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Bergische Schülerrockfestival
Wie klingt der Soundtrack des Lebens?

Bergische Schülerrockfestival: Wie klingt der Soundtrack des Lebens?
Wie sieht Jungsein im Bergischen aus? Melanie Schwierzowski hat für den jungen Rundschau-Fotowettbewerb #herztal 2017 mit diesem Bild eine visuelle Antwort gefunden. FOTO: Melanie Schwierzowski
Wuppertal. Das Bergische Schülerrockfestival bietet im nächsten Jahr jungen Bands nicht nur die Möglichkeit, live auf großer Bühne zu spielen. 2019 werden zum ersten Mal auch Musikvideos prämiert.

Es kann ein Sommertag auf der Trasse sein, ein Sprung auf einem Skateboard, Grillen an der Hardt, ein Nachmittag bei Utopiastadt oder die Party des besten Kumpels. Wie sieht Jungsein im Bergischen aus? Und vor allem: Wie hört sich das an? Auf diese Fragen sucht das Wuppertaler Rockprojekt Antworten. Und die kreativste Idee, eingefangen in einem Video, kann richtig Geld bringen. Denn die besten Musikvideos werden mit Preisgeldern in Höhe von 2.000 Euro belohnt.

"Die Tendenz, Musik nicht nur durch Livekonzerte zu verbreiten, ist bei jungen Musikern nicht zu übersehen und entspricht auch dem Konsumverhalten der Musikfreunde und Fans", weiß Kalle Waldinger als erster Vorsitzender des Rockprojekts. "Eigene Musikvideos bilden das Pendant zu den selbst erarbeiteten Tonaufnahmen. Auch ganz junge Künstler nähern sich dem audiovisuellen 'Gesamtkunstwerk' mit ihrer individuellen Signatur."

Diese Entwicklung soll nun auch auf der großen Bühne Beachtung finden. Beim Schülerrockfestival, dem Mega-Event für Nachwuchsbands, wird der Bergische Jugendmusikvideopreis erstmalig verliehen. Das Thema: Jungsein im Bergischen Land. Was bewegt uns? Wie klingt der Soundtrack unseres Lebens? Die Preise werden dann, im Februar 2019, auf der Bühne der Uni-Halle verliehen. Und auch die Videos flimmern dort über die ganz große Leinwand.

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