkampfthemen viele Bürger auf der Straße nicht interessieren, weil sie ganz andere Sorgen haben.
Ein Beispiel ist der Stadtteil Sonnborn. Die Sonnborner Geschäftsleute und Mitbürger denken, dass sie von den Politikern nicht ernst genommen werden. Es besteht keine Transparenz zum aktuellen Stand des Projektes der Errichtung eines dringend erforderlichen Lebensmittelladens. Aufgrund dessen brodelt die Gerüchteküche im Stadtteil sehr stark.
Einige Sonnborner Geschäftsleute haben Umsatzeinbußen, da schon heute viel weniger zahlungskräftige Bürger nach Sonnborn kommen. Es scheint in der Planung keine Rücksichtnahme auf bestehende heutige geschäftliche Existenzen von Familien zu geben. Es wird kein Plan B verfolgt, der greift, falls eine – von der Politik immer wieder entschuldigend wegen des langen Zeitbedarfs genannte – europaweite Ausschreibung erfolglos sein sollte.
Trotz Ansprache des Bürgervereins befindet sich dieser immer noch in der Entscheidungsfindung, ob eine Aufklärung der betroffenen Sonnborner Bürger stattfinden soll. Immer wieder ist von dieser Seite zu hören, dass alles geheim und vertraulich sei. In der öffentlichen Bezirksvertretungssitzung am 9. Mai war dies kein Punkt auf der Tagesordnung. Dadurch entsteht der Eindruck: „Wir machen erst einmal nichts – das können wir.“
Aktuelle Folge sind leerstehende Objekte und gewerbliche Räume in unserem Stadtteil. Der Oberbürgermeister sieht in den allgemeinen Leerständen wohl leider nichts Besorgniserregendes, da der Anteil vergleichbar mit dem in den krisengeschüttelten Ruhrgebietsstädten sei.
Frei organisierte Parteien haben sich unseres Themas angenommen, bekommen aber zu wenig Unterstützung seitens der etablierten Parteien.
Die Bürger von Sonnborn und Geschäftsleute hatten um ein Gespräch im „kleinen Kreis“ gebeten, da nach übereinstimmender Meinung die derzeitige Planung zu groß und die geplante europaweite Ausschreibung zu lange dauert und bis zum 2. Mai noch nicht erfolgt ist. Die erbetene Besprechung wurde abgelehnt, da darin seitens eines Vertreters des Bürgervereins „kein Sinn gesehen wird“.
Die Erwartungen an den Bürgerverein und die Bezirksvertretung lauten: Transparenz über den aktuellen Stand für alle interessierten Bürger. Vorantreibende Ausschreibung europaweit und ein Alternativplan. Klärung über die bereits leerstehenden Gewerberäume zwecks neuer Nutzung. Regelmäßige Aufklärung auch außerhalb des Bürgerbriefes. Ernennung einer neutralen Person zwecks Koordination der beteiligten Verhandlungsparteien stellvertretend für die Sonnborner Bürger und Geschäftsleute.
Giuseppina Reeb, Sonnborner Straße 96, Wuppertal
Betr.: Schauspielhaus und Bausch-Foundation, Rundschau vom 11. April
Die Bausch-Foundation soll ihren Platz – wo denn sonst? – im Schauspielhaus finden. Es ist Wim Wenders mehr als zu wünschen, dass er Geld auftreibt, dass Sponsoren gefunden werden, um die anspruchsvolle Aufgabe der Archivierung des Materials von Pina Bausch weiter voranzutreiben.
Hilmar Hecker, Marèesstraße 69, Wuppertal
Betr.: „Lernender Wahlkampf“, Rundschau vom 5. Mai
Das würden wir uns nicht nur im Wahlkampf – dann aber auch von allen Parteien – wünschen, dass man uns ein offenes Ohr schenkt und unsere allgemeinen Sorgen, Nöte und konstruktiven Anregungen in einer Art schriftlichem „Wunschzettel“ aufnimmt und möglichst zeitnah bearbeitet.
Ein Negativbeispiel, wie es meiner Meinung nach nicht laufen sollte, ist die Behandlung des dringenden Bedarfs einer Nahversorgung mit Lebensmitteln in Sonnborn. Wir Wahlbürger werden derzeit damit abgespeist, dass man uns sagt, es würden Bemühungen in diese Richtung seitens der Politik laufen. Die Dinge seien jedoch so vertraulich, dass man die betroffenen Bürger nicht informieren darf. Die Bürger sollten Geduld haben und abwarten. Man könnte den Eindruck haben, dass man es seitens der Politik am liebsten hätte, wenn wir ruhig vor uns hin schlafen würden.
Rolf Hoffmann, Möbeck 7, Wuppertal
Betr.: Marktschreier
Animiert durch Ihren Artikel in der Rundschau vom 2. Mai zu den Marktschreiern auf dem Laurentiusplatz haben wir unter anderem „Aal-Robby“ aufgesucht und uns überreden lassen, ein so genanntes Fischpaket für 20 Euro zu erstehen.
