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Bürgerverein Hahnerberg-Cronenfeld
"Kein 24/7-Full-Service"

Bürgerverein Hahnerberg-Cronenfeld: "Kein 24/7-Full-Service"
Jochen Plate. FOTO: Eduard Urssu
Wuppertal. Der Bürgerverein Hahnerberg-Cronenfeld hat auf seiner Jahreshauptversammlung den Vorstand um Jochen Plate entlastet und wiedergewählt.

Plate sprach sich angesichts des fehlenden Nachwuches für eine Zusammenarbeit mit dem Bündnis "Cronenberg will mehr!" aus. Dies sei eine Chance, generationsübergreifend zu arbeiten und den Bürgerverein als klassisches Instrument der Bürgerbeteiligung auch den jüngeren Menschen bekannt zu machen.

Er ermutigte die Anwesenden, sich unter www.cronenberg-will-mehr.de direkt dort zu beteiligen. Es sei nicht das Ziel, die Stadt aus der Verantwortung zu lassen, man müsse aber erkennen, dass Cronenberg im Rathaus keinesfalls höchste Priorität genieße, so Plate.

Er forderte zugleich ein Umdenken im Verein. Mit dem kleinen, ehrenamtlich agierenden Vorstands-Team seien personelle Grenzen gesetzt und der Verein mit seinen bescheidenen Mitteln bei einem Jahresbeitrag von mindestens zehn Euro kein "24/7-Full-Servicebetrieb".

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