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Benefiz für "Wuppertaler in Not" (WiN)
"Dörte and friends" im Opernhaus

Benefiz für "Wuppertaler in Not" (WiN): "Dörte and friends" im Opernhaus
Hoppsa! Dörte (li.) lässt es am 16. März zusammen mit Freunden aus der „Barmer Küchenoper“ musikalisch richtig krachen ... FOTO: André Scollick
Wuppertal. Das hat es so noch nicht gegeben: In einem einmaligen Sonderkonzert präsentieren Dörte und ihre Freunde aus der "Barmer Küchenoper" am 16. März 2018 im altehrwürdigen Opernhaus ihre Lieblingschlager. Zum Mitsingen, mitschunkeln – und für einen guten Zweck. Denn der Erlös der Veranstaltung kommt "WiN – Hilfe für Wuppertaler in Not" zugute.

Gerade erst hat sich das Heckinghauser Original mit "Dörtes Bühnenschau" im Kronleuchter-Foyer der Opernbühne angenähert. Doch jetzt trällert sie unterstützt von der großartigen "Küchenoper"-Band erstmals ihre Lieblingshits auf einer richtigen Opernbühne. Wie die Callas, die Netrebko oder die Morrisson. Die Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren, mit Sicherheit kommen auch noch weitere Programm-Highlights mit "auswärtigen" Gästen zum Tragen.

 Für Dörte und ihr Team war es von vornherein keine Frage, dass man sich für diesen Zweck etwas ganz besonderes ausdenkt: "WiN ist eine wichtige Anlaufstation für die Notleidenden in unserer Stadt", weiß die bekannteste Lokal-Komödiantin – "klar, dass wir das gerne unterstützen."

Und diese Hilfe ist wichtiger denn je. Denn der von den großen Medien im Tal gegründete Verein "WiN – Hilfe für Wuppertaler in Not" geht 2018 in das 20. Jahr seines Bestehens und musste in letzter Zeit immer mehr von Rücklagen aus den Vorjahren zehren. Jahr für Jahr wenden sich Hunderte von Hilfesuchenden selbst, über Bekannte, Verwandte oder über soziale Organisationen an den mildtätigen Verein, der insbesondere in Fällen eingreift, die durch die engen Maschen unseres sozialen Netzes gefallen sind. Wie jene alte Dame, die von einer kleinen Rente und Grundsicherung lebt und sich keine neue Matratze gegen ihre Rückenschmerzen leisten kann. Oder jene alleinerziehende Mutter, die mit ihren drei Kindern ohne Möbel in einen neuen Haushalt ziehen muss, weil ihr Mann die ganze Einrichtung zertrümmert hat. Oder die Familie, die nach zehn Jahren ohne Urlaub mit ihrem schwerstbehinderten Sohn eine Woche an die Nordsee fahren möchte.

In solchen, ähnlichen oder auch ganz anders gelagerten Fällen hilft WiN dank des Einsatzes ehrenamtlicher Mitarbeiter schnell und unbürokratisch. Und das seit jetzt genau 20 Jahren, in denen die Wuppertaler insgesamt eine prominente siebenstellige Summe gespendet haben.