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Fußball-Niederrheinpokal: Mittwoch ab 19.30 Uhr
Liveticker: WSV - Hilden

Fußball-Niederrheinpokal: Mittwoch ab 19.30 Uhr: Liveticker: WSV - Hilden
Spieler mit Köpfchen: Torjäger Christopher Kramer hat bereits sieben Ligatreffer erzielt. FOTO: Dirk Freund
Wuppertal. Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV trifft am Mittwochabend (19.30 Uhr, Liveticker) im Pokal auf den VfB Hilden und am Samstag (14 Uhr) auf die Düsseldorfer Reserve – jeweils im Stadion am Zoo. Von Jörn Koldehoff

Eigentlich hätte der WSV das Achtelfinale in Hilden bestreiten müssen. Aus Sicherheitsgründen hatte die Polizei aber nur die Anlage Am Bandsbusch für den Kick freigegeben. Dort allerdings ist der Rasenplatz in einem traurigen Zustand. Und so einigten sich beide Vereine darauf, das Match an die Hubertusallee zu verlegen. Wodurch die Favoritenrolle des Regionalligisten gegen den Oberligisten noch etwas deutlicher wird. "Natürlich ist es angenehmer, auf dem eigenen Platz antreten zu können", weiß Trainer Stefan Vollmerhausen.

Trotzdem steht er vor einer kniffligen Aufgabe. Einerseits ist Qualifikation für das Viertelfinale Pflicht. Gleichzeitig muss der 44-Jährige mit den Kräften seines ziemlich kleinen Kaders haushalten. Sechs Aufgaben stehen im Oktober an, den 4:0-Erfolg am vergangenen Wochenende beim TuS Erndtebrück (Tore: Christopher Kramer 2, Gaetano Manno und Gino Windmüller) inklusive. Kevin Hagemann fällt noch bis zum Ende der Hinrunde aus, auch Silvio Pagano steht noch nicht wieder zur Verfügung. "Wir werden schon den einen oder andere frischen Spieler bringen", kündigt Vollmerhausen an. Hilden liegt momentan in der Oberliga auf einem Abstiegsplatz.

Nach der 0:2-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den VfB Speldorf reist die Mannschaft von Trainer Marcel Bastians nicht wirklich mit breiter Brust an. Star des Teams ist Ex-Bundesliga-Profi Sascha Dum, der am Wochenende vom Platz flog. Im Tor steht der Ex-WSVer Bastian Sube.

Ungleich schwieriger dürfte das Regionalliga-Spiel gegen die (ausgeruhte) Fortuna-Reserve werden. Derzeit ist der WSV Vierter. Vollmerhausen: "Wir schauen nicht auf die Tabelle. Es ist alles eng beieinander. Hinter uns liegen mit Bonn, Verl, 1. FC Köln II, Essen und Aachen Vereine hinter uns, die man da nicht erwartet hat. Wir haben eine gute Ausgangsposition, müssen aber weiter auf der Hut sein. Wir haben ja in der Rückrunde am eigenen Leib eine Negativserie erfahren. Deshalb setzen wir alles daran, die beiden Heimspiele dieser Woche für uns zu entscheiden." Auch mit einem Minikader.