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Fußball-Niederrheinpokal: 2:0 (1:0) bei Arminia Klosterhardt
WSV nach Arbeitssieg in Runde 2

Fußball-Niederrheinpokal: 2:0 (1:0) bei Arminia Klosterhardt: WSV nach Arbeitssieg in Runde 2
Jubel beim Torschützen Tristan Duschke (li.) und Gino Windmüller nach dem 2:0. FOTO: Jochen Classen
Wuppertal / Oberhausen. Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV steht in der zweiten Runde des Niederrheinpokals. Beim Landesligisten Arminia Klosterhardt setzte sich die Mannschaft um Kapitän Gaetano Manno am Mittwochabend (9. August 2017) mit 2:0 (1:0) durch. Von Jörn Koldehoff und Julian Schumacher

Auf dem Kunstrasenplatz war der WSV zwar von Beginn an das spielbestimmende Team, tat sich aber schwer, die massive Defensive der Oberhausener zu knacken. Trainer Stefan Vollmerhausen hatte die Aufstellung wie angekündigt im Vergleich zum Triumph in Essen ordentlich durcheinandergewirbelt.

Klosterhardt kam zu vereinzelten Vorstößen, die dann aber nicht ungefährlich waren. WSV-Kapitän Gaetano Manno verzog nach sieben Minuten knapp. Raphael Steinmetz traf zwar in der 23. Minute, stand aber im Abseits. Nach 32 Minuten musste das Spiel unterbrochen werden, weil Ball Nummer vier über die Fangzäune der Anlage flog ...

Als der Landesligist mutiger wurde, schlug der Favorit zu: Kevin Hagemann kam rechts im Strafraum an den Ball und zimmerte die Kugel trocken in den Winkel - 0:1 (37.). Bis zur Pause hatte der WSV noch mehrere Chancen, vergab sie jedoch. So blieb es bei der knappen Halbzeitführung.

Der WSV wurde von einigen Fans nach Oberhausen begleitet. FOTO: Jochen Classen

Vollmerhausen wechselte nach 45 Minuten doppelt: Christopher Kramer und Davide Leikauf ersetzten Enzo Wirtz und Kevin Pytlik. Doch es blieb ein zäher Kick ohne große Höhepunkte. Andre Mandt ersetzte Raphael Steinmetz nach rund einer Stunde. Erneut ein guter Wechsel: Denn Mandt flankte an den Fünfer, von wo aus Tristan Duschke den Ball per Kopf versenkte - 0:2 (63.).

Die Entscheidung war gefallen. Klosterhardt durfte sich über einen respektablen Auftritt und ein überaus achtbares Ergebnis gegen einen Regionalligisten freuen, der WSV kehrte mit dem Pflichtsieg ins Bergische zurück. Eine typische Erstrundenbegegnung ...

Trainer Stefan Vollmerhausen: "Grundsätzlich geht es im Pokal darum, eine Runde weiterzukommen. Jeder der sich für Fußball interessiert, weiß, dass Pokalspiele etwas anderes sind als Meisterschaftsspiele. Ich bin insofern stolz auf meine Mannschaft, als dass sie den Spagat zwischen dem Highlight am Sonntag und der heutigen Aufgabe geschafft hat. Auf einem ungewohnten Untergrund gegen eine junge, hungrige Mannschaft haben wir das souverän gemacht und nicht viel zugelassen. Mit dem 2:0 war der Deckel drauf und dann haben wir geguckt, dass wir auch ein bisschen Kräfte schonen für das nächste Spiel am Samstag."

Fußballvorstand Manuel Bölstler: "Wir haben die Pflichtaufgabe erfüllt. Keiner hat sich auf dem harten Kunstrasenplatz verletzt, es ist alles in Ordnung! Ein weiterer Sieg am Samstag gegen Wegberg-Beeck wäre natürlich der perfekte Abschluss dieser Woche."

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