Wie groß war der Ärger, als wir zu Hause in Erwartung auf leckeren frischen Räucherfisch uralten und ausgesprochen muffigen Aal kosten mussten. Ebenso muffig und zudem total versalzen waren bis auf ein kleines Stück Heilbutt alle anderen Fischstücke. Ein beigefügter Fisch – unseres Wissens keiner bekannten Speisefischsorte zuzuordnen – hatte in der Konsistenz eher Ähnlichkeit mit einer Spanplatte.
Also, da fast alles ungenießbar: Ab in die Tonne und 20 Euro in den Sand gesetzt.
Bernd Leveringhaus, Magdalenenstraße 30, Wuppertal
Betr.: „Lernender Wahlkampf“, Rundschau vom 5. Mai
Das wäre zu schön, wenn Politiker – wie in dem erwähnten Artikel beschrieben – den Weg bis in unseren Stadtteil Sonnborn finden würden, um uns zu fragen, was sie auf den Wunschzettel schreiben können. Und das möglichst auch in den Jahren zwischen den Wahlen.
Ich wüsste da spontan den Wunsch, dass die Politik uns nicht nur vor Wahlen als mündige Bürger tituliert, sondern auch als solche behandelt.
Beispiel: Die mit viel Geheimnistuerei seitens der Politiker umgebene Planung für einen dringend in unserem Stadtteil benötigten Lebensmittelmarkt. Spekulative Gründe für dieses Verhalten gäbe es viele. Zum Beispiel: Gibt es überhaupt eine Planung, ist diese derzeit ausschreibungsreif, ist diese vielleicht überdimensioniert und damit die Gefahr verbunden, dass hier ein Baukörper entsteht, der sehr bald eine Investitionsruine sein wird? Oder warum diese Geheimniskrämerei?
Regina Neumann, Sonnborner Straße 39, Wuppertal
Betr.: „Liegt nicht nur am Geld“, Rundschau-Leserbrief zum Thema BHC vom 9. Mai
Der Kommentar von Herrn Trapp spricht mir aus vollem Herzen. Geld spielt eine sehr große Rolle. Wenn man einen Kader mit sehr guten Spielern haben will, muss richtig Geld vorhanden sein – siehe THW Kiel oder Berliner Füchse. Dass die Solinger die Wuppertaler nicht ab können, kann ich nicht stehen lassen, denn egal, wer mir gegenüber trat, war immer 100-prozentig korrekt. Wir sind der Bergische Handballclub, weder Solinger noch Wuppertaler, sondern gemeinsam stark.
Als der BHC 2006 aufgestiegen ist, wurde HaDe Schmitz gefeiert. Und jetzt macht er nur Fehler? Das ist nicht in Ordnung. Auch Stefan Adam, der angegriffen wird, ist nur ein Mensch. Wo wäre der Handball denn ohne den Zusammenschluss?
Ich bin vom Gründungstag an ein Fan und weiß, dass der BHC einfach eine tolle Truppe ist. Ich kann das behaupten, denn ich bin bis vor zwei Jahren der „Bergi“ gewesen.
Günter Pilgram, Wuppertal
Betr.: Adlerbrücke
Ich habe mit Freude gelesen, dass der Förderverein Adlerbrücke einen neuen Vorstand gewählt hat. Besonders Anna Marie Strachowsky als Schatzmeisterin ist eine gute Wahl. Und darum wünschen wir ihr und dem Förderverein Adlerbrücke viel Erfolg bei der Arbeit. So ein Verein und die restlichen Ehrenamtler unserer Stadt sind das Salz in der Suppe.
Horst Großewiese, Zur Scheuren 33, Wuppertal
Betr.: Situation des Sports in Wuppertal, Rundschau-Interview vom 28. April
Oberbürgermeister Peter Jung hat im Interview zum Thema Situation des Sports – gewollt oder nicht – das Dilemma auf den Punkt gebracht: Er besucht die Spiele, toll. Und dann? Die Vereine müssen sich besser präsentieren! Soso... In anderen Städten hätte ein Stadtoberhaupt die 15.000 Euro, die den Volleyballern fehlten, in Windeseile besorgt.
Nicht aus der Stadtkasse, sondern über Unternehmer.
Hier wurde es noch nicht einmal versucht. Das ist peinlich. Oder war an dem Wochenende gerade eine wichtige Theateraufführung? Und wo war der Dezernent? Wo blieb der Aufschrei des Stadtsportbundes?
Jürgen Schmidt, Döppersberg 58, Wuppertal
Betr.: Sperrmüll
Wir hatten am 7. Mai Sperrmüll. Ich gehe um 5.45 Uhr aus dem Haus, es sah schrecklich aus, alles durchwühlt und die Müllsäcke aufgeschnitten. Ich kam um 15.30 Uhr nach Hause, es war alles weg und tiptop sauber. Danke an alle Mitarbeiter des ESW: Oft gescholten, aber ich finde euch top!
Karl-Heinz Lüneburg, Elfenhang 21, Wuppertal