Fußball WSV: Neuer Chefcoach und Sportlicher Leiter im Anflug

Wuppertal · Läuft alles nach Plan, will der künftige Fußball-Oberligist Wuppertaler SV am Donnerstag (11. Juni 2026), spätestens aber am Freitag seinen neuen Cheftrainer sowie den neuen Sportlichen Leiter vorstellen.

Tim Schneider hat Hilden in die Regionalliga gebracht.

Foto: Marcel Eichholz

„Die Verträge werden gerade aufgesetzt. Wir hoffen, dass wir sie dann bis morgen Abend unterschrieben zurückhaben“, bestätigte der Verwaltungsratsvorsitzende Dirk Polick am Dienstagnachmittag (9. Juni) auf Anfrage der Wuppertaler Rundschau.

Es habe „viele Bewerbungen“ gegeben. Aus mehreren ins Auge gefassten Kandidaten hätten sich dann die beiden Ausgewählten herauskristallisiert. Dass es sich dabei – die Rundschau berichtete mehrfach – um Tim Schneider als Trainer und Lennart Strufe als Sportlicher Leiter handelt, dazu will sich Polick weiterhin noch nicht äußern. Nur allgemein: Mit einem der Kandidaten sei man schon länger im Gespräch.

Tim Schneider mit der Schale des Oberliga-Meisters.

Foto: Marcel Eichholz

Das führe auch dazu, dass auch mit Blick auf Spielerverpflichtungen natürlich schon Gespräche geführt und konkrete Schritte eingeleitet worden seien. „Momentan läuft vieles gleichzeitig und wird jetzt zusammengeführt“, erklärt Polick an.

Das gelte auch für die Frage nach dem Trikotsponsor. Ob es das Unternehmen „greeny+“ mit Sitz in Deutschland und der Schweiz bleibt, ist offen. Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender von „greeny+“ ist WSV-Finanzvorstand D. Jochen Leonhardt. Der Trainingsauftakt soll Ende Juni oder Anfang Juli stattfinden. Das werde, wie auch die weiteren Testspiele, von den dann sportlich Verantwortlichen festgelegt.

Dass Tim Schneider trotz des Aufstiegs mit dem VfB Hilden in die Regionalliga den Club verlässt, steht schon seit März fest. Die Rundschau hatte ihn bereits Mitte Mai als Kandidaten genannt. Am Sonntag hatte der 44-Jährige mit seiner Mannschaft durch ein 1:1 beim SC St. Tönis die Oberliga-Meisterschaft unter Dach und Dach, da Konkurrent Germania Ratingen 0:2 in Monheim verlor.

Seine Zukunft hatte Schneider, der in Remscheid wohnt und in Hilden zeitweise mit Marc Bach (aktueller Leiter des WSV-Nachwuchszentrums) zusammengearbeitet hatte, anschließend offen gelassen. Die Rheinische Post zitierte Schneider mit den Worten, er habe „mehrere Optionen“ und „es könne sein, dass sich in dieser Woche schon etwas entscheidet“. Keinesfalls auszuschließen, dass es zugunsten des WSV ist